U * made * my * day !

LOL du Experte für Börse, Wirtschaft und Finanzmärkte – You made my day !

Archive for the ‘Sonstige’ Category

Post vom ehrlichen Griechen


Quelle ist das bei uns oft kritisierte DGF:  http://www.dasgelbeforum.de.org/board_entry.php?id=232462

Wir leben seit etwa 10 Jahren in Griechenland und kennen das Land sehr gut. Davor lebten wir in Deutschland – ich (Deutsche, 59) bin dort geboren und mein Mann (Grieche, 68) kam als Abiturient. Auch Deutschland kennen wir sehr gut. Es gibt sehr Vieles, was uns hier in Griechenland recht gut gefällt – deshalb sind wir ja auch hier und nicht mehr in Deutschland.
Aber an dieser Stelle geht es aber nicht um Griechenland als Auswanderungsziel oder Heimat, sondern um den Euro.

Wir verfolgen das Euro-Drama unentwegt sowohl in den griechischen Medien als auch in den deutschen Medien. Nachdem wir die Folgen des Eu-Beitritts und die Folgen des Beitritts zur Währungsunion in Griechenland miterlebt haben, alle Fürs und alle Widers gegeneinander abgewogen haben und die Mentalitäten beider Völker verglichen haben, stellen auch wir fest:

Es ist blanker Unsinn, das griechische System weiter zu unterstützen. Das griechische Volk muss und kann sich nur selbst helfen – jede Unterstützung von außen zementiert nur das hier seit Jahrzehnten herrschende korrupte Familienclan-System. Es ändert sich hier nie etwas – es sei denn, das Geld ginge tatsächlich einmal aus. Dann müssten die Menschen nämlich überlegen, wie und warum sie in diese missliche Lage gekommen sind. Erst dann – ohne europäische finanzielle Unterstützung -, käme die volle Wahrheit endlich ans Licht:


Dass nämlich der Staatsapparat viel zu aufgebläht ist und dass man sich bei einem System voller Korruption, in dem man z.B. sämtliche erforderlichen Zeugnisse auch kaufen kann (anstatt sich selbst anzustrengen) letztendlich auf Nichts und Niemanden verlassen kann. Jeder Arzt kann ein Hochstapler, jede Ökoweinflasche gefälscht sein. Es gibt hier keine reelle Leistung, die man im Vergleich mit anderen europäischen Leistungen bewerten könnte, denn sämtliche Wettbewerbsbedingungen sind verzerrt, überall wurde auf die eine oder andere Weise massiv und verfälschend eingegriffen.

Weil sich inzwischen eine ganze Generation aus den Brüsseler Mitteln freizügig und wie selbstverständlich bedient hat, kommt auch kein Unrechtsbewußtsein auf. Vielmehr hält man die (inzwischen auch in Deutschland hinlänglich bekannten) „sozialen Errungenschaften“ für gerecht und von den Vätern erkämpft. Dementsprechend rufen auch sowohl die Gewerkschaften flächendeckend über alle Parteigrenzen hinweg und als auch die linke KKE u.a. zu immer neuen Demonstrationen gegen die angeblich unmenschlichen Sparmassnahmen auf. Wirklich gespart hat man ohnehin bisher noch nicht – entgegen den Medienberichten in Deutschland. Es wurde bisher lediglich ein sehr kleiner Teil des Gesamtgehalts der Beamten gestrichen. Das Gehalt besteht aus Grundgehalt plus etliche Zulagen für 14, 15 oder sogar für 16 Monate pro Jahr. In Athen z.B. verdient ein Busfahrer etwa so viel wie ein deutscher C2-Professer an einer Uni – das Geld hierfür wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt von der griechischen Volkswirtschaft erwirtschaftet, sondern kam immer aus den Töpfen der EU. Das hält man hier für normal, die Menschen wissen es tatsächlich nicht besser. Viele glauben, dass es so eine Art Anspruch auf ein gutes Gehalt gibt und dass dieser Anspruch durch den Beitritt in die EU gewährleistet wurde und dass die Mittel hierfür notfalls eben von den anderen EU-Mitgliedern bereit zu stellen seien. Da gibt es also neben der Korruption auch noch ein reines Aufklärungsproblem.
Hinzu kommt, dass auch die Mittel der Kontrolle und Einsichtnahme in die griechische Wirtschaft (Statistika z.B.) nicht den Tatsachen entsprechen und man sich kein rechtes Bild von der Situation machen kann.

Die Auflagen der Troika wurden nicht bzw. nur teilweise erfüllt. Durchgeführt wurde grundsätzlich nur das, was ohne nennenswerten Widerspruch zu machen war. Alle staatlichen Gebühren schnellten in die Höhe, alle Steuern, alle Beiträge zu öffentlichen Kassen (Renten- und Krankenversicherungen, Strombetriebe, Wasserwerke) wurden erhöht. Überall dort, wo man den direkten Zugriff auf die Geldbörse des Bürgers hatte, hat man zugelangt. Selbst vor den weit unterhalb des Existenzminimums liegenden Einkommen machte man nicht halt. Da aber, wo Widerstand zu erwarten war, hat man keine einzige Forderung erfüllt. Diese unerfüllten Forderungen aber wären die Anreize zur Ankurbelung der Konjunktur gewesen – sofern man hier in GR überhaupt noch von einer funktionierenden Wirtschaft sprechen kann. Die Konjunkturanreize sind also nun ausgeblieben, dafür aber ist der Konsum stark zurück gegangen. Die Griechen haben zwar in ihrer großen Mehrheit eine Menge Geld gebunkert, aber sie geben es jetzt nicht mehr aus, denn sie misstrauen der Lage. Folglich bekommt der Staat geringere Steuereinnahmen usw. usw. usw. Ohnehin wurden und werden Steuern noch immer kaum bezahlt und auch nicht eingetrieben.

Natürlich kann man nun darüber fachsimpeln, ob bei der totalen Erfüllung aller Troika-Forderungen die Konjunktur angesprungen wäre. Fakt ist aber, dass nicht alle Forderungen erfüllt wurden und dass die Wirtschaft sich am Boden befindet – die Schuld hierfür geben die Griechen bequemerweise der Troika. Sie wird für alles verantwortlich gemacht, was sich in den letzten Monaten für die Menschen negativ verändert hat. Die europäischen Partner werden schlecht gemacht, damit man sich bei den nächsten Wahlen Stimmen sichern kann. Das funktioniert bis jetzt auch.

So ein Partner ist nicht verläßlich. Seine Handlungen und sein Wirtschaftsgebaren sind in der Gegenwart und in der Zukunft unkalkulierbar. Vor die private Entscheidung als Familie gestellt, ob wir mit einem solchen Partner ein gemeinsames Geschäft betreiben würden, würden wir sofort entschieden ablehnen.
Das darf doch auch für uns als Volk nicht anders sein.
Deshalb befürworten wir die Aktion gegen den Euro bzw. gegen den Rettungsschirm.

U*made*my*day!  bedankt sich ganz ehrlich für die tolle Post.

Unsere Lese-Empfehlung zu Griechenland: http://www.querschuesse.de/staatsdefizit-griechenlands-steigt-auch-im-august-weiter/

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Written by uxmadexmyxday

14. September 2011 at 01:47

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Erklärung zum 1. September 2011


Viele Blogs haben schon die anonyme „Erklärung zum 1. September 2011″ veröffentlicht. Da wir finden, dass sie lesenswert ist, schließen wir uns mit leichter Verspätung an.

Wir, die Eigentümer der Nationalstaaten in Europa. Wir, die Eigentümer unserer Heimat, unserer Felder, Wälder und Auen. Wir, die Eigentümer all der gemeinschaftlichen Werte, welche unsere Vorfahren geschaffen und an uns vererbt haben.

Wir, die europäischen Völker. Wir Menschen!

Wir geben zu, dass wir zu lange unaufmerksam waren.

Wir geben zu, dass wir zu lange zu leichtgläubig waren.

Wir geben zu, dass wir wirklich meinten, helfen zu müssen.

Und wir geben zu, dass wir unseren Politikern zu lange vertraut haben.

Damit ist jetzt Schluss! Mit Schmerzen und mit Schrecken haben wir erkennen müssen!

Wir haben erkannt, dass die Europäische Union keinem Frieden dient, sondern einen neuen gesamteuropäischem Totalitarismus bringen soll.

Wir haben erkannt, dass uns eine weitere Euro-Schuldenpolitik in eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes führen wird.

Wir haben erkannt, dass immer mehr Ausländer in unseren Ländern dazu dienen sollen, unsere Gesellschaften, Kulturen und schlussendlich uns zu zerstören.

An uns europäischen Völkern soll ein Völkermord stattfinden!

Allein schon wegen unserer Kinder ist es unsere Pflicht, das zu verhindern!

Wir fordern, dass die Europäische Union in ihrer derzeitigen Konstruktion vollumfänglich abgeschafft wird, und nur noch eine Zusammenarbeit souveräner Nationalstaaten stattfindet.

Wir fordern, dass der Euro ab sofort und in sinnvollen Schritten abgeschafft wird, und nationale Währungen eingeführt werden.

Wir fordern, dass der Zuzug von Ausländern sofort gestoppt wird, und hier lebende Ausländer binnen kürzester Zeit wieder nach Hause geschickt werden.

Wir, die europäischen Völker, erklären deswegen mit Stichtag 1. September 2011:

Jeder, der sich weiterhin für die Europäische Union in ihrer heutigen Konstruktion einsetzt, muss sich im Klaren darüber sein, dass er sich schuldig macht.

Jeder, der sich weiterhin für den Fortbestand des Euro oder gar für weitere sinnlose Rettungspakete einsetzt, muss sich im Klaren darüber sein, dass er sich schuldig macht.

Jeder, der sich weiterhin für Zuzug von Ausländern und eine multikulturelle Gesellschaft einsetzt, und Ausweisungen ablehnt, muss sich im Klaren darüber sein, dass er sich schuldig macht.

Jeder, der Kritiker der Europäischen Union, des Euros und der Ausländerpolitik als Nazis, Rechte und Rechtspopulisten verunglimpft, muss sich im Klaren darüber sein, dass er sich schuldig macht.

Written by uxmadexmyxday

3. September 2011 at 13:53

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Staatsbankrott Deutschland


staatsbankrott BRDEin Staatsbankrott beginnt immer – immer! – damit, dass die Regierung erklärt, die Lage sei keineswegs besorgniserregend. Man habe alles im Griff, im Gegensatz zu gewissen Nachbarländern. Die Bundeskanzlerin sagt, die Spareinlagen der Sparer seien sicher, sie selber gebe ihr persönliches Ehrenwort. Kurz darauf schließen die Banken.

Die Bankangestellten montieren dicke Stahlplatten vor die Türen und Fenster der Bank, Telefone und Geldautomaten werden abgestellt. Die Leute sind natürlich stocksauer und rennen an ihre Computer, vielleicht geht noch Internetbanking. Im Internet sehen sie, dass ihre Konten in einer anderen Währung geführt werden als bisher.

Die Regierung hat, über Nacht, neben dem Euro wieder die D-Mark eingeführt und noch dazu den Taler, irre, den Taler hatte keiner mehr auf der Rechnung. Ein Konto, auf dem gestern 955 Euro waren, meldet nun den Kontostand „drei Taler, vier Kreuzer“. Abheben kann man die Taler aber auch nicht. Das macht die Leute nun wirklich wütend, die Stimmung ist im Keller.

Die Bundeskanzlerin besteigt einen Hubschrauber und verlässt das Land, telefonisch lässt sie mitteilen, dass ihr das Ganze furchtbar leidtut. Das sei alles auch aus ihrer Sicht nicht optimal gelaufen.

In den folgenden zehn Tagen gibt es fünf Bundeskanzler. Jede Partei kommt mal dran. Nach kurzem Check der Staatsfinanzen treten alle Kanzler sofort wieder zurück. Bankkonten werden abgeschafft. Es gibt sie nicht mehr. Wozu auch? Immerhin muss niemand mehr Steuern zahlen. Die Leute versuchen, mit Äxten und Schneidbrennern die Banken aufzubrechen. Sie schaffen es nicht. Irgendwann bekommen die Leute Hunger, auch Durst, sie plündern die Supermärkte. Wie heißt noch gleich das Sprichwort? Durst ist schlimmer als Heimweh. Das Plündern als solches geht einfach, die Polizei macht sogar mit. Endlich funktioniert mal was.

Es entwickeln sich Tauschbörsen, ein bisschen kompliziert, aber man hat Zeit. Eigentlich alle sind arbeitslos. Wer nichts zum Tauschen besitzt, muss fasten. Die Ärmeren versuchen, die Häuser der Wohlhabenderen anzugreifen, aber die haben sich in den Tauschbörsen Gewehre besorgt. Nach ein, zwei Wochen setzen internationale Hilfsprogramme ein, man muss einen Staatsbankrott also nicht dramatisieren. Zwei Wochen fast ohne Essen schaffen die meisten. Und ein paar Monate nach dem Bankrott stabilisiert sich die Lage. Der Staat ersetzt den Leuten nach ein paar Jahren sogar einen Teil ihrer verlorenen Ersparnisse, 25 Prozent. Das alles weiß ich, weil es 2001 in Argentinien in etwa genau so abgelaufen ist. Ein Staatsbankrott ist keine schöne Sache, aber auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis, ein Abenteuer. Davon kann man den Enkeln erzählen!

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/meinung/staatsbankrott-ist-keine-schoene-sache-/4401682.html

Written by uxmadexmyxday

28. Juli 2011 at 06:09

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Mit welchem Politiker oder welcher Politikerin würden Sie wohl mal gern in die Kiste gehen ?


Guggst DU hier bei http://www.sexybundestag.de/ :

LOL. Sex sells, so what ?

Unsere Quotenfrau in der Redaktion sagt Bääh, sie bevorzugt ähhh die „Harte Währung“:

http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2011-190_PolitschesPendel.pdf

MUAAHAA (Sorry wg. SommerL0ch, aber sonst gibt es eben es nix Neues) !


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in Memoriam lupo cattivo

Written by uxmadexmyxday

4. Juli 2011 at 23:10

Veröffentlicht in Eichelburg, Sonstige

Dude Guttenberg


„Sehr geehrter Herr Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg *)

Bitte beenden Sie das unwürdige Gezerre um Ihren Doktortitel / Ministeramt / Deutsschlands Zukunft.

Lassen Sie sich von Oberst d. R. Frank-Jürgen Weise nach einen Militärputsch zum 1. Millenium-Kaiser des Römischen Reiches Deutscher Nation von Amerikas Gnaden ausrufen, in der, nach einer gewissen Übergangszeit, die EU-Staaten angeschlossen werden**).
Die ersten elf Jahre könnten dann per Militär-Notverordnung o.ä.***) wesentlich einfacher durchregiert werden (z.B. Auflösung der Parteien und des Parlamentes, Kritiker und unwillige Ausländer in Umerziehungslager, Langzeitsarbeitslose an die Arbeitsfront zum Bau einer deutschen Autobahn Berlin-Moskau-Bombay, junge deutsche Frauen müssten nach dem Abitur mindestens fünf Kinder bekommen, etc.)
Die meisten der Deutschen wollen jetzt endlich eine starke Hand spüren.
Und wer nicht mitziehen will: Siehe oben!!!
Bitte retten Sie Deutschland!!!“

(Author: leider unbekannt)

Muahaha, Voila !

Auch U*made*my*day eröffnet jetzt endlich die Schlacht !

Wer hat die besten Verschwörungstheorien über unseren Dude Guttenberg ? Schon mal ein  Anfang:  Das Guttenberg Dossier Teil 1 und Das Guttenberg Dosssier Teil 2

Die Wahrheit über Guttenberg gibt es hier: Ich war sein Ghostwriter !

Written by uxmadexmyxday

24. Februar 2011 at 14:51

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wikileaks: FlitzKacke von FlitzPiepen für FlitzHirnies


Was ist wikileaks ? Wertloser Müll, großes Theater, Flitzkacke eben …

Man mache sich nur mal die Mühe, auch nur wenige Dokumente dort mit offenen Augen und aufmerksam zu lesen !

Wer ist Julian Assange ? Eine armselige Marionette von wem auch immer ! Schaut euch die armselige Hackfresse vulgo Flitzpiepe doch bloß mal an !

Sind die Dokumente auf wikileaks echt, stammen die wirklich von LOL „whistleblowern“ ? Sorry, aber das glauben wohl nur superschlichte Gemüter wie z.B. Eichelburg nebst Anhängern – FlitzHirnies eben !

Und Nein, wikileaks wird auch nicht das Finanzsystem oder den €€€ zum Einsturz bringen !

Daher (Vorsicht Satire):

Erneut ist Carta aus dunklen Quellen Material zugespielt worden. Diesmal: Das Strategiehandbuch „WikiPushout“, ein geheimer Leitfaden der National Security Agency in Fort Meade und des Pentagon.

Wir drucken (bzw. rundfunken) ohne jede Gewähr eine erste Zusammenfassung der Vorschläge dieses Handbuchs, das den bezeichnenden Untertitel trägt: „War on Wikileaks. Maßnahmen & Operationen“. Im Kern handelt es sich um sieben PR-Maßnahmen und -aktionen, die – zusammen genommen – ein klassisches Abwehrprogramm ergeben. Hier das brisante Dokument (in Auszügen):. 

1. Die Aktion „Blut klebt an euren Händen“

Wir müssen sofort nach einer Enthüllung massiv und mit glaubwürdigem Entsetzen vermitteln, dass die kriminellen Methoden von Wikileaks dramatische Konsequenzen haben werden. Nach einer angemessenen Karenzzeit sollte das Pentagon auch ein überzeugendes Beispiel für diese Befürchtungen präsentieren können. Wir müssen demonstrieren (etwa bei Fox News), dass das Blut eines jungen Soldaten (Old Shoe? Private James Ryan?) oder einer afghanischen Familie an den Händen von Wikileaks-Protagonisten klebt.

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2. Die Aktion „Menschenrechtsorganisationen klagen an“

Wir müssen davon ausgehen, dass unsere Kritik an Wikileaks in Unterstützer– und Sympathisantenkreisen der Organisation nicht auf fruchtbaren Boden fällt. Die Empörung muss deshalb von Leuten kommen, die als ‚Die Guten’ gelten. Wir brauchen eine Koalition williger NGOs, Blogger und Menschenrechtsorganisationen, die sagen: Der Schutz der armen unschuldigen Afghanen ist durch die Veröffentlichungen nicht ausreichend gewährleistet. Wir haben dabei lediglich sicherzustellen, dass die afghanischen Helfer, die uns die Koordinaten für das taliban-targeting liefern, neutral als Informanten und nicht als Spitzel bezeichnet werden. Im Übrigen sind Gesuche von Wikileaks, das Pentagon solle dabei helfen, die Namen von afghanischen Informanten zu schwärzen, abzulehnen oder zu ignorieren.

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3. Die Aktion „Geschändete Frauen blicken dich an“

Wie wir wissen, lässt sich die weibliche Öffentlichkeit besonders stark durch Bilder beeinflussen. Wir kennen dieses Erfolgsprinzip aus dem in der NSA-Ausbildung verwendeten Lehrfilm Wag the Dog. Um den angestrebten Effekt zu erreichen, ist es sinnvoll, eine schöne junge Frau zu zeigen, die von islamistischen Fundamentalisten grausam verstümmelt wurde. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf eine Aussage unserer Kollegen im so genannten Red Cell-Paper: „Afghanische Frauen könnten als ideale Botschafterinnen dienen und die Rolle der ISAF im Kampf gegen die Taliban menschlich darstellen, weil die Frauen persönlich und glaubhaft über ihre Erfahrungen unter den Taliban, ihre Sehnsüchte für die Zukunft und ihre Angst vor einem Sieg der Taliban sprechen könnten“.

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4. Die PR-Maßnahme: „Leistung schlecht reden“

Um eine nachhaltige Beeinflussung der Öffentlichkeit zu erreichen, ist es unerlässlich, immer wieder darauf hinzuweisen, dass das veröffentlichte Material langweilig, veraltet, unverständlich und inhaltlich höchst fragwürdig ist. Es sollte betont werden, dass die Dokumente von niederen Chargen unter dem Eindruck der Gefechtslage verfasst wurden. Konkrete Maßnahme unsererseits muss es sein, in vertraulichen Hintergrundgesprächen mit hochrangigen Journalisten deutlich zu machen, dass jeder Vergleich mit den Pentagon-Papieren abwegig und lächerlich ist, und nur zur Folge haben würde, dass die Kompetenz und das Ansehen von Journalisten, die dies behaupten, ernsten Schaden nimmt.

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5. Die Aktion „Integrität zerstören“

Das Robin Hood-Image von Wikileaks (in einigen europäischen fucking Blogs wird bereits der Friedensnobelpreis gefordert!) können wir nur erfolgreich zerstören, wenn es uns gelingt, das Luxusleben der Aktivisten als Thema zu lancieren. Informationen über den aufwändigen Lebensstil der Kerngruppe sowie Gerüchte über die Veruntreuung von Spendengeldern sind zügig zu streuen. Unsere Aufgabe ist es, die Zielpersonen als heuchlerische Moralapostel zu enttarnen, die unablässig Wasser predigen, aber selbst Champagner trinken. Unterstützend sollten wir ausgewählten Medienpartnern entsprechend instruierte Wikileaks-Aussteiger als Exklusiv-Quellen zur Verfügung stellen. Es dürfte nicht schwer sein, derartige Personality-Geschichten zu platzieren und dadurch Misstrauen in der Organisation und in den Unterstützer-Kreisen zu säen.

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6. Die PR-Maßnahme: „Moralisch entwerten“

Die moralische Entwertung einer Organisation wie Wikileaks muss auf breiter Front erfolgen – und zwar von unten. Wir brauchen Freiwillige, die in Internet-Foren Stimmung machen und die Rädelsführer als clevere Geschäftsleute und begnadete Selbstdarsteller kritisieren, die nur PR in eigener Sache betreiben, Geld abgreifen und auf Kosten anderer ihre verantwortungslosen Versteckspiele treiben. Auch Medienjournalisten sollten ermuntert werden, sich ausführlich mit der cleveren PR-Strategie von Wikileaks zu beschäftigen. Je mehr über Wikileaks geredet wird, desto weniger wird über uns geredet.

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7. Die Aktion „Informanten verunsichern“

Einer der wichtigsten Aspekte der Operativen Psychologie ist die gezielte Verunsicherung von Nachahmungstätern. Das Vertrauen in den Informantenschutz muss nachhaltig unterminiert werden. Es muss sich die Meinung festsetzen: Wir kriegen sie alle! Wir können Druck ausüben: auf andere Länder, auf Provider, auf Hacker, auf jeden! Potentiellen Informanten ist zu vermitteln: Wikileaks arbeitet schlampig und unprofessionell. Im Ernstfall seid ihr nicht geschützt. Für eine solche Verunsicherungs-Kampagne wäre es überdies hilfreich, Autoritäten zu rekrutieren, die ein hohes Ansehen in der Öffentlichkeit genießen. Prominente könnten potentiellen Unterstützern in Talkshows und ausgewählten Interviews scharf ins Gewissen reden und in der Bevölkerung mit rabiaten Vorschlägen eine Art Pogromstimmung gegen unamerikanische Umtriebe erzeugen…

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So weit das Dokument. Die hier auszugsweise geschilderten Methoden laufen sämtlich unter dem Codenamenkürzel: „Aggr.U/jAkt.E“, was – rückübersetzt – so viel heißt wie „Aggressive Untersuchung jüngster Aktenenthüllungen“.

Carta weist ausdrücklich darauf hin, dass der in diesem Leitfaden enthaltene Zynismus gegenüber Frauen, Hilfsorganisationen, Informanten und Medien von Herausgebern und Redaktion nicht geteilt, sondern mit Abscheu und Empörung zurückgewiesen wird.

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P.S. Das uns zugesandte Geheim-Material werden wir nach Gebrauch selbstverständlich unversehrt (per Einschreiben und Nachnahme) an die NSA und das Pentagon zurückschicken (denn auch Carta möchte, dass dieses Handbuch wieder geheim ist).

Written by uxmadexmyxday

1. Dezember 2010 at 15:36

Veröffentlicht in Eichelburg, Sonstige, wikileaks

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Klima Panic


So zu Lesen am 28.05.2010 hier bei hartgeld.com. Der Verfasser ist ein gewisser Robert Klima, ein Autor der regelmäßig seine üblen geistigen Ergüsse auf hartgeld.com zum Besten gibt.

5 Monate sind nun also vergangen und „U made my day !“ erdreistet sich doch tatsächlich mal nachzufragen: Herr Klima, wo bleibt sie denn nun, die offene Hyperinflation ? Wo ist Sie, die Flucht allen Kapitals aus dem Euro ? Wo ist Sie, die Währungsreform in Deutschland samt Einführung der neuen D-Mark wie mehrfach bis ins Detail von Ihnen beschrieben ? Wo bleibt die brutal böse Enteignung der braven deutschen Sparer-Schafe ?

Njet, Nope, Nichts – alles Unsinn und Hirngespinste ! Was Sie Herr Klima bei hartgeld.com so schreiben nennen wir Paranoia, Panikmache, grenzdebil ! Zugegeben, sehr lustig das alles, auch ihr aktuelles Machwerk, das Drama um Thilo Sarrazin und die deutsche Bundesbank. Mit der Realität hat es jedoch absolut nichts zu tun. Sie sind in unseren Augen einfach ein Spinner, dem offensichtlich die Erwärmung des Klimas irgendwie zu Kopfe gestiegen ist.

Geht nicht, sagen Sie mir sicher – eine menschengemachte Klimaerwärmung existiert gar nicht ! Wohl wahr. Was also fehlt Ihnen dann, Herr Klima ?

[Update 4.10.2010] So, an die Währungsreform-Herbeischwätzer vor dem Herrn: Der nächste von Euch gehandelte Termin zur Einführung der neuen D-Mark – der Tag der deutschen Einheit – ist auch wieder mal verstrichen. Unser Frühstück haben wir – welch Wunder – soeben in €€€ bezahlt ! Das wollen wir doch hier mal klar festhalten, Herr Eichelburg und Herr Klima. You made my day – wir werden auch weiter diesen Quatsch anprangern.

Ach ja, Gold steht über 1.300 $/Unze. Die Goldbesitzer freuen sich mit Recht. Das Finanzsystem ist deswegen aber  auch nicht zusammengebrochen. Nur mal so, Herr Eichelburg !

Written by uxmadexmyxday

22. September 2010 at 11:06

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