U * made * my * day !

LOL du Experte für Börse, Wirtschaft und Finanzmärkte – You made my day !

Gold ist Geld – und sonst nichts ?!?


Gold ist GeldMMnews bringt heute Auszüge eines Interviews mit dem bekannten Goldfanatiker Prof. Dr. Hans J. Bocker.

Selbst Gold-Liebhaber bekommen hier schier unglaublichen, schwärmerischen Schwachsinn zu lesen – Auszug:

Der Goldpreis steigt und steigt seit Jahren. Welche Ursachen liegen dafür vor?

Zum Einen die Gesetze des Zyklus. Der Goldzyklus ist dreifacher Natur. In der ersten Phase, der „Nacht“ (z. B. 1983 -2001) werden Goldkäufer verlacht oder bemitleidet. In Phase Zwei (der „Morgen“) beginnt das Erwachen (2002 bis etwa 2012), erst langsam, dann lebhafter, viele Rückschläge folgen, und am Ende ziehen die Preise stark an. Wir sind jetzt etwa in der Mitte von Phase Zwei. Das Bächlein wird allmählich zum Strom und Phase Drei beginnt, der heisse und superhelle „Mittag“. Der Strom wird zum reissenden Riesenfluss.

Alle Medien berichten dann Tag und Nacht von Edelmetallen, Taxifahrer, Bordsteinschwalben, Suppenküchenbesucher, Dienstboten, Omas und Küchenhilfskräfte reden fortwährend über Gold. Am Ende sind alle, einfach alle, im Markt. Eine Blase bildet sich. Wahrscheinlich werden die Preise diesmal absurde Höhen erreichen (vermutlich 2012?). Dann steigt die Masse mit ihren letzten Notgroschen noch ein. Es gibt aber am Ende einfach keine Käufer mehr, da eben alle „drin sind“. Die Blase platzt und die Preise fallen auf ein realistisches Niveau, was jedoch immer noch einem Vielfachen der heutigen Preise entspricht.

LOL, Herr Dr. Bocker, welch ein Schwachfug, reines Wunschdenken Ha, ha, ha – U made my day ! Nichts gegen Gold, aber das wird genau nicht passieren. Falls doch fress ich einen meiner Krügerränder – ich verspreche es … Aber was will man von einem Quacksalber-Medium wie MMnews auch anderes erwarten ?


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Written by uxmadexmyxday

28. Juli 2010 um 10:12

Veröffentlicht in MMnews, Sonstige

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39 Antworten

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  1. Hmm klingt wie der run auf dot-com Aktien vor 2001. Ich glaube nicht das sich das mit Gold wiederholt. Jedenfalls habe ich 2003/04 so einiges an Gold gekauft und damit bestimmt keinen Fehler gemacht!
    Weiter so, schöner blog hier!

    Ahhhtsche

    28. Juli 2010 at 10:19

  2. Seltsames Volk, diese Gold-Bugs: Erst träumt Che Eichelburg von seinen Revolutions-Frauen und jetzt redet offenbar der Gold-Bocker nach den Taxifahrern gleich mit Bordsteinschwalben.. (die Reihenfolge macht ja durchaus Sinn). Was ist da los, mit den Jungs ?

    mreinhard

    28. Juli 2010 at 11:15

    • Vielleicht ein ganz ordinäres Problem mit Frauen ? Gibts öfter als man denkt, vo allem bei Gold-Nerds …

      antonia

      uxmadexmyxday

      28. Juli 2010 at 11:53

      • Do you like to made my day today?!

        scheisseklopper

        29. Juli 2010 at 15:02

      • Man darf aber nicht vergessen, dass nicht alles was Eichelburg und Co. erzählen falsch ist. Der Clevere Bürger filtert sich die nötigen Infos und die Wahrheit raus.

        Satchi

        6. Oktober 2010 at 18:03

  3. Um den Untergang des Kapitalismus zu verhindern,
    mussten wir Unmengen von Liquidität in die Märkte pumpen.

    Man hat uns nicht zugetraut, dieselbige wieder abschöpfen zu können.

    Pustekuchen – wir sind ausgeschlafene Leute.

    Die überbordende Liqui saugen wir mithilfe der Untergangspanik unseres Vasallen Eichelburg den Goldfetischisten aus den Taschen.

    Die sind so blöd, die merken es noch nicht mal.

    Helicopter Ben

    28. Juli 2010 at 11:49

    • Bravo, die Strategie macht Sinn. Funktioniert aber nur wenn das „Big Money“ mitzieht …

      uxmadexmyxday

      28. Juli 2010 at 11:55

    • „Man hat uns nicht zugetraut, dieselbige wieder abschöpfen zu können.“

      Womit? Wann? Wie? Wo? ….erklär mal!!!

      Goldhamster

      28. Juli 2010 at 16:44

      • Zinseszinseszinseszinses……. od. Währungsreform – bald – überraschend – weltweit!!!!!!!

        scheisseklopper

        29. Juli 2010 at 15:09

  4. jetzt fällt Gold mal ein wenig, und alle rufen : haaa, das haben wir gewusst,der wertlose Dreck fällt jetzt gegen null. Nur will keiner bemerken dass sich gold imm noch im Aufwärtstrend befindet.
    Ich würde mir wünschen wenn wir nochmal bis 600 $ fallen würden, aber es wäre zu schön, wären geile Nachkaufkurse..

    Goldschaf

    28. Juli 2010 at 14:59

    • Kannst Du durchaus bald erleben Junge,
      allein
      ich frag mich nur, warum die Goldbugs,
      die auf „tolle Nachkaufkurse“ warten,
      dann bei 1100 gekauft haben,
      diese Trottel ??

      By the way,
      was für ein Aufwärtstrend ???

      see man's

      28. Juli 2010 at 15:58

      • see man’s schon mal den Goldchart verglichen z.B. mit Kupfer, dem Dax dem Dow oder was auch immer für einen Chart? Einfach alles hat ein Hoch gesehen, und ist dann logischerweise wieder eingebrochen. Langfristig muss einfach alles Steigen, das hat was mit dem Geldsystem zu tun. Was? Das ist einfach sinnlos es dir zu erklären, da du nicht einmal weist was eigentlich Geld ist!
        Der langfristige Goldinvestor nutzt solche Tiefs zum Nachkauf aber nicht die Hochs. Jedes Jahr über die Sommermonate bricht Gold ein, das nennt man das Sommerloch, im Spätherbst gehts dann dafür wieder aufwärts. Diejenigen die bei den Letzten Hochs eingestiegen sind. Warum haben die das denn getan? Einfach aus purer nackter Angst! Eines kann ich Dir mit Sicherheit versprechen, „diese Trottel“ daß wird dir noch äusserst schmerzlich bewusst werden, wer hier der Trottel war oder ist!

        Goldhamster

        28. Juli 2010 at 16:38

        • 1) Im Verlauf der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise sind in den Vereinigten Staaten 8,5 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen.

          2) Im Februar 2010 entfielen auf jeden offenen US-Job statistisch gesehen 5,5 arbeitslose Amerikaner. Der republikanische Kongress-Abgeordnete Ron Paul schätzt die tatsächliche Arbeitslosenquote in den USA auf mittlerweile 22 Prozent (offiziell: 9,5%).

          3) Nach Angaben des U.S. Census Bureau besaßen Ende 2009 nur 26 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren einen Job. Das ist das niedrigste Niveau seit Beginn der Datenaufzeichnungen im Jahr 1948.

          4) Die Anzahl der Anträge auf einen Hypotheken-Kredit sind im Juli um fast 40 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen, auf den niedrigsten Stand seit April 1997.

          5) Im kalifornischen Regierungsbezirk Central Valley befindet sich 1 von 16 Eigenheimen im Prozess einer Zwangsversteigerung.

          6) Zum ersten Mal in der US-Geschichte besitzen Banken einen größeren Anteil am Nettowert aller Wohnimmobilien als amerikanische Privatleute.

          7) Die Preise für US-Gewerbeimmobilien sind seit 2007 um zirka 40 Prozent gefallen.

          8.) 18 Prozent aller Büroflächen in den USA sind derzeit nicht vermietet.

          9) Acht von 58 Regierungsbezirken Kaliforniens weisen offiziell eine Arbeitslosenquote von mehr als 20 Prozent aus.

          10) 40,43 Millionen Amerikaner, also rund 13 Prozent der US-Bevölkerung, erhielten im April so genannte Food Stamps („Essensmarken“) aus dem Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP). Es handelt sich dabei um Lebensmittelhilfen über spezielle Kreditkarten. Diese können US-Staatsbürger beantragen, die nicht mehr als 2.000 US-Dollar an Haushaltsvermögen (Erspartes, Wertgegenstände) besitzen.

          11) Im Jahr 1950 verdiente ein Top-Manager in den USA durchschnittlich 30-mal mehr als ein Arbeiter. Heute beträgt das Verhältnis bis zu 500 zu 1.

          12) Ungefähr 40 Prozent der amerikanischen Konsumausgaben entfällt auf die 20 Prozent der Haushalte mit den höchsten Einkommen.

          13) Die gesamten Kreditschulden der Amerikaner (Staat, öffentliche und private Organisationen, private Haushalte) umfassen rund 360 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (ca. 51 Billionen Dollar) und entsprechen damit annähernd dem Wert der globalen Wirtschaftsleistung von 2009 (Welt-BIP = 58,13 Bio. Dollar).

          14) Einer aktuellen Universitäts-Studie zufolge beträgt die Summe aller künftigen Pensions-Verpflichtungen der US-Regierung für die Beschäftigten ihrer 50 Bundesstaaten insgesamt 3,2 Billionen US-Dollar.

          15) Mindestens sechs US-Staaten haben zuletzt angekündigt, Steuerrückzahlungen aufschieben zu müssen, weil das Geld fehlt. Darunter: New York, Hawaii, Minnesota, North Carolina, Iowa und Rhode Island.

          16) Nach Angaben des Economic Policy Journal sind 32 US-Bundesstaaten bereits die Mittel zur Zahlung von Arbeitslosengeld ausgegangen, so dass die US-Regierung für die Ansprüche aufkommen muss.

          17) Die US-Staaten Kalifornien und Illinois rangieren derzeit beim Finanzmarktforscher CMA Vision neben Venezuela, Griechenland und Argentinien unter den 10 Schuldnern mit der größten Ausfallwahrscheinlichkeit.

          18.) Der aktuelle US-Staatsetat sieht Militärausgaben von 695 Milliarden US-Dollar vor (+12,7% gegenüber Vorjahr). Das sind 18,6 Prozent des Gesamthaushaltes, der sich auf insgesamt 3,55 Billionen US-Dollar beläuft.

          19) Die USA werden im Jahr 2010 annähernd so viele neue Schulden aufnehmen, wie die Regierungen aller restlichen Länder der Welt gemeinsam (1,17 Billionen US-Dollar).

          20) In den vergangenen zwei Jahren wurden im Rahmen der amerikanischen Geld- und Konjunkturpolitik 3,7 Billionen US-Dollar ausgegeben. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen und der Präsident der US-Notenbank, Ben Bernanke, sprach zuletzt von einem „ungewöhnlich unsicheren“ Ausblick für die US-Konjunktur.

          Es geht wieder Aufwärts auch in Deutschland, wir haben mittlerweile 1,863 Billionen Euro Staatsschulden! Aber das ist doch garnicht schlimm Das Nettogeldvermögen der privaten Haushalte entspricht 3,212 Billionen Euro. Private Haushalte, daß dürften also Bürger sein. Mit was werden die Bürger wohl für ihren Staat bürgen?

          Goldhamster

          28. Juli 2010 at 17:18

        • Wer im Mai was um 1100 kauft, was er in genau gleicher
          Qualität im August um 900 kriegen kann,
          ist ein Trottel,
          dabei bleib ich einmal.

          Was Geld ist, ja Junge, das weiß ich auch,
          erzähl mir jetzt bitte nix von der „Geldschöpfung
          der Geschäftsbanken“ und den ganzen Schwachfug jener
          Leute, welche nicht einmal Buchhaltungskenntnisse haben,
          leider sind da ein ganzer Arsch voll Goldbugs dabei,
          bei dieser Spezies…

          Anyway,
          im Spätherbst gehts wieder aufwärts mit dem POG,
          ah genau, das weißt Du schon, aha,
          ich weiß es nicht,
          ich weiß nur daß es Gold genug gibt, in der Welt,
          und die Förderung 400 Dollar kostet rd., natürlich
          die Förderung durch offizielle Minenbetreiber,
          arme Schweine im Dschungel oder sonstwo, fördern
          noch billiger, ist klar……

          Daran würd ich immer denken, wenn ich eine Unze kaufe,
          überhaupt wenn ich sie mir umm 1100 Euro (also rd. 1400 $)
          kaufe,
          wenn ich das täte,
          ja dann wäre ICH der Trottel….

          see mans

          see man's

          28. Juli 2010 at 21:50

  5. Wirklich interessante Daten, habe die auch schon mal irgendwo anders gelesen und sehen auch realistisch aus.

    1. Bisher sind die USA noch immer wieder aufgestanden. Wenn man sich verdeutlicht, wie unglaublich groß die amerikanische Volkswirtschaft ist, sehe ich da auch diesmal keine Bedenken.

    2. Ist ohne Frage ne hohe Zahl. Glücklich dürfte damit keiner sein. Ansonsten siehe dazu 1.
    Man sagt ja immer wieder, dass auch bei der deutschen Statistik viel gelogen wird. In Kurzberichten wird einiges unter den Tisch gekehrt, aber wenn man die vollständigen Berichte der BA liest, sieht vieles schon ganz anders aus, dann kommt das mit den gefühlten Zahlen auch ungefähr überein.

    3. Na immerhin werden diese schlechten Zahlen auch veröffentlicht.

    4. und 5. Ja, das ist doof, aber siehe 1.

    6. Bestimmt nicht zu deren Freude. Als Bank zahlt man mit umfangreicherem Immobilienbesitz meist drauf, weil man dann ja auch die Unterhaltskosten zu tragen hat, die sonst die Privatleute zu tragen hätten.

    7. – 10. Siehe 1., aber insbes. bei Punkt 10 haben wir es in D schon vergleichsweise gut.

    11. Heute haben diese Leute auch oft deutlich mehr Verantwortung. Ob das natürlich einen solchen Unterschied rechtfertigt, wird in einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion besprochen werden müssen. Aber irgendwie passt diese Neiddebatte eigentlich nicht zur amerikanischen Mentalität.

    12. Ist doch gut, zeigt es doch, dass die „Reichen“ ein hochwichtiger Faktor für den Binnenkonsum sind.

    13. Es stellt eigentlich nur eine Minderheit in Frage, dass dies ein sehr besorgniserregender Stand ist. Aber siehe 1.

    14. – 16. Keine Ahnung, ist schon sicher nicht wenig. Aber siehe 1.

    17. Ja, das ist übel, kann man kaum wegdiskutieren. Bleiben aber noch 48 Staaten übrig, wo es nicht so finster aussieht. Zugegeben repräsentieren diese beiden Staaten aber ca. 17% des US-Bevölkerung. Mna kann das wohl als dramatisch ansehen, aber sicher nicht als existenzbedrohend.

    18. Das ist viel, ohne Frage. Gut finde ich das auch nicht.

    19. Als die USA in den 20er und 30er Jahren Isolationspolitik betrieben und den Rest der Welt sich selbst überließen, war das aber auch nicht gut. Hierzu könnte ich bei Interesse noch einiges schreiben.

    20. Sir Benny´s Meinung. Andere Auffassung vertretbar.

    Wenn die Schlussfolgerung lauten soll, dass man sich auf Gold verlassen solle, bin ich anderer Meinung. Bis sich eine Regierung direkt am Geldvermögen der Bürger bedient (ohne Inflation gesetzt), müsste die Notlage schon eher in Richtung einer planetaren Katastrophe (2012) entsprechen, weil das eine Bevölkerung sonst nie mit sich machen lassen würde.

    Mit Inflation (also grob gesagt indirekte Bedienung am Geld der Bevölkerung) rechne ich nicht. Eine Inflation kommt nicht einfach so daher. Es bedarf steigender Löhne und Preise. Seh´ ich nicht, eher das Gegenteil davon.
    Oder eines völligen Vertrauensverlustes in die Währung, wie ihr es ja immer wieder darstellt. Aber die Währung von Staaten, in denen so viel Knowhow, Arbeitskraft- und wille, eine ausgebaute Infrastruktur und Produktionsanlagen und Dienstleistungen in einem Maße angeboten werden, wie das in Industriestaaten der Fall ist, wird immer einen erheblichen Wert haben, weil sie immer was von Wert erschaffen können, und sei es notfalls für ´nen Tauschhandel! Denn all diese Dinge sind ja bei Vertrauensverlust in die Währung nicht auch auf einmal weg, wohin sollten diese Dinge auch gehen?

    Also: Wer mit Gold Gewinne erwirtschaftet – bitte, es sei ihm oder ihr aus meiner Sicht gegönnt. Ich für meinen Teil werde mir jedenfalls erst dann ernsthafte Sorgen machen, wenn der verdammte Berufsverkehr ausbleibt!

    Syssi

    28. Juli 2010 at 18:31

    • Und dann sage ich dir liebe Syssi Deine Nr. 1 kannste einfach mal vergessen weil das einfach nicht mehr geht. Systembedingt geht es nicht. Sorry ich antworte jetzt weiter mit einem Zitat welches du ganz einfach auf die USD ummünzen kannst nur das die USA viel weiter fortgeschritten ist in diesem System:

      „Könnten Sie einmal erläutern, warum das System, wie es derzeit ist, „unendliches Wachstum“ benötigt, um nicht zusammenzubrechen?

      Die deutsche Wirtschaft wächst seit 60 Jahren jährlich fast immer um den gleichen absoluten Betrag, das von allen gemeinsam erarbeitete Bruttosozialprodukt wird ständig größer. Natürlich sinkt dabei der Prozentsatz: Wenn wir von hundert ausgehen und 15 hinzupacken, sind das 15 Prozent. Wenn das Jahr für Jahr so weiter geht und aus den hundert deshalb tausend geworden sind, entsprechen die 15, die dazu kommen, nur noch 1,5 Prozent. Ein ganz normaler Reifeprozess in einer Volkswirtschaft, bei der Westdeutschland vor 60 Jahren und China vor kurzem am Anfang gestanden hat. Solange die Wachstumsrate über dem Zinssatz liegt, gibt es etwas zu verteilen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich darüber auseinandersetzen, wer wie viel davon bekommt und auch für den Staat bleibt genug übrig, um die Infrastruktur auszubauen, Bildung und Forschung zu finanzieren oder das Netz der sozialen Sicherung enger zu knüpfen.

      Seit vielen Jahren aber ist die Wachstumsrate unter dem Zinssatz. Obwohl die Wirtschaft ständig mehr erwirtschaftet, reicht das nicht aus, um die exponentiell wachsenden Ansprüche des Finanzsektors zu befriedigen. Deshalb muss uns allen die Differenz weggenommen werden. Das geschieht durch ein Absenken der Nettoentgelte für Arbeit, durch reduzierte staatliche Dienstleistungen, durch den Verkauf von „Tafelsilber“, das aus Steuergeldern aufgebaut worden ist (Post, Bahn, Elektrizitätsversorgung, Wasserwerke, Nahverkehr etc.), Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Abschaffung der Wehrpflicht und vieles mehr. Dass einzelne Politiker dabei noch behaupten, es müsse überall gekürzt werden, weil wir über unsere Verhältnisse gelebt hätten, zeugt von beängstigender Dummheit: Die exponentiell wachsenden Anteile des Volkseinkommens, das von „unten“ nach „oben“ umverteilt werden muss – das sind die gigantischen leistungslosen Einkommen. Sie müssen von allen gemeinsam erarbeitet werden, also von Unternehmern und von Arbeitsnehmern. Die lächerlichen Almosen, die den arbeitslosen Opfern des Systems gewährt werden, können wir dagegen vernachlässigen.

      Natürlich wäre es den Politikern lieber, sie müssten uns nichts wegnehmen und die staatlichen Leistungen nicht abbauen, sondern könnten hier und da etwas hinzulegen. Das würde aber eine Wachstumsrate über dem Zinssatz voraussetzen – etwas, das in einer entwickelten Volkswirtschaft niemand braucht, das unser Planet nicht verkraften könnte und das, wie wir sehen, auch nicht funktioniert. Deshalb geht die gigantische und sich exponentiell beschleunigende Umverteilung von der großen Mehrheit zu einer kleinen Finanzaristokratie weiter.“

      Lese auch den Rest zum Aufwachen und Wachrütteln vom Herrn Professor Dr. Dr. Wolfgang Berger

      http://www.chaostheorien.de/artikel?p_p_id=101_INSTANCE_haR1&p_p_lifecycle=0&p_p_state=normal&p_p_mode=view&p_p_col_id=column-3&p_p_col_pos=1&p_p_col_count=2&_101_INSTANCE_haR1_struts_action=%2Fasset_publisher%2Fview_content&_101_INSTANCE_haR1_redirect=%2Fstartseite&_101_INSTANCE_haR1_type=content&_101_INSTANCE_haR1_urlTitle=von-den-nebenwirkungen-des-geldparadigma&page=1

      Goldhamster

      28. Juli 2010 at 19:20

      • Schätze, ich brauch nen anderen Nick, man verwechselt das Geschlecht. Syssi geht auf eine Begebenheit zurück, in der ich mal so genannt wurde, weil ich das System verteidigt habe. Wie auch immer.

        Den Aussagen zur Geldschöpfung stimme ich nicht zu. Geld entsteht durch die Aufnahme von Krediten, soweit d´acore. Aber der ganze Film geht doch von der Grundannahme aus, dass die Staaten ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Und genau das sehe ich anders. Und selbst wenn führt ein Zusammenbruch nicht zwangsläufig zu den schlimmen Folgen. Das steht in keinen Stein gemeißelt!

        Und die Sache mit dem Tafelsilber seh ich auch anders: Es entsteht nicht nur durch Steuergeld, sondern auch durch Schaffenkraft der Menschen. Und diese können eben auch neues Tafelsilber erschaffen. Es ist wohl davon auszugehen, dass immer auch ein paar Leute da sind, die z.B. ein Haus bauen können.

        Leistungslose Einkommen halte ich auch für einen problematischen Begriff, denn verdammt oft liegt einem besonders hohen „leistungslosen Einkommen“ eine besonders gute Idee zugrunde, wodurch anders auch viel Geld woanders eingespart werden kann oder die viele Menschen in Lohn und Brot bringt (Autos, Windows, iPhone usw.). Im Ergebnis sind doch dann alle Einkommen „leistungslos“, wenn sie nicht auf der Herstellung von Dingen aus Holz oder Stein direkt von Mutter Natur gegeben beruhen. Das kann´s auch nicht sein.

        Das Verständnis, dass es Politikern lieber wäre zu verteilen als zu kürzen ehrt Dich. Ich glaube, das ginge uns allen als Politiker so.

        Syssi

        28. Juli 2010 at 20:49

        • Sorry Syssi ich wollte Dir keinesfalls zu nahe kommen 😉

          „Aber der ganze Film geht doch von der Grundannahme aus, dass die Staaten ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Und genau das sehe ich anders.“

          Das ist aber nunmal Fakt. Wie soll z.B. Deutschland die 1,8 Billionen jemals zurückzahlen? Rechne Dir nurmal die Zinsen aus, die jedes Jahr fällig sind! Ohne einen Euro Neuverschuldung müssten Mrd. Beträge zur Tilgung aufgewendet werden. Diese fehlen dann aber als Stimmulus für die Konjunktur und die Wirtschaft. Ein negatives Wirtschaftswachstum wäre die Folge. Schau nur nach Grichenland oder Spanien, dort erlebst du es gerade was passiert wenn ein Staat plötzlich anfängt zu Sparen! Und auch dort geht es derzeit noch nichteinmal um Schuldentilgung sondern nur um weniger Neuverschuldung.

          Das gequatsche von Inflation und dass sich ein Staat durch Inflation entschulden könnte ist leider ebenfalls nur ein Wunschdenken. Nemen wir eine „künstlich geschaffenen Inflation zur Schuldentilgung von gerade mal 10% an“; Erstmal muss das geschaffene Geld zum Verbraucher, die Banken machen es nicht über Kredit da die Verbraucher einfach Insolvent sind. Siehe gestrigen EZB-Bericht zur Kreditaufnahme. Also bleibt nur der Staat. Der Staat kommt an dieses Geld nur wenn er sich selbst bei den Banken oder der ZB verschuldet und er müsste diese Geld Quasi verschenken! (Ben hat das mal so ausgedrückt; „Mit Helis abwerfen“) Nun haben die Verbraucher 10% mehr Geld in der Tasche die geben sie aus die Preise erhöhen sich dadurch um 10% und nun? Der Staat hat mehreinnahmen von 10% muss aber für seinen ursprünglichen Kredit …na was wohl? Zinsen bezahlen!!! Also hat der Staat nach dieser Orgie was? Genau, noch mehr Schulden!

          Das war ja der ökonomische Irrsinn der durch die Stimmulus-Pakete für Banken und Wirtschaft entstanden ist, die Verschuldung des Staates steigt nur unnötig an, Konsum wird vorgezogen (Abwrackpräme) und die eigentlichen Probleme wurden kurzfristig nur in die Zukunft transportiert. Das DoppelDip welches sich immer mehr abzeichenet ist das ergebnis aus diesen Problemverlagerungen! Gestern die USD-Konjunkturaussichten verfolgt? In 3 Monaten wirst du die Folgen auch in Europa sehen.

          Und dann stelle ich Dir noch eine Frage, welche du dir selbst beantworten kannst; Welcher Staat hat jemals Schulden NICHT durch Gläubigerverzicht (Bankrott) getilgt? Sobald das Wirtschafts- und Geldsystem eine gewisse Zeit läuft sagen wir 40 Jahre ist die Verschuldung des Staates soweit fortgeschritten, das dies nicht möglich ist! In relativ jungen Wirtschafts- und Geldsystemen ist eine negative Schuldenaufnahme in Boomzeiten durchaus machbar, habe wir in der frühen Entwicklung der BRD ja gesehen. Das geht nicht,sobald der Staat in der Schuldspirale das Zinseszinssystems gefangen ist. Dann bleibt nur ein Weg übrig und der heist der Bürger muss Bürgen und genau auf diesen Zeitpunkt, der rein Rechnerisch in jedem Fiatsystem alle 60 bis 80 Jahre stattfinden muss, bereiten sich die Goldbugs (nicht nur mit dem Kauf von Gold) vor. 😉
          Kein einziges Fiatsystem hat länger als 80 Jahre bestand gehabt, wenn doch, dann nur wenn zwischenzeitlich ein Goldstandart (Edelmetallstandart) eingeführt wurde!

          Da es sich bei einem Fiatsystem um nichts anderes als um ein Schneeballsystem handelt…. (weiter unten)
          (Der Zins wird nie als Geld geschöpft) Somit geht dieser fehlende Geldbetrag (Zins) in eine Exponentialfunktion über. Das System braucht immer mehr Schuldner, um das fehlende Geld zu kompensieren. Eines Tages gibt es aber zu wenige kommerzielle und private Schuldner, also muss sich der Staat als letzter grosser Schuldner opfern. Die verbliebenen private und kommerziellen Schuldner sind also die Letzten die neben dem Staat in diesen Schneballsystem gefangen sind. …..werden die letzten Teilnehmer durch die Hunde gefressen.
          Nun kannst du es dir heraussuchen, ob du unter den Letzten sein möchtest?! Ziehe das was ich oben sagte mal auf den aktuellen Krisenverlauf, vor allem auf die USA!

          1. Private Schuldner fallen aus (Hypothekenkrise),
          dadurch bricht der priv. Konsum ein (Autoverkäufe)
          Gewerbliche Einnahmen sinken!
          2. Die gewerblichen Schuldner fallen aus! (derzeit sind rund 20% der gewerblichen Kredite extrem durch ausfall bedroht) Dadurch bricht auch der gewerbliche Konsum ein.
          3. Banken verlieren das Vertrauen zu den Kunden (Kreditklemme)
          4. Das BiP des Staates bricht ein.
          5. Geld gelangt nur durch immer höhere Staats-Schulden in den Kreislauf. Das Geld kommt aber nicht zum Verbraucher sondern bleibt in der Bankenebene hängen.
          6. Die Defizite im Staatshaushalt schwellen an.
          7. Die Gläubiger machen Duck verlangen Sicherheiten (China)
          8. Die Gläubiger verlangen immer höhere Zinsen da das Risiko des Ausfalls des Schuldners steigt. (Grichenland)
          9. Der Schuldner kann seinen Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen, ausstellung von Schuldscheinen (Amerikanische Bundestaten, Städte, Gemeinden)
          10. Die Gläubiger verlangen nach Sicherheiten oder verkaufen ihre Schuldtitel, die Gläubiger geben keine neuen Kredite oder es werden nicht ausreichend finanz. Mittel durch die Priv. und Institutionellen Gläubiger bereitgestellt.
          11. Die Zentralbanken können nur durch Gelddrucken den Staat weiter finanzieren.
          12. Die Geldbesitzer kaufen Aktien, Rohstoffe, Firmenanleihen, Immobilien in guten Lagen (München) diese „Realgüter“ steigen durch diese hohe „Anlegernachfrage“ obwohl die Wirtschaftslage viel schlechter als vor der eigentlichen Wirtschaftskrise ist!
          13. Inflation kommt durch höhere Rohstoff- und Energiepreise, Immobilienpreise, daraus kann es zu einer Hyperinflation kommen, da immer mehr Anleger aus Papiergeschäften (Derivaten) aussteigen werden.
          14. Game Over!

          Goldhamster

          29. Juli 2010 at 11:53

        • @Goldhamster
          Alles kann mit den Worten zusammengefasst werden, Politiker handeln verantwortungslos, Banken handeln verantwortunglos. Das ist nicht neues und es ist ersichtlich, wie ein Goldstandard diese Lage bessern soll.
          Wenn ein Goldstandard kommt, dann werden die ganze Tricks von neuen anfangen, der Goldstandard ist keine Garantie, alles umlaufende Geld sei durch den Gegenwert an Gold gedeckt.

          Randifan

          29. Juli 2010 at 12:11

        • Du schreibst:
          „Das ist aber nunmal Fakt. Wie soll z.B. Deutschland die 1,8 Billionen jemals zurückzahlen? Rechne Dir nurmal die Zinsen aus, die jedes Jahr fällig sind! Ohne einen Euro Neuverschuldung müssten Mrd. Beträge zur Tilgung aufgewendet werden. Diese fehlen dann aber als Stimmulus für die Konjunktur und die Wirtschaft. Ein negatives Wirtschaftswachstum wäre die Folge.“
          Dies sehe ich eben doch anders:
          Es kommt nicht unbedingt auf den Schuldenstand eines Landes an, sondern darauf, ob es die Schulden in erträglichem Maße bedienen kann. Dies unterscheidet sich von Staat zu Staat erheblich. Dann kommt es darauf an, welche Gegenwerte und Sicherheiten tatsächlich vorhanden sind, hier zählt auch der Ruf eines Staates erheblich. Die Belastungen können können nämlich sehr wohl auch sinken: Erst vor wenigen Wochen gingen ja Berichte durch die Medien, nach denen Deutschland sich günstiger refinanzieren kann als erwartet, weil die Zinsen, die D zu zahlen hat, auf Grund seines Rufes sehr niedrig sind. Oder nimm die Versteigerung von bspw den UMTS-Lizenzen. Konjunkturstimuli: Eigentlich sollen gar keine solchen gewährt werden, man kann also nicht voraussetzen, dass diese zum Wirtschaftswachstum nötig wären. Wirtschaftswachstum hängt in der Hauptsache von anderen Faktoren ab.

          Du schreibst:
          „Erstmal muss das geschaffene Geld zum Verbraucher, die Banken machen es nicht über Kredit da die Verbraucher einfach Insolvent sind“
          Beziehst Du Dich auf diesen Bericht, Seite 6/7? http://www.bundesbank.de/download/ezb/monatsberichte/2010/201007.ezb_10h.pdf
          Der sagt aber was ganz anderes aus, da ist weiterhin von einem Wachstum der Kreditvergabe an privaten Sektor die Rede. Privater Sektor sind auch Unternehmen (Juristische Person des Privatrechts!)
          Aber gut, es geht ja um künstlich geschaffene Inflation. (Irgendwie versuche ich seit ewiger Zeit was Schlaues zu formulieren, und wenn ich dann was hab, stell ich mir die Frage, ob man nicht auch noch dieses und jenes berücksichtigen oder nicht berücksichtigen müsste usw. und komme zu keinem Ergebnis. Ich frage mich schon beinahe, ob das in der Form überahaupt möglich ist, tatsächlich eine Inflation künstlich zu erschaffen. Wahrscheinlich sind da verschiedenste Meinungen zu zu finden. Was mir aber an Deiner Argumentation fehlt ist, dass eventuelle Wertsteigerungen und das Erschaffen von konkreten Werten nicht berücksichtigt wird. Und das die Schulden des Staates danach zwar von der Zahl her höher sind, aber real um den gleichen Betrag weniger Wert sind. Beispiel: Staat X schuldet Person Y 200.000 Euro. Zur Sicherheit hat er Y bspw ein Haus in dem Wert verpfändet. Staat X will eine 10%-Inflation a la Heli. Dafür gibt er Y 20.000 €, die er sich geholt hat indem er seine Schuld gegenüber Y auf 220.000 € erhöht hat. Also insgesamt hat y dadurch ein + von 40.000 € erhalten. Der Staat hat mehr Schulden bei ihm und er auch noch mehr Geld in der Tasche. Angenommen, die Preise steigen tatsächlich um 10%, dann kostet das Haus, dass ihm der Staat als Sicherheit überlassen hat, 220.000 €, Also ein Nullsummenspiel, wenn man die Schuld des Staates X bei Y betrachtet. Und auch nur, wenn die Preise tatsächlich um 10% steigen – bei den vielfältigen Faktoren die für Inflation relevant sind bezweifele ich das. Will X nun seine Schulden bei Y bezahlen, verkauft er das Haus für 220.000 und zahlt davon seine Schulden. Gesetzt Inflation von 15%: Staat verkauft für 230.000 und macht 10.000 Gewinn. Gesetzt Inflation unter 10% Staat macht Minus. Und all das gilt nur, wenn absolut niemand anderer außer dem Staat Schulden macht und auch von außen kein Geld in den Staat wandert.

          Zum Thema der bankrotten Staaten hat Rheinländer schon mehr als genug geschrieben, dessen Aussagen schließe ich mich an. Und wenn ein Staat wegen einer Schuld 10.000 € zahlen muss, aber wegen der Schuld auch 20.000 € erwirtschaftet, bleibt trotzdem ein Gewinn. Beispiel: Der Staat X bildet Bürger B aus, das kostet X 30.000 €, wofür er 30.000 € Schulden aufnimmt. Wegen dieser Ausbildung zahlt B im Laufe seines Lebens 100.000 € Steuern mehr an den Staat, als wenn er die Ausbildung nicht gehabt hätte. Gewinn für den Staat und gut angelegtes Geld.

          Die 14-Punkte-Liste: An jeder einzelnen Stelle kann der Kreislauf unterbrochen werden, aus dem einen folgt nicht immer und überall das andere. Die Welt ist einfach zu komplex um in 14 Punkten die Entwicklung korrekt vorherzusagen. Geht einfach nicht, es sei denn, man ist derjenige Gott, der die Zukunft schon festgelegt hat.

          Syssi

          29. Juli 2010 at 16:33

  6. @goldhamster

    Ja, die Daten f. USA sind eindrucksvoll, danke f. die Zusammenstellung. Sie zeigen, daß es einen schnellen Aufschwung in USA nicht geben kann. Eher eine Art japanisches Siechtum, vielleicht für ca. 5 Jahre ? Das Problem sind einfach die vielen faulen Kredite auf allen Ebenen und die maroden Banken. Auch interessant: Viele Reiche US-Bürger wandern derzeit aus !

    Besonders krass finde ich die Zahlen zu den food-stamps. Mich wundert sowieso daß es noch keine offenen Aufstände in USA gibt !

    Nun gut, aber kommt deshalb eine Hyperinflation ? Wohl kaum, das funktioniert nur mit einer Lohn-Preis-Spirale. Inflation bis ca. 15% ? Denkbar in einigen Jahren. Zustände wie in den 30ern, große Depression ? Nein, da sind selbst die USA trotz food stamps noch weit entfernt davon.

    Für D und EU sehe ich die Aussichten erheblich besser, deutliche Einbrüche zwischen Erholungen halte ich aber für möglich, eventuell auch Austritte (oder Rausschmisse) aus dem Euro.

    Was würde das alles für Gold bedeuten ? Bei starken Einbrüchen der Wirtschaft würde es nochmals steigen. Vielleicht maximal soviel sie seit Sommer 2007 bis heute, das sind ja immerhin Erfahrungswerte wie sich Investoren im worst case verhalten haben. Das wars dann aber auch.

    Goldpreisblase ?
    Zusammenbruch der Weltleitwährung Dollar ?
    Flucht aus allem Papiergeld ?
    –> Sorry, da glaube ich einfach nicht dran !
    Zusammenbruch des Euro ?
    –> Halte ich für möglich, eventuell auch in Teilen.

    Warscheinlich kann man also in den nächsten Jahren noch ein paar Gewinne mit Gold einfahren, gut so.

    Ein „goldenes Zeitalter“ mit Zusammenbruch aller Papierwährungen halte ich aber für abwegig !

    uxmadexmyxday

    28. Juli 2010 at 19:11

    • Beschäftigt Euch mal echt mit dem Geld das ist eure aller Problem ihr versteht das Geld und das System was dahintersteckt nicht!
      Was ist Geld, wie entsteht Geld, Zinseszins

      Ich rege nur mal an zum wirklichen Schlaumachen gibt es viele viele Schlaue Menschen wie z.B: Thorsten Polleit ein deutscher Ökonom. Er ist Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance & Management und Chief German Economist bei Barclays Capital. Suche den Block und belese dich über das Geldsystem. Dir weden die Tomaten von den Augen purzeln, wenn du erst einmal begriffen hast, was Geld überhaubt ist!
      Dirk Müller unser Mr. Dax ist auch so ein schlaues Köpfchen. Andreas Claus wäre der nächste. Suche und du wirst finden ein bissel Arbeit sollst du dabei schon haben 😉 von nix kommt nix.

      Und dann sucht mal nach einen Video: „Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“ sehr allgemeinverständlich gehalten Dauer ca. 1 Stunde. Und das wird die wichtigste Stunde deines Lebens werden! Das verspreche ich Dir und Euch.
      Viel Spass beim Aufwachen! Und verblempert eure Zeit nicht sinnlos mit dem Eichelburger und Konsorten, sondern lest und bildet euch bei denen, die dieses System wirklich verstehen und es schonungslos offen darlegen! Verbringt diese verbleibende Zeit Sinnvoll und lernt die wichtigste Lektion die ihr in euren Leben lernen könnt.

      Goldhamster

      28. Juli 2010 at 19:43

  7. @goldhamster

    sehr interessante Ausführungen, wohl zutreffend für den Status Quo. Ich persönlich glaube aber, daß man mit dieser oder einer folgenden Krise die „Finanzaristokratie“ zwingen wird, einen Teil Ihrer Profite schlicht abzuschreiben. „Bad Banks“ sind so ein Instrument. Die Regeln werden eben zum Nachteil der „leistungslosen Einkommen“ verändert werden, erste zaghafte Ansätze sind ja schon da.

    Eben weil an einem Totalzusammenbruch des Systems letztlich niemand ein Interesse hat.

    „Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“ (hier: http://www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CDoQtwIwAA&url=http%3A%2F%2Fvideo.google.com%2Fvideoplay%3Fdocid%3D-2537804408218048195&ei=zItQTJmMHImjsQbnlemGBw&usg=AFQjCNH3b-dy4gNlRofxyzxAWsANNlNP8Q ) ist IMHO absolut empfehlenswert zum Verständnis der Systems Zinseszins und der Geldschöpfung, gleichwohl aber auch problematisch wegen der Anspielungen auf diverse Verschwörungstheorien …

    uxmadexmyxday

    28. Juli 2010 at 19:47

    • „„Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“ ist IMHO absolut empfehlenswert zum Verständnis der Systems Zinseszins und der Geldschöpfung, gleichwohl aber auch problematisch wegen der Anspielungen auf diverse Verschwörungstheorien …“

      Absolut richtig auch das was du sagst mit den Verschwörungstheorien. Mir geht es aber im Grunde bei „Fabian“ auch nur um den ersten kleinen Klick, den es bei jedem der mit deren Geld umgeht, machen muss. 😉 Als Einführung in die Materie um es mal so zu sagen und als kleiner Anreiz sich weiter damit zu beschäftigen. Um dann geziehlt nach Dem und Denen zu suchen die ich oben angesprochen habe, bis auf Claus sind alle genannten absolut Glaubwürdig in dem was sie vertreten. Bei Claus bin ich mir genauso wenig sicher, wie bei Senf und ein paar weiteren Leuten. Claus habe ich angeführt da er, ebenfalls in erster Linie ein Systemkritiker ist, der auch die Machenschaften die hinter dem System stehen durchleuchtet und dieses Unterhaltsam rüberbringt. Aber wie Du schon sagtest trotzdem Vorsicht walten lassen, nicht das jemand von ganz anderen „Mächten“ vernascht wird. Esowatch benutzen! Informiert euch über die Personen die hinter den Internetseiten stehen. Das ist ganz wichtig!

      Goldhamster

      28. Juli 2010 at 20:25

      • D’accord, als Einstieg für total Unwissende ist Fabian geeignet. Esowatch ist zwar sehr umstritten aber ich finde auch die Infos dort hilfreich.
        Andreas Claus kannte ich noch nicht, werde ich mir mal vornehmen !

        uxmadexmyxday

        29. Juli 2010 at 07:14

  8. Zitat von Euch: „Die Banken halten jede Menge Schrott-Papiere. Und das Internet hält jede Menge Schrott-Blogs !“

    Wohl wahr Mr. UmadeMyDay! Selten soviel Schrott gelesen wie hier.

    Das grüngelbe Phorum

    28. Juli 2010 at 20:11

    • Natürlich gefällt unser Stil nicht jedem. Hast Du eine bessere Adresse parat ?
      Aber bitte nicht das DGSF – Deusches Gelbes Schrott Forum !

      uxmadexmyxday

      28. Juli 2010 at 20:14

    • jede wette dass der aus dem gelben Dummschwätzerforum kommt.

      Goldschaf

      29. Juli 2010 at 12:24

  9. Top Seite hier! Mir gefällt besonders:

    G 0€ L D

    schweinewarz

    28. Juli 2010 at 20:25

  10. Goldwahn kann im Wahnsinn enden, ein schönes beispiel von hartgeld.com LOL:

    Knallhart (wie richtiges Hartgeld) möchten wir es haben: auf die Politiker, Goldzitterer, Minenjammerer, Emanzen, Lesben, Schwulen, Grünen, Linken, Vegetarier, Eliten, Mafia, Militärs, MBA`s, Parteien, Klimadeppen, Solarschafe, Kreditschafe, Staaten, Oberlehrer, …. wartet Realität in der Welt, bzw. die Arena für uns Löwen – wir fressen alle, danke !

    Ahhhtsche

    29. Juli 2010 at 09:02

    • So ist es. Eichelburg ist gar kein Rohstoff/EM-Investor, er ist …
      Eichelburg Revolution

      https://uxmadexmyxday.wordpress.com/2010/06/10/eichelburg-d-mark-3-0-goldgedeckt/

      uxmadexmyxday

      29. Juli 2010 at 09:08

    • Jepp, hier mal ein echtes eichelburger Schaf, Zitat:
      „Der Leser zählt vielleicht zu den letzten, die noch gerettet werden können. Er hatte das Glück hartgeld.com gefunden zu haben, den Bericht aufmerksam gelesen zu haben, und er macht sich sogar Gedanken darüber. Jetzt nicht aufgeben. Zeitung abbestellen, Fernseher verkaufen und Morgens wie Abends hartgeld.com als Info-Quelle. Dann macht es sehr schnell klick. Man schwört dem Konsum und vor allem dem Konsum auf Kredit ab. Man sieht seine Vorgesetzten als unbelehrbare Herden-Schafe. Nach kurzer Zeit wird man zu einem Finanzexperte, zumindest versteht man mehr davon als alle Bank- und Versicherungsbe rater, die einen bisher „beraten“ haben. Die Schulden werden automatisch nach und nach abgebaut. Kapitallebensve rsicherungen, ImmoFonds, Aktien, Investmentfonds , Anleihen etc. werden abgestossen, mit der Zeit wird man immer Mutiger. Man bekommt ein gutes, sicheres Gefühl. Man tritt den ungläubigen Investmentschaf en selbstbewusst entgegen, da man den Josefspfennig verstanden hat und erklären kann. Man wird zwar immer noch als Spinner bezeichnet, auch von denen, die so langsam Muffe kriegen. Wenn man dann noch den Spannbauer liest, dann füllt sich der Keller mit haltbaren Lebensmitteln von ganz allein. Glücklicherweis e kenne ich Herrn Eichelburg schon länger. Durch seine Hilfe ist es mir gelungen, alles oben aufgezählte abzustossen, und mir ein Vermögen in Hartgeld aufzubauen, was gut dem 3-4 fachen meines Netto-Jahresgehalts entspricht.
      Ich wünsche jedem noch die Zeit, sich richtig positionieren zu können“

      eichelburger Schaf

      29. Juli 2010 at 11:32

      • Ja so sind sie,
        die
        EICHELAFFEN,
        Leute stellt Euch das wirklich einmal vor,
        es lebt einer so, wie in dem Vorartikel beschrieben,
        könnt ihr Euch dessen Sozialverhalten überhaupt im
        Ansatz nur vorstellen ??

        Zumeist schauen solche Typen dann auch noch so ähnlich
        aus, wie der Walter,
        man braucht sich ja nur diesen Ziemann ansehen, der
        da irgendeinen Goldkommentar immer seiert, bitte das
        könnte von der Optik her ja Walters jüngerer Neffe sein,
        sein Sohn klarerweise nicht, da ja Walters Zeit bei
        den Frauen erst mit der Golhausse kommt, wie wir alle
        wissen……..LOL
        Anyway,
        diese EICHELAFFEN trainieren sich spätestens wenn sie
        so leben, wie oben beschrieben, eine Verhaltensstörung
        an, die sich gewaschen hat,
        ja
        ob da nicht sogar ein „Krankheitsbild“ draus werden kann…….

        see man’s

        see man's

        29. Juli 2010 at 14:51

  11. Hans J. Bocker scheint im manchen Punkten viel realistischer zu argumentieren, als Waldi. Papiergeld betrachtet er nicht als wertlos, die Krise kann sich verschlimmern, aber ein Untergangsszenario wie Waldi prophezeit er nicht. Aber bei Gold liegt er nicht in allen Punkten richtig. Er verschweigt den Bedarf der Schmuckindustrie, die den Goldpreis erst richtig hochtreibt, die Goldkaeufe durch besorgte Buerger und Spekulanten decken nur ein Teil der Nachfrage.

    Randifan

    29. Juli 2010 at 11:08

  12. Ein Blog der fast nur über Eichelburg berichtet? Der Typ hat das nicht mal annähernd verdient!

    heini

    29. Juli 2010 at 16:48

    • Eichelburg ist nun mal der aktivste Dummschwätzer, wir berichten aber auch über andere.
      Auf den ersten Blick hast du recht, wieso der Aufwand für den Idioten ?

      (1) Weil Eichelburg relativ bekannt ist und von allen möglichen Medien bis zum MSM ständig verlinkt und zitiert wird. Da braucht es IMHO eine Art Gegengewicht …

      (2) Außerdem schätzen wir auch die guten Diskussionen hier in den Kommentaren, da ist WE ein willkommenr Aufmacher.

      (3) Vielleicht können wir ein paar unbedarfte „google“-User davon abhalten unbesehen zu glauben was Sie bei Eichelburg lesen. Denn den findet google zu allen möglichen Themen, nicht nur Gold, zuerst !

      uxmadexmyxday

      29. Juli 2010 at 20:15

  13. Die schwarze Messe der Geldschöpfung

    Seit seiner Trennung vom Gold ist Geld kein Zahlungsmittel mehr, sondern eine Kreditkonfession. Die moderne Geldwirtschaft beruht auf der Fabrikation von Schulden – und auf dem Glauben daran, Kredite seien ins Unendliche verlängerbar. Höchste Zeit für einen Säkularisierungsschub, meint….

    Goldhamster

    8. Oktober 2010 at 10:13

  14. USA: Utah entscheidet über Wiedereinführung von Gold- und Silbergeld

    Das Parlament des US-Bundesstaates Utah stimmt über die Wiedereinführung von Goldmünzen und Silbermünzen als offizielles Zahlungsmittel ab.

    Die Abgeordneten des State House in Utah entscheiden über die Remonetarisierung von Gold und Silber in ihrem Bundesstaat.

    Dem Parlament liegt im Rahmen des so genannten “Sound Money Act” ein Gesetzesentwurf vor (Kennzeichen H.B. 317), der die Wiedereinführung von Gold- und Silbermünzen der US-Regierung auch praktisch als gesetzliches Zahlungsmittel vorsieht. Das geltende Papiergeld-System will man damit nicht abschaffen, Gold und Silber sollen aber als Alternative zugelassen werden, um zum Beispiel Steuern im Bundesstaat begleichen zu können oder eben Rechnungen im Einzelhandel.

    Zudem sieht das geplante Gesetz die Aufhebung der Kapitalsteuer für Gold und Silber vor und die Einrichtung eines Komitees zur Untersuchung alternativer Währungen.

    Womit dieser Tread entgültig erledigt ist, da Gold nunmal Geld ist 🙂

    Goldhamster

    7. März 2011 at 13:17

  15. @goldhamster

    Weiter so du bist spitze!!!

    Anonymous

    29. August 2011 at 23:38


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