U * made * my * day !

LOL du Experte für Börse, Wirtschaft und Finanzmärkte – You made my day !

WM-Gold superbillig


Er ist eine der begehrtesten Trophäen der Sportwelt: Der FIFA WM-Pokal – die offizielle Bezeichnung des Goldpokals ist  FIFA World Cup Trophy.

Der Original-Pokal ist 36,8 cm hoch, wiegt 6,175 kg und besteht aus 18-karätigem Gold sowie im Sockel aus 2 Ringen, die aus dem Halbedelstein Malachit gefertigt wurden.

Abzüglich des Gewichts für die Edelsteine beträgt der Gold-Anteil laut Wikipedia 4,9 kg. Das würde bedeuten, dass bei 18 Karat Gold und damit einer Feinheit von 750/1000 die reine Goldmenge 3,675 kg ausmacht. Legt man einen Goldpreis von 998 Euro pro Feinunze Gold zugrunde dann hat der WM-Pokal einen Goldwert von rund 118.000 €.

WOW, wir von U made my day meinen: Das ist superbillig !

Böte uns jemand den originalen Pokal an, wir würden sofort 200.000 € in Bar auf den Tisch legen ! Und anschließend mit großer Genugtuung beobachten, wie die Server eines bekannten Auktionshauses unter der Last der eingehenden Gebote zusammenbrechen. Wieviel Papiergeld würde eine solche Auktion wohl einbringen ? 1, 2, 5 oder sogar 10 Millionen € ?

Das Beispiel zeigt sehr schön, daß der Wert des Goldes nicht konstant ist. Es kommt eben darauf an, in welcher Form Gold vorliegt und welchen Wert die Menschen eben dieser Form zubilligen. Insofern sollte man nicht in Gold-Münzen oder -Barren investieren sondern in Gold-WM-Pokalen.  Ganz nach dem bekannten Motto:

Für 118.000 € ist der Gold-Pokal superbillig, für 1 Mio. € ist er billig und erst ab 10 Mio € wird er teuer …

Ein paar weitere Infos zum Investoren-Objekt der Begierde: Den Weltpokal in dieser Form gibt es erst seit 1974. Nachdem die brasilianische Nationalmannschaft 1970 zum dritten Mal Weltmeister wurde, durfte sie ihn behalten – ein neuer musste her. Und mit ihm die Regelung, dass es sich ab sofort nur um eine Kurzzeit-Leihgabe handelt und der Weltpokal im Dauerbesitz der FIFA in Zürich bleibt. Aus 50 Gestaltungsentwürfen wurde der des italienischen Künstlers Silvio Gazzaniga ausgewählt. Er zeigt Linien, die sich in Spiralen nach oben winden und die Weltkugel aufnehmen sowie zwei Spieler im Moment des Sieges. Der erste Mannschaftskapitän, der den vor 36 Jahren erstmals vergebenen neuen Pokal in Händen halten durfte, war übrings Kaiser Franz Beckenbauer.

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Written by uxmadexmyxday

12. Juli 2010 um 09:25

Veröffentlicht in Sonstige

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15 Antworten

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  1. Ha, Ha, LOL der Pokal in der E-Bucht – habe gut gelacht ! Ein schöner Artikel – got Gold ?

    gotGOLD?

    12. Juli 2010 at 09:29

  2. Ja so ein Schwachsin hab ich ja noch nie gelesen. Hee ihr goldbasher ein kleines Papierzetelchen namens „Briefmarke“ gibt es schon für unter einen EURO., die Mauritzius bringt mehrere Millionen ein, daraus folgt Papier löst zwangsläufig eine Hyperinflation aus. *opderLoL*

    „Das Beispiel zeigt sehr schön, daß der Wert des Papieres nicht konstant ist. Es kommt eben darauf an, in welcher Form Papier vorliegt (,.. was man draufgedruckt hat) und welchem Wert die Menschen dieser Form zubilligen. Insofern sollte man nicht in Gold-Münzen oder -Barren investieren sondern in Briefmarken!“
    Ganz nach dem bekannten Motto:
    Für 1€ ist die Briefmarke superbillig, für 1 Mio. € ist sie billig und erst ab 10 Mio € wird sie teuer …“

    *LOL* U made my day *handvordemkopfknall*

    Goldhamster

    12. Juli 2010 at 09:43

  3. @Goldhamster

    Natürlich ist das teilweise Schwachsinn, es zeigt ja wie irrational Gold bemessen wird.
    Deshalb sind wir keine Goldbasher – wir haben nichts gegen Gold solange man es realistisch betrachtet. Das hat uns dazu gebracht eben nicht 100% in Gold zu investieren …

    uxmadexmyxday

    12. Juli 2010 at 09:48

  4. Goldstandard

    12. Juli 2010 at 16:56

  5. Die ersten Staatsbankrotte sind schon vorbereitet. Die PIIGS-Staaten wird es zuerst treffen (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien).

    Scheibchenweise wird die Bevölkerung darauf eingestellt

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-07/17375752-bundesregierung-entwickelt-verfahren-fuer-geordnete-insolvenz-von-staaten-003.htm

    Goldstandard

    12. Juli 2010 at 19:52

    • Für alle unter Euch die die Prisanz dieser Pressekonferenz erkenne, habe ich eine sehr interessanten Video-Link http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html aber Zeit mitbringen!

      mfg

      Nirvana

      12. Juli 2010 at 20:02

      • Diese 4 Wirtschaftsproffesoren und Staatsrechtler sind allsamt Eurobefürworter.

        Mann das ist ja Hochverrat des Ex-Bundespesidenten, der Volksverräter und unserer Regierung! Michel wach endlich auf!

        Danke für den Link Nirvana.

        Goldhamster

        13. Juli 2010 at 08:23

        • Nun, „Hochverrat“ … ich wuerde eher sagen, Prof. Schachtscheider sieht wohl das erste mal wie Recht wirklich geschaffen wird, eben durch das Setzen von realen Tatsachen, und hat jetzt jetzt Schwierigkeiten seine durch den dt. Idealismus und Kants Moralphilosophie gespraegte Rechtstheorie mit der Praxis der Staaten in Uebereinstimmung zu bringen.

          Rheinlaender

          13. Juli 2010 at 15:39

  6. Herr Eichelberg gibt schon wieder seine „Ratschläge“ zu Gold und Silber. Wieder appelliert er an die Gier der Leser. Am Ende steht der übliche Hinweis, die Autoren seien keine Finanzberater, man solle sich an die Profis wenden und der übliche Blabla.
    http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2010-166_GoldExit.pdf

    Randifan

    13. Juli 2010 at 07:15

  7. Ich frage mich, was man nur mit einem käuflich erworbenen Pokal anstellen wollte ? Sicherlich, der Preis den man anfangs bei ebay dafür erzielen könnte, wäre enorm … aber dann ? Fällt das Ding einmal in die Hände von geschichts-und gesichtslosen Investoren, mutiert das Ding doch auch irgendwann nur noch zu einem goldenen Türstopper. Wer will denn den Pokal in den Händen alten, den Typen wie Eichelburg angefasst haben ??? Der Flair entsteht doch nur in der Vorstellung, ihn in den Händen zu halten wie einst Maradonna, Klinsmann oder meinetwegen auch Beckenbauer

    mreinhard

    13. Juli 2010 at 07:32

    • Das ist einwenig wie mir Antiquietaeten: Naturlich hat eine Ausburger Silberbecher aus dem 16. Jhrdt. keinen groessenen Gebrauchswert als ein Becher aus Edelstahl oder ein simples Glas, kostest aber mehr als eine ganze Wagoonladung Gebrauchsglas.

      Rheinlaender

      13. Juli 2010 at 15:26

  8. Im Laufe der Geschichte wurden viele Kunstwerke aus Gold vernichtet, weil nur das Edelmetall als wertvoll galt. Wer weiß, wie viele Kunstwerke auf diese Weise vernichtet wurden, sie hätten einiges über die Kultur verraten, aus der sie stammten.

    Randifan

    13. Juli 2010 at 08:13

  9. Mal ein vernünftiger Beitrag, der Pros und Cons einer neuen DM abwägt und Bezug nimmt auf Deutschlands Stellung im EURO-Raum und die sich daraus ergebenden Vorteile. Ich verweise besonders auf den letzten Satz: „We [die Deutschen] would pay for going out of the euro area.“Quelle BLOOMBERG:

    +——————————————————————————+

    Germans Show No Way to Give Up on Euro Spurring Boom (Update1)
    2010-07-14 06:41:57.264 GMT

    (Updates euro gain in third paragraph.)

    By Simon Kennedy
    July 14 (Bloomberg) — For Germany, bailing out its neighbors to save the euro is proving a price worth paying.
    Rising share prices and foreign sales at Bayerische Motoren Werke AG and Siemens AG show why it may be worth keeping the single currency even as some voters balk at the cost of rescuing Greece and demand a return to the deutsche mark. As exporters benefit from the lower labor costs and currency stability fostered by the euro’s 1999 introduction, unemployment has dropped close to an 18-year low and the DAX Index is the 16- nation bloc’s best performing major benchmark this year.
    That’s reinforcing Germany’s status as a pillar of euro stability rather than a weak link as European policy makers scramble to stop the region lurching back into recession. While academics including Martin Feldstein say the Greek crisis could splinter the euro and investor George Soros urges Germany to do more to ease economic tensions in the region, the currency is rebounding. The euro has gained 6.6 percent against the dollar since hitting a four-year low on June 7.
    “A break-up would be a big, big problem for the German economy, probably bigger than for most others,” said Julian Callow, chief European economist at Barclays Capital in London.
    “Industries in Germany have gained so much market share in Europe. For Germany, it’s a lose-lose situation.”

    Trading Edge

    Germany is reaping the rewards of the discipline imposed on its economy over the past decade after reunification in 1990 dragged down growth and saw the country being labeled the “sick man” of Europe. With the euro preventing governments from devaluing their way to growth, Germany squeezed labor costs just as economies from Spain to Greece chose to run up record budget deficits and allowed employment costs to rise.
    The result has sharpened Germany’s trading edge over the euro-region economy’s southern periphery. Europe’s largest economy became 13 percent more competitive against its neighbors in the 11 years through 2009, mirroring similar declines in Spain and Greece, according to a wages-based indicator designed by the European Central Bank.
    The pay-off is evident in the performance of Siemens, Europe’s largest engineering company. Since 2001 it has recorded
    23.1 billion euros ($29 billion) in restructuring costs, according to estimates by Morgan Stanley. That efficiency-drive helped boost the European share of Siemens’ sales to 41 percent in 2009 from 32 percent in 2004 and pushed its operating margin above those of General Electric Co., Alstom SA and ABB Ltd.

    DAX Increase

    Exporters have pushed the DAX 3.9 percent higher this year, with Siemens shares increasing 18 percent and BMW, which yesterday raised its earnings forecast, climbing 32 percent. The Spanish and Greek benchmarks have lost 14 percent and 29 percent, respectively, and the U.S. Dow Jones Industrial Average has declined 0.6 percent.
    “Talking to companies you get the feeling that they are really quite positive about their earnings and expectations,”
    said Stefan Moeckel, a fund manager at WestLB Mellon Asset Management in Dusseldorf, Germany, which manages about 40 billion euros. He says the DAX may reach 7,000 this year, compared to yesterday’s closing level of 6,191.
    Commerzbank AG Chief Executive Officer Martin Blessing said July 8 Germany is growing at a faster pace than anticipated.
    Deutsche Bank AG predicts that the German economy will expand 2 percent this year, more than France, Italy and Spain.
    German voters are yet to be convinced about the benefits of the euro as they foot the biggest share of the bailouts agreed by leaders earlier this year to rescue the currency. Fifty-one percent of respondents in a poll published on June 30 by the mass-selling Bild tabloid called for a return to the deutsche mark. That’s up from a third who wanted the euro scrapped in March 2008.

    German Irritation

    The reason for their irritation is that Greece and other so-called peripheral economies “broke the rules” of the euro by living beyond their means, said Joerg Kraemer, chief economist at Commerzbank in Frankfurt. Of the 610 billion euros pledged by governments, Germany could have to pay as much as 170 billion euros.
    While Kraemer says quitting the euro is “not on the agenda,” Morgan Stanley’s co-chief global economist Joachim Fels has said that may change. Inflation expectations may accelerate if investors question governments’ commitment to fiscal discipline, he says, prompting a German rethink of membership.
    A German exit is “clearly not a near-term possibility,”
    Fels said in a May 18 interview on Bloomberg Television. “It is a distinct possibility longer-term.”

    Exit Benefits

    There may even be some benefits to Germany from quitting the bloc, said Christopher Smallwood, an associate of London- based investment consultancy Capital Economics Ltd. A new deutsche mark could appreciate enough to cut the country’s trade surplus, depressing prices and forcing the government to stoke demand at home, he said in a July 11 report.
    “The huge external surplus, from which German consumers derive no benefit, would be translated across into increased public and consumer spending,” said Smallwood. “The standard of living of German households would rise substantially.”
    Germany’s focus on exports and budget discipline has drawn criticism from billionaire investor Soros, who says the country should buy more goods from other countries and labels Germany “the main protagonist” for Europe’s crisis. “Germany is endangering the European Union,” Soros said in Berlin on June 23.

    Shelter

    Euro membership has nevertheless sheltered Germany, which relies on exports for 41 percent of gross domestic product, from the ravages of the global financial crisis, said Juergen Pfister, chief economist at Munich-based lender Bayerische Landesbank. Prior to the euro, the mark was a haven in times of turmoil and prone to volatility, surging about 50 percent against the Italian lira in the first half of the 1990s.
    “The deutsche mark would have appreciated massively as a result of the financial crisis, harming German exports and making the 2009 recession much worse,” said Pfister. “The euro provides stability.”
    Mark Cliffe at ING Bank NV calculates that any splintering of the euro area would mean a deflationary shock in Germany and a slump in output of about 10 percent over two years.
    Instead, German companies are cashing in on the euro’s 16 percent decline since November as it makes BMW and Volkswagen AG’s Audi cars cheaper abroad and swells their value when the revenue is repatriated. Shares of TUI AG, Europe’s largest travel company, have risen 39 percent this year and the company on July 6 raised its forecast for global container shipping, citing a “notable” recovery.

    Export Filter

    Exporters’ success is filtering into the broader German economy. Unemployment declined for a 12th month in June and the Organization for Economic Cooperation and Development’s standardized measures shows a jobless rate of 7 percent in May,
    2.7 percentage points lower than the U.S.’s. Business confidence reached a two-year high in June, according to the Ifo institute.
    “In a way, we are the winner because of the high exports,” said Christa Randzio-Plath, the former chairwoman of the European Parliament’s monetary affairs committee and now professor at the University of Hamburg. “We would pay for going out of the euro area.”

    C.

    14. Juli 2010 at 08:04

  10. @C. danke für diesen tollen Artikel, echt lesenswert.
    „We would pay …“ – mindestens das.
    Eher glaube ich daß die G.7.8.xy -Staaten die Einführung einer neuen D-Mark um jeden Preis verhindern werden.

    uxmadexmyxday

    14. Juli 2010 at 12:14

  11. Great idea, but will this work over the long run?

    καζινο

    22. Juli 2010 at 20:14


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