U * made * my * day !

LOL du Experte für Börse, Wirtschaft und Finanzmärkte – You made my day !

Goldpreis Drücker ? ! ?


Gestern fällt der Goldpreis innerhalb weniger Stunden wie ein Stein. Wird der Goldpreis wirklich im großem Stil von irgendwelchen Notenbanken und undurchsichtigen Notfall-Teams (PPT’s) gedrückt ? Etwa weil ein steigender Goldpreis das Ende des Papiergeldsystems bedeutet ?

Diese Behauptungen liest man immer wieder, aktuell zum Beispiel bei bullionaer.de – Die Stunde der Goldzitterer :

Die Spielchen mit dem beliebig vermehrbaren Papiergeld können zwar ab und zu solche Feuerwerke, wie wir sie heute erleben durften, generieren. Aber am Ende ist Gold nicht vermehrbar und wird sich mit der zusätzlich gedruckten Geldmenge nach oben bewegen. Das Problem der Weltwirtschaft, das Problem des Finanz-Systems und das Problem der Staaten selbst löst sich nämlich nicht langsam – sondern es verschärft sich zunehmens. Wer auf Geldwerte vertraut, der wird zu den ersten Schafen gehören, die im besten Falle kräftig geschoren werden.

Noch abstrusere Aussagen dazu findet man bei Walter K. Eichelburg in der Rubrik Goldpreis-Drückungen !

Wir von U made my day wissen letztendlich auch nicht, ob diese Goldpreis Manipulationen wirklich existieren. Technisch möglich sind solche Manipulationen in Märkten wo neben physischer Ware auch Futures gehandelt werden auf jeden Fall, sehr schön nachzulesen bei Ronald Gehrt: Das Futures-Spiel.

Aber stecken wirklich Regierungen, Notenbanken vulgo irgendwelche Verschwörungen dahinter ?

Unwarscheinlich !

Das Bild rechts zeigt jedenfalls sehr schön:  In Asien, speziell Indien hat Gold für die Menschen einen noch einen sehr hohen Stellenwert.

Ach ja, gerade gestern ging die Heirats-Saison in Indien zu Ende, wo traditionell sehr viel Gold gekauft wird …

Vielleicht ja liegt hier die simple Erklärung für den gestrigen Sturz des Goldpreises – nixx Goldpreis Drücker ?

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Written by uxmadexmyxday

2. Juli 2010 um 09:56

Veröffentlicht in Eichelburg, Sonstige

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74 Antworten

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  1. Guter Artikel. Ich glaube auch nicht an Preisdrücker. Gold steigt, Gold fällt, in Krisenzeiten ist der Markt einfach nur volatiler. Auf lange Sicht steigt Gold schon ein paar Jahren und man konnte schöne Gewinne machen, keine Frage. Aber auch das muss nicht so bleiben.
    Total Nonsense: Gold ist zukünftig das einzige echte Geld, goldgedeckte D-Mark kommt etc.

    Elefant

    2. Juli 2010 at 10:20

    • Klar gibt es Goldpreisdrücker, genauso wie es Goldpreispusher gibt.

      Es gibt ja auch den Eichelburg. Bis vor ein paar Monaten hätte ich auch nicht geglaubt, dass es solche Typen in Echt gibt.

      Ist aber so.

      Gruß von der mmnews-Kommentarfront

      Malter Wixa

      2. Juli 2010 at 10:47

  2. Also Freunde ganz ehrlich :

    glaubt Ihr an „Ölpreis-Drücker“ oder
    „Schnitzelpreis-Drücker“ ???

    Eben !

    Freilich sind wir alt genug, um zu wissen
    daß natürlich in
    JEDEM
    Markt nicht nur das freie Spiel der Kräfte
    (Angebot & Nachfrage) agiert, sondern
    eine Unzahl von Softfacts und sicher
    auch große Player Einfluss nehmen,
    ja
    auch am
    gastronomischen „Wiener-Schnitzel-Markt“.

    Dennoch:

    Waldi und seine Apostel (sind es denn 12 überhaupt ??)
    nehmen den Goldpreis natürlich vieeeel zu wichtig !!

    Keine Sau braucht das Zeug,
    die Leute lassen sich nur durch Angst
    dort reintreiben !!
    (für einige gestörte Zivilversager, die eben
    schon vom (Berufs)Leben ausgeschlossen wurden
    ist es natürlich auch die wirklich allerletzte
    Hoffnung auf gesellschaftliche Rehabilitation!!!)

    Also ich würd nie Gold kaufen,
    ebenso könnt ich Kauri-Muscheln kaufen,
    aber jeder wie er meint !

    Sollte „gedrückt“ werden,
    na
    dann
    wäre ja Goldkauf und Hoffnung auf
    „Drückungszusammenbruch“ völlig
    absurd,
    wieso sollte die denn dann JEMALS
    zuammenbrechen ???

    goldwix basher

    2. Juli 2010 at 10:23

  3. Aktuelle Entwicklung:

    Vormittag wars heut ruhig, ich weiß nicht
    ob
    uns da nicht heut noch ein interessanter
    fryday afternoon bevorsteht,
    in Europe…..

    Das wird unseren Waldi aber wieder wurzen,
    wenn die „Rettungsboote“ [korrekte Waldi Aussprache:
    „Rettungschboothä“,
    „Schillba wirrd phühmpfmal meah steigen alsch
    Gold“ usw. usw……]

    Es ist zum nutschln, das ganze, zum nutschln
    einfach…..

    Den Typen hätt ich aus meinem Unternehmen genauso
    gefeuert, wie’s die bei der Siemens gemacht haben,
    da könnt Ihr einen drauf lassen !!

    see man's

    2. Juli 2010 at 11:32

  4. Wie schon an anderer Stelle geäußert wurde, ist es seltsam, wie diese Art von Goldverkäufer die Papierwährung für wertlos erklären, gleichzeitig der Wert von Gold und Silber in Papiergeld messen. Außerdem verkaufen sie ihr Gold und Silber, wofür im Gegenzug?
    „Werloses“ Papiergeld!

    Dieser Spruch mit dem Schaf scheren wird in diesen Kreisen wirklich populär. Wer hat da, bei wem den Spruch abgeguckt?

    Schade, selbst bullionaer.de, die so ausführlich über „Golddrücker“ referieren, bietet keinen Testkit für Edelmetalle an. Wie viele dieser Sorte von Goldverkäufer sind echte Experten was Gold und Goldlegierungen angeht?

    Bei Platin schwankt der Kurs viel stärker, als bei Gold, aber da redet niemand von einer Verschwörung.
    http://www.goyax.de/platin

    Randifan

    2. Juli 2010 at 11:57

  5. Nicht nur Platin, auch Kaffee, Weizen, Orangensaft … alles mögliche hat starke Kursschwankungen, vor allem wenn es auch in PapierFutures gehandelt wird !

    LOL Gold löst alle Probleme, es macht mich stark weil alle anderen ja dumme geschorene Schafe sind. Das kommt dabei raus wenn aus Edelmetallen eine Religion macht wie etliche Goldbugs.

    Anstatt sich einfach an einem Krügerrand erfreuen und ansonsten aufm Teppich zu bleiben.

    uxmadexmyxday

    2. Juli 2010 at 12:20

    • Nehmen mir mal den Kaffee: Kaffee ist, vom Umfang her, das zweitwichtigste Handelsgut weltweit, gleich hinter dem Oel.

      Um den Markt eines so wichtigen Gutes manipilieren zu koennen, benoetigte es gewaltiger Geldmengen, um gleich $/£/€-zig-Mrd.- weise auf dem Markt intervenieren zu koennen.

      Wenn unsere Goldglaeubigen meinen, dass der Goldpreis „manipuliert“ werden koennten, dann heisst dies nicht anderes, als dass sie behaupten, dass der Goldhandel so drittranig sei, dass der Preis beliebig manipuliert werden koennte.

      rheinlaenderinlondon

      3. Juli 2010 at 13:18

  6. Ende August wird die Rakete gezündet 😉

    Demand is usually weakest in Northern Hemisphere summer, especially August when European jewelry manufacturers are essentially shut down. Demand is greatest going into fourth quarter, during which consumption is highest as gift-giving peaks beginning with Indian harvest and wedding festivals in autumn and carrying through US religious holidays and Chinese new year.
    http://www.spectrumcommodities.com/education/commodity/charts/gc.html

    Goldstandard

    2. Juli 2010 at 15:11

    • @Goldstandard
      Obwohl du Gold für Geld hälst, misst du den Wert des Goldes in Papiergeld. Das ist der seltsamste Widerspruch bei der Diskussion um den Wert des Goldes.
      Nicht Gold, sondern das sogenannte Papiergeld ist noch immer die zentrale Einheit zur Wertbestimmung.

      Die Nachfrage bei der Schmuckindustrie nach Gold ist in den vergangnen Jahren zurückgegangen, weil das Metall immer teurer wird und je höher der Preis, desto mehr geht die Nachfrage zurück. Der Goldpreis steigt deshalb, weil damit spekuliert wird.
      http://www.investor-verlag.de/gold-angebots-und-nachfrageverschiebung-/105041332/

      Randifan

      2. Juli 2010 at 16:14

      • > Obwohl du Gold für Geld hälst, misst du den Wert des Goldes in Papiergeld

        Das kommt daher, daß Gold systematisch entmonetarisiert worden ist. Eigentlich müßte natürlich das Gold der Nominal sein, d.h. die Kaufkraft des Goldes wird in Unzen Gold gemessen während Gold einen unveränderlichen Wert darstellt. Vor der Aufhebung des Golddeckung durch Nixon war das auch so.

        1971 bekam man 35 Dollar für eine Unze Gold. Heute muß man ca. 1200 Dollar für eine Unze Gold bezahlen. Das ist ein Kaufkraftverlust von 97%. Daran sieht man gut wie sich die Inflation auswirkt. Hätte man in Gold angelegt dann wäre der Wert erhalten geblieben.

        Übrigens ist es interessant, daß Schatzsucher immer nur nach Gold und Silber suchen, aber niemals nach Banknoten. Warum mag das wohl so sein?

        Goldstandard

        3. Juli 2010 at 09:31

        • @Goldstandard
          Du scheinst eher darauf zu vertrauen, dass Papiergeld noch lange im Umlauf bleiben wird. Allerdings ist eine schwere Wirtschaftskrise wie 1929 möglich, da die Politiker mit dem Geld verantwortungslos umgehen.

          „1971 bekam man 35 Dollar für eine Unze Gold. Heute muß man ca. 1200 Dollar für eine Unze Gold bezahlen. Das ist ein Kaufkraftverlust von 97%. Daran sieht man gut wie sich die Inflation auswirkt. Hätte man in Gold angelegt dann wäre der Wert erhalten geblieben.“

          Über einen langen Zeitraum betrachtet, macht der Goldpreis eine Achterbahnfahrt durch und hat inflationsbedingt noch immer nicht den Höchststand von 1981/82 erreicht.

          „Übrigens ist es interessant, daß Schatzsucher immer nur nach Gold und Silber suchen, aber niemals nach Banknoten. Warum mag das wohl so sein?“
          Schatzsucher suchen nach allem, was sich zu Papiergeld machen lässt, nicht nur Gold und Silber. Auch alte Gegenstände aus Kupfer, Eisen und Zinn besitzen ihren Wert.

          Wenn diese Goldpropheten von Gold und Silber schreiben, schreiben sie nur über Wertsteigerung, Inflationsschutz und wirtschaftlichen Zusammenbruch. Vom Metall selber scheinen sie keine großen Ahnung haben, ich schätze sie können nicht einmal die einzelnen Metalllegierungen auseinander halten, dafür reicht ihr Wissen nicht. Denen könnte man sogar Katzengold andrehen.

          Randifan

          3. Juli 2010 at 11:40

        • Um das Ganze mit den Schatzsuchern etwas weiter zu relativieren:

          Natuerlich gibt es fuer antikes Gold und Silber einen Markt, doch dessen Reisbildung ist weitestgehend unabhaenig vom aktuellen Metalwert. So kann ein silbernener Becher oder eine Schnupftabakdose aus dem 18. Jahrhundert schnell die £1000-Grenze ueberspringen, ohne das der Metalwert von vielleicht £20 hier eine Rolle spielt.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 12:21

        • Zum Thema Infaltion:

          Natuerlich wird Papiergeld entwertet – langsam: Eine Infaltion von 2 bis 4% ist durchaus gewuenscht und sinnvoll: Schliesslich ist nichts schaedlicher als das Geld in volkswirtschaftlich nennenswerten Betraegen unter Kopfkissen herumliegt, statt entweder investiert zu werden oder fuer den Konsum umlaeuft.

          Inflation wird – sinnvollerweise – gegen einen Warenkorb gemessen (ueber dessen Zusammensetzung laesst sich trefflich streiten): Wenn Du dein Gold dagegen misst, dann hatte Gold einen Hoehepunkt um 1981, indem Gold damals etwa wieder die halbe Kaufkraft von 1914 hatte verfiel wieder radikal im Wert und ist jetzt am erholen.

          Solche Schwankungen gegen die tatsaechliche Produktion und Konsum, um was es am Ende in der Wirtschaft geht, machen Gold als Wertmassstab ungeeignet.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 13:12

        • Ich kann mich nur wiederholen:

          Die Golddeckung der Waehrungen war spaetestens in 1840ern absolut illusorisch: Die Gesamtmenge des Buchgeldes, in realen Werten gedeckt durch Produktion und Produktionsanlagen, ueberstieg die Gesamtmenge des Goldes um ein vielfaches.

          Es war Karl Marx, der dies systematisch anhand der Statisken der Bank of England und der brit. Regierung im 3. Bd. des Kapital nachweisen konnte.

          Die Goldwaerend basierte schon lange vor 1914 auf dem Vertrauen der Marktteilnehmer in die Stabilitaet der Institutionen und nicht auf dem Glauben auf den Wert des Goldes. Die Situation war also nicht so verschieden von der heutigen.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 13:35

  7. @Randifan,

    „Allerdings ist eine schwere Wirtschaftskrise wie 1929 möglich, da die Politiker mit dem Geld verantwortungslos umgehen.“

    Ja genau, im völligen Gegensatz zu 1929-1933 denn da wurde kein einziger USD unsinnig verballert! Heute werden die Märkte mit Unsummen von USD oder anderen FIAT’s zugemüllt. Das Ende dürfte nach einem erneuten Deflationsschock in nächster Zeit, eine starke Inflation sein. Spätestens wenn die grösste aller Blase platz, die Derivateblase. 600 Billionen USD suchen dann einen Wertgegenstand auf den Realmärkten (Immobilien/Rohstoffe/Edelmetalle/Aktien). Es ist völlig unmöglich diese Geldmenge ohne Hyperinflationäre Preiserhöhungen unterzubringen!

    „Schatzsucher suchen nach allem, was sich zu Papiergeld machen lässt, nicht nur Gold und Silber. Auch alte Gegenstände aus Kupfer, Eisen und Zinn besitzen ihren Wert.“
    Diese Aussage ist komplett Richtig, all diese Sachen haben einen inneren Wert, was in diesem Fall der Metallwert ist. Papiergeld hat genauso einen inneren Wert, dem von Altpaier oder einen gewissen historischen- oder Sammlerwert.
    Ein 20 RM-Geldschein von 1908 bringt heute bei Ebay 2,50 Euro, ein 20 RM-Goldstück von 1908 mindestens 250,00 Euro für das Gold.
    Es ist ebenfalls Richtig, dass man in der heutigen Schuldgeld geplagten Zeit den Wert eines EM in einer FIAT-Währung angiebt.gehen wir nochmals auf die Zeit des Goldstandarts von 1908 zurück. Dort war das 20-Reichsmark Goldstück das Geld, richtiger das Gold an sich denn es war deff. wieviel Gramm Gold Geld ist. Der Geld-Schein, war nur eine Quittung für das hinterlegte Gold. Auf jedem Schein-Geld dieser Zeit findest du den Satz: „Nominal“ Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser Banknote. >>>>Nachdenken>>>>> Kaufe oder Verkaufe heute in einer Bank einen 5g Gold-Barren, dies geht nicht ohne Legetimationsprüfung. Warum? Für den „Gegenwert“, 150,00 Euro, kannst du überall einkaufen ohne eine Legitimationsprüfung. Warum also nicht zumindest auch beim Kauf dieser 5g Gold? >>>>Nachdenken>>>>>

    „Wenn diese Goldpropheten von Gold und Silber schreiben, schreiben sie nur über Wertsteigerung, Inflationsschutz und wirtschaftlichen Zusammenbruch. Vom Metall selber scheinen sie keine großen Ahnung haben, ich schätze sie können nicht einmal die einzelnen Metalllegierungen auseinander halten, dafür reicht ihr Wissen nicht. Denen könnte man sogar Katzengold andrehen.“

    Wir können es gerne drauf ankommen lassen 😉 Erstmal „Katzengold“ Was meinst du da? Pyrit, Arsenopyrit, Markasit oder Kupferkies? All diese Metallerze werden von Kleinkindern gerne wegen ihrer messingfarbenen Erscheinung als Katzengold bezeichnet. Fachleute verwenden die Fachbegriffe, zumindest die Eingedeutschten. 😉

    mfg

    Nirvana

    3. Juli 2010 at 17:17

    • Wenn eine „Blase platzt“, dann suchen nicht Mrd. eine neue Anlage, sondern Buchgeld wird im Wert „berichtigt“, d.h. weidgehend abgeschrieben und Geld wird dann eher zur Mangelware. Das waere z.B. passiert wenn es bei der juengsten US-Immobilienblase nicht zu Staats- und Notenbankinterventionen gekommen waere.

      In einem solchen Fall wuerde eher ein Szenario wie 1929 auftreten, bei dem eine Deflation die Preise sinken liess und die Realwirtschaft abwuergte.

      Deine 20 Goldmark von vor 1914 hatten damals etwa eine Kaufkraft von €400-500. Du haettest einen klaren verlust gemacht gegenueber z.B. einer Aktie von Siemens oder Immoblien. Gold hat bis heute nicht wieder die Kaufkraft vor dem 2. Weltkrieg erreicht und wird wohl auf absehbare Zeit nicht erreichen.

      Es ist im Interesse aller, dass nicht zuviel Geld nutzlos in der Form von gelben Metal herumliegt: Geld, dass nicht entweder als Kapital investiert ist (Produktionsanlagen, etc.) oder fuer den Komsum umlaeuft ist totes Kapital und fuer die Gesamtwirtschaft schaedlich.

      Wuerde wirklich Goldhorten ein wirtschaftlich relevantes Phaenomen werden, taeten die Regierungen sehr gut daran, dieses Gold aus dem Verkehr zu ziehen.

      In der Realwirtschaft ist Gold jedoch ein Nebenschauplatz, andere Maerkte sind dort um Kategorien relevanter.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 09:08

    • @Nirvana
      Selbst wenn die Situation so dramatisch wäre, so sind nicht einmal Eichelburg und Co von einen totallen Zusammenbruch dieses Systems überzeugt. Im Gegenteil, sie sind selbst Teil dieses System, sie vermitteln Käufer an die Goldhändler und lassen sich mit normalen Geld bezahlen.
      Eichelburg und Co versprechen Goldkäufer riesige Gewinne im Fall eines solchen Zusammenbruchs. Anlageberater der Banken machen ähnliche Versprechen.

      „Wir können es gerne drauf ankommen lassen 😉 Erstmal „Katzengold“ Was meinst du da? Pyrit, Arsenopyrit, Markasit oder Kupferkies? All diese Metallerze werden von Kleinkindern gerne wegen ihrer messingfarbenen Erscheinung als Katzengold bezeichnet. Fachleute verwenden die Fachbegriffe, zumindest die Eingedeutschten“
      Ich will nur darauf hinweisen, dass Eichelberg und Con nur wenig über die Eigenschaften von Gold wissen.

      Randifan

      4. Juli 2010 at 10:12

      • Die Händler produzieren das Gold selber nicht sondern kaufen es bei den Goldminen ein. Das bedeutet, daß die Händler lediglich am Spread zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis verdienen.

        Goldstandard

        4. Juli 2010 at 12:59

        • Die Goldhändler brauchen Propheten wie Eichelburg und Co, da sie miteinander und mit der Schmuckindustrie im Wettbewerb stehen. Wie bei den Konsumgüter sollen die Leute kaufen, ohne Nachzudenken, dazu wird Werbung gemacht. Die Goldpropheten machen nichts anderes.

          Randifan

          4. Juli 2010 at 13:26

        • Der Diamantenkonzern De Beers erfand in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts einen Weg, um den Absatz zu steigern, es suchten nach neuen Absatzmärkten. Mit dem Werbeslogan „The ultimate expression of love “ wurden verliebten Pärchen überzeugt, sich zur Verlobung einen Diamantenring zu schenken. Das Ergebnis, Verlobungsring mit Diamanten kamen wurde zur Mode und dieser Trend hält heute an.

          http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/3614c53d-cf7f-424e-bf2a-e4c0e559098c.aspx

          Die Propheten des Goldes erfüllen heute eine ähnliche Funktion, sie sollen den Absatz des Goldes ankurbeln. Anstatt auf romantische Gefühl und das Verliebtsein zu appelieren, appelieren sie an die Furcht vor wirtschaftlichen Zusammenbruch und Vermögensverlust durch Inflation.
          Aber wie ein Verlobungsring aus Diamanten keine Liebe ewig halten läst, so garantiert Goldbesitz keinen Schutz vor Vermögensverlust.

          Randifan

          4. Juli 2010 at 16:35

  8. den Goldbasher muss ja extrem der Hintern brennen, dass sie schon überstunden in den Ferien machen müssen. Sollte es einen kleinen Ausverkauf im Gold geben, werde ich wieder einmal beherzt zugreifen.

    Goldschaf

    3. Juli 2010 at 21:07

  9. @ rheinlaenderinlondon

    „Wenn unsere Goldglaeubigen meinen, dass der Goldpreis „manipuliert“ werden koennten, dann heisst dies nicht anderes, als dass sie behaupten, dass der Goldhandel so drittranig sei, dass der Preis beliebig manipuliert werden koennte.“

    Da muss ich Dir wenigstens teilweise Recht geben 😉
    Lese Dir mal dass durch: http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F374027.html und vor allem Rechne es durch! Und da du es nicht machen wirst machs ich ahlt für Dich: Nur weil jemand 8821 Aktien zu 3,13 USD gesamt 27.609 USD 13% unter den vorigem Wert verkaufte, stürzte die Citigroup Aktie um 17 Prozent ab! Hätte das PPT nicht rechtzeitig eingegriffen, hätte dies eine Verkauforgie Crash ausgelöst! Achso das PPT ist ja ein Hirngespinnst der Goldgläubigen 😉

    Zur Zeit ist der phys. Goldhandel in der Tat zwar hoch, jedoch noch nicht hoch genug. Noch lassen sich nicht alle Anleger das Gold phys. in Barren liefern, würden sie es tun, würde der Goldpreis explodieren! Da von 20 Käufern effektiv nur einer mit echtem Gold bedient werden könnte. Dann ist es alle, Ende, aus die Maus!
    Der „Goldpreis“ wird durch Derivate bestimmt. Nur die Long-Possitionen übertreffen das 20-fache der verfügbaren Goldmenge. Amerikanische Banken feuern massiv mit Shortpossitionen dagegen, dies ist kein Geheimnis diese Werte werden monatlich veröffentlicht! Komisch immer wenn der Goldpreis besonders hoch ist, sind es die Short-Possitionen der Banken auch. Welch Zufall auch das bei massiven Verkäufen der Preis runtergeht! Die Käufer dieser Shortpossitionen könnten nun ebenfalls die Lieferung des Goldes phys. verlangen. Wenn schon von 20 Käufern der Longpossitionen 19 nix bekommen, weil es dieses Gold nicht gibt, woher bekommen dann die Shortkäufer das Gold?
    Noch vertrauen viele Fiat-Geld-Bestitzer auf die Tilgung der Schuld, die mit der Schöpfung des Fiat-Geldes aufgenommen wurde. Immer mehr Menschen bezweifeln zurecht, dass diese Schulden nie beglichen werden können. Was machen diese wenigen die das begriffen haben? Sie kaufen Werte, wie Immobilien (Immo-Blase in China), Rohstoffe (China), Aktien (Weltweit), Edelmetalle (wenige „echte“ Investoren Weltweit) und der Rest? Der vertraut weiter auf Papier und ein reines Versprechen. Alles Gold dieser Welt sind nur runde 150.000 Tonnen. Würde jeder Mensch dieser Welt Gold haben wollen, dann bekäme jeder 21g Gold. Ich besitze viel mehr als diese lächerlichen 21g Gold. Kirchen, Kunstgegenstände aus Gold und Kulturgüter in Museen, Goldschmuck in Familienbesitz, die Währungsreserven der Zentralbanken (Deutschland 3400 Tonnen) all dieses Gold ist in dem Weltgoldbestand enthalten.
    Je länger die Gold-Verweigerer warten, umso weniger oder absehbar nichts, bekommen dies, in wenn das Vertrauen in die Fiat-Währungen weiter fällt.

    Wer von Euch, glaubt denn drann, dass Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, GB oder die USA jehmals ihre Schulden tilgen können, für die sie ohne die Druckmaschinen anzuwerfen, derzeit nichteinmal lausige 10% Zinsen aufbringen können?

    Und warum werden die phys. Gold-Possitionen bei IWF und allen Zentralbankken unter Währungsreserven geführt und nicht unter Anlagegüter?

    Achja Shortpossitionen sind genau die bösen ungedeckten Leerverkäufe! Wenn nun die Politik auf den selten dämlichen Einfall kommen würde und ungedeckte Leerverkäufe verbieten würde, dann fliegt denen das System um die Ohren, da schonmal 5 Systembanken der USA mit dieser Unterschrift Zahlungsunfähig wären, nur weil die massig Gold verkaufen das sie nicht haben. 😉

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 09:01

    • Gold wird schon seit mindestens dem Ende der Napoleonischen Kriege kaum noch physisch gehandelt. Wenn z.B. die brit. Regierung der franz. Regierung eine Zahlung machte, dann wurde aeussersten Falles eine Banknote der Bank of England physisch transportiert und ueber eine Grossbank gegengerechnet. Der physische Transport waere einfach zu aufwendig. Das ist der Sinn von Goldkonten, die die Zentralbanken z.B. bei der Bank of England, BIZ oder der FED fuehren (wobei die FED tatsaechlich das Gold physisch transportieren laesst, von einem Kellerraum in den naechsten).

      Da Gold ohnehin keinen tatsaechlichen Wert hat, sondern der Wert dadurch entsteht, dass Menschen die Idee des Wertes haben, reicht auch aus, dass diese Idee per Papier transport wird.

      Bei tatsaechlichen Werten, aka Waren und Gueter, sieht dies anders aus: Die Idee von z.B. Eisenerz nutzt nichts, es muss physisch am Hochofen angefliefert werden.

      Es waere sehr uebel, wenn Staaten ihre Schulden zurueckzahlen wuerden: Zu den Eigenschaften eines hochentwickleten kapitalistischen Systems gehoert, dass mehr Kapital erzeugt wird als sinnvoll investiert werden kann. Es ist also nur zu sinnvoll, wenn der Staat solches Kapital ueber seine Staatsschuld bindet und dem Konsum zufuehrt. Die Staatsschuld ist eine Art Auffangbecken fuer ueberfluessiges Kapital.

      Leute verwechseln die Buchfuehrung einer „schwaebischen Hausfrau“ mit der Funktion des Staates in der Wirtschaft.

      Am Rande: GB hat bis heute nicht seine Schulden aus dem Krieg gegen einen gewissen George Washington beglichen – hat’s geschadet? Es geistert sogar noch eine „ewige“ Anleihe aus der Zeit Queen Annes zur Finanzierung des Spanischen Erbfolgekrieges herum.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 09:40

    • BTW: Sowohl die norwegische Notenbank, wie die Bank of England, halten keinerlei Goldreserven.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 09:58

  10. @ rheinlaenderinlondon

    „Da Gold ohnehin keinen tatsaechlichen Wert hat, sondern der Wert dadurch entsteht, dass Menschen die Idee des Wertes haben, reicht auch aus, dass diese Idee per Papier transport wird.

    Bei tatsaechlichen Werten, aka Waren und Gueter, sieht dies anders aus: Die Idee von z.B. Eisenerz nutzt nichts, es muss physisch am Hochofen angefliefert werden.“

    Gold besitz neben der Funktion einer der Währung, denn es wird als Zahlungsmittel in vielen Ländern, von den Handelspartnern akzeptiert, serwohl auch Eigenschaften die dieses Metall für die Industrie ebenfalls wertvoll machen. Dein Computer könnte ohne Gold die gewohnte Leistung einfach nicht mehr erbringen. Gold ist unempfindlich gegen jägliche Korrossion, es ist zwar nicht der beste elektr. Leiter, dies ist Silber jedoch erfüllt die Korrossionsunempfindlichkeit derzeit in vielen weiteren elektronischen Geräten und Bauteilen seinen Nutzen. (Mobil-Telefon, Steckkontakte für Datenverbindungen, im Auto die elektr. Steuerelemente) Die Nichttoxischkeit dieses Metalls wird für Dentallegierungen genutzt. In der Zukunft wird dieses Metall noch viele weitere Verwendungspunkte finden. Ein anderes Edelmetall, Platin und Platinnebengruppenmetalle, wurde doch tatsächlich im Meer versenkt um es loszuwerden (bei Wiki nachlesen) Heute ist dieses Metall in vielen industrieellen Gebieten unersetzbar geworden!
    Du lügst Dir selbst die Taschen voll, wenn Du dir einredest Gold würde keine Wert haben, ich wie auch die Industrie wären jedenfalls bereit einen viel höheren Preis zu bezahlen. Siehe hierzu ein Pt-Nebengruppenmetall das Rhodium, für dieses Metall war man 2008 bereit, da es phys. knapp war, 16.000,- USD/oz zu bezahlen, heute bedingt durch die Weltwirtschaftskrise wird dieses Metall nur noch in einem Bereich von 1.600-2.600 USD/oz gehandelt.
    Selbst ein so nutzloses Metall (Ironie) wie Nickel (Forsche nach der Namensgebung) wurde in 2008 für 50.000 USD/t gehandelt. Heute unter 20.000 USD/t und nur 10 Jahre vor 2008 mit knapp 6.000 USD/t!

    Du schenkst Deiner Frau sicher Mal ein Foto statt eines schönen Schmuckstückes aus Gold 😉

    Auch Länder (Zentralbanken) wenn der Vertrauensverust zum Papiergeld des „Gegenüber“, entsprechend wächst, lassen sich lieber echtes Gold ausliefern wie zuletzt China. Oder Zentralbanken kaufen phys. Gold statt nur den Lieferschein wie zuletzt ebenfalls China, Indien, Malaysia oder Saudiarabien das seine Währungsreserve verdoppelte oder Russland das 22 Tonnen wieder zusätzlich einlagerte. Andere Zentralbanken verkaufen keinerlei Gold mehr aus ihren Währungsreserven, statt dieses Gold in Geld zu wandeln. Dazu gehöhrt auch Deutschland. All diese Länder haben im Gegensatz zu dir verstanden!
    Richtig, es wäre sehr übel wenn die Staaten ihre Schulden tilgen würden, dann gäbe es schlicht kein Geld mehr. Die Staaten haben immer noch das Problem, dass sie die Zinsen noch nicht einmal mehr bedienen können und dies bedeutet früher oder später den Bankrott dieser Staaten …aller Staaten …und mit der Bankrotterklärung verlieren die Schulden wie auch das Schuldgeld dem ihn zugemessenen „Wert“. FIAT’s haben ein eingebautes Verfallsdatum, den Zinseszins!

    „Auffangbecken“ für überflüssiges Kapital, gibt und gab es derer viele, diese Auffangbecken nennt man Blase und Blasen platzen!

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 15:06

    • Die Reserven Chinas sind nicht bekannt: Die chinesische Regierung foehrnt hier ihrem Hobby der Geheimniskraemerrei; dennoch der Gesamtbetrag wird auf etwas um $1200 Mrd. geschaetzt: Es gibt schlicht nicht genueg Gold auf den Maerkten um diese Geldmenge in irgendeinerweise aufzunehmen. Die chin. Regierung macht offensichtlich das Vernuenftige und investiert in reale Werte, wie Rohstoffe und Aktien.

      Die indische National Bank hat auslaendische Waehrungsreserven (Stand Jun. letzten jahres) von 1270 Bio. Rupees., davon sind 46 Bio. Rupees in Gold: Selbst eine vervierfachung wuerde „den Kohl nicht fett machen“ fuer Gold.

      Interessanter ist Fall des Norwegischen Globalen Pensionsfund von einem Umfang von rund $440 Mrd., weil dieser, der norwegischen Demokratie sei dank, alle seine Zahlen veroeffentlicht. Dieser Fund ist Norwegens „Sparkasse“ und verwaltet die erheblichen Ueberschuesse aus dem Oelgeschaeft: Die Zusammensetzung der Investments: „The fund got a mandate in March 2010 to gradually invest as much as 5 percent of its assets in real estate, reducing its share of fixed-income investments correspondingly. Following this decision, the fund’s investments shall consist of 60 percent equities, 35–40 percent fixed-income securities and as much as 5 percent real estate. All investments must be outside Norway.“ Im Detail nachzulesen hier: http://www.nbim.no/

      Offensichtlich scheint Norwegen seine Zunkunft nicht Gold zu stecken, sondern zu rund „35-40″%“ in Papiergeld. Ich gehe mal davon aus, dass die Norwegen wissen, was sie da tun.

      Unsere Staaten in Westeuropa sind weit von einem Bankrott entfernt: Es besteht sowohl bei den Steuern die Moeglichkeit diese erheblich zu erhoehen (man schaue sich die schwedischen Steuern vor etwa 20 Jahren an) und Ausgaben zu kuerzen (Thatcher hat es vorgemacht).


      Der Industriebedarf fuer Gold ist minimal und wuerde Gold nur dafuer eingesetz werden, wo es sinnvoll ist, koennte man wohl auf nahezu unabsehbare Zeit die Foerderung beenden.

      PS.: Mir gibt zu Geburts etc. entweder Buecher oder etwas praktisches, wie einen Schlepptop. Wer meint Firlefanz wie Goldschmuck haben zu wollen, hat IMHO ein Problem fuer das ich nicht zustaendig bin.

      Die alberne Show sochles Krempel umzutragen sollte man der Koenigin ueberlassen.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 19:18

      • @ rheinlaenderinlondon
        auch wenns schwer fallen sollte, der Realität sollte man sich nicht verweigern, darum füge ich die von dir unterschlagenen Bestandteile einfach mal nach den Zitat dazu:
        „Die chin. Regierung macht offensichtlich das Vernuenftige und investiert in reale Werte, wie Rohstoffe und Aktien.“ Und Gold, die chin. Regierung gab im Frühjahr des Jahres 2010 bekannt das über den Zeitraum von 10 Jahren die Währungsreserfen in Gold jährlich um 1000 Tonnen phys. Goldes erhöht werden.

        „davon sind 46 Bio. Rupees in Gold: Selbst eine vervierfachung wuerde „den Kohl nicht fett machen“ fuer Gold.“ Wenn man die globale Geldmenge betrachtet un in relation zu den tatsächlich jährlich auf dem Markt verfügbaren 1500 Tonnen (China nimmt ja schon 1000 ab) setzt, dann ist das ein ganz schön fetter Kohl *G*

        „Offensichtlich scheint Norwegen seine Zunkunft nicht Gold zu stecken, sondern zu rund „35-40″%“ in Papiergeld. Ich gehe mal davon aus, dass die Norwegen wissen, was sie da tun.“ Also wissen die Russen, Indien, China, Saudiarabien, Malysia und 1000-de Kleinanleger Weltweit nicht was sie tun? Himmel mir
        wird gerade ungemein Unwohl, da drinn sind zwei Atommächte vertreten. 😉

        Zum Goldschmuck, eine reine persönliche Feststellung. Abertausende Menschen auf der ganzen Welt sehen dies trotz teils gravierender Armut anders, so in Indien oder der Arabischen Welt wo Gold zugegebener massen einen viel höheres Ansehen als in der westlichen Welt hatt. Goldschmuck ist dort auch überall als Zahlungsmittel akzeptiert, bei uns taugt der leider nur mit erheblichen Wertverlust (der darin steckenden Arbeitskosten) für die Scheideanstalt.

        „Steuern erhöhen, Ausgaben kürzen“
        Du wiedersprichst dich gerade selbst, wie soll der Staat denn dann durch Ausgaben die Konjunktur als Schuldner stützen? Desweiteren sind in den vergangenen 50 Jahren auf denen ich auf diesen Planeten wandle, fast jährlich irgendwelche Steuern erhöht und genauso irgendwelche Ausgaben gekürzt worden. Komisch die Schulden sind aber in den 50 Jahren nie nachhaltig abgebaut worden. Bei derzeit 1,7 Bill. Euro würde eine jährliche Tilgung mit nur 41 Mrd. Euro, doch tatsächlich 1700 Jahre dauern, der Zinseszinseffekt machts möglich. 😉 Komisch nicht mal eine lausige Mrd. Tilgung ist im Haushaltslochplan enthalten.

        „Der Industriebedarf fuer Gold ist minimal und wuerde Gold nur dafuer eingesetz werden, wo es sinnvoll ist, koennte man wohl auf nahezu unabsehbare Zeit die Foerderung beenden.“

        Richtig aber leider gibt es ganz ganz viele Menschen die das anders sehen als du, daran solltest du dich halt gewöhnen. Ich finde es auch Quatsch sich ein Grundstück auf dem Mond zu kaufen, der Markt verlangt es aber und so werden diese Grundstücke fleissigst verkauft. Ich nehme da halt lieber eine Unze Silber für das Geld.
        Tut mir leid aber neben Gold gibt es einen Markt für viele absolut nutzlose Dinge. Das ist nun mal so.

        PS: Bücher wurden besonders gerne füher liebevoll mit Goldschrift verziert, leider zeichnen sind die heutigen Billigprodukte, nur mehr selten wenigstens durch einen akzeptablen Inhalt aus. Du verschenkst nen Schlepptop mann das finde ich toll, damit stützt du ja mit dem darin enthaltenen 1,5g Gold jedesmal den Goldpreis, Danke! 😉

        Nirvana

        4. Juli 2010 at 19:56

  11. @ rheinlaenderinlondon

    Wert = Eine Sache besitz eine Wert der ihr zugemessen wird, dieser Wert ergiebt sich u.a. aus Angebot und Nachfrage. Heute im Kapital-Sozialismus wird ein Wert auch künstlich gepusht (Subventionen) bzw. wird der Wert durch subventionierte Güter an anderer Stelle gedrückt. Siehe subventionierte Fleischexporte der EU nach Afrika zum Schaden der afrik. Bauern, da deren Produktionskosten deutlich über dieser subventionierten Ware liegen.
    Der wahre Wert egiebt sich nur aus der Relation von Angebot/Verfügbarkeit von Realwaren zur tatsächlichen planetaren Geldmenge. Würde die planetare Geldmenge Reales kaufen wollen bräuchten wir mehrere Planeten oder die Preise für Reales würden Explodieren.

    Also ich glaube gerne weiter an den Wert des Goldes und bin jederzeit gerne Bereit dafür die Schuld eines Anderen zu nutzen um dieses nutzlose Metall zu kaufen, da es zumindest Real ist. Das eingesetzte Fiatgeld beruht nur auf das Vertrauen, dass der Schuldner bezahlt, vielzuviele Schuldner kommen einfach nicht iherer eingegangenen Verpflichtung nach, da sie es aus dem eingebauten Konstruktionsfehler des Fiat-Geldes niemals können. Der zu erbringende Zins wird nicht mitgeschöpft! Steht demnach in der Masse nie zur Verfügung.

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 15:42

    • Zunaechst:

      Es gibt ganz verschiedene Werte, die etwas haben kann. Da stuende z.B. der „natural price“, den Adam Smith einfuehrte und durch Arbeit representiert wird und der widerum mit der Werttheorie von marx korrespondiert, dann gibt einen Markwert, auch schon von Smith von „natural price“ unterschieden, sich am Markt bildet.

      Eine der Ideen des sog. Fiat-Geldes ist es gerade, dass es die Investionen representiert (im Falle der Rentenmark sogar direkt an den Grund-und-Boden gekoppelt). Die gesamte Geldmenge des Euroraums betrug im Mai d.J. €9’365 Mrd. Dies ist sicher entschieden weniger als der Gesamtwert der entsprechenden Volkswirtschaften.

      Der Vorteil eines reinen Notenbankgeldes ist nunmal, dass es seitens der Notenbank beliegig vernichtet und erzeugt werden kann. Nur koennen Maerkte halbwegs stabil gehalten werden. Die wirklich grossen Bankenkraeche schahen im 19. Jahrhundert zu Zeiten des Goldstandards. Erst die Einfuehrung moderner Waehrungen verhinderten solche Ausschlaege.

      Der Umstand, dass Leute ihre Kredite nicht bedienen koennen ist nicht weiter schlimm – dadurch sind Banken staendig gezwungen ihre Bilanzen zu berichtigen. In Dtld. besteht speziell das Problem, dass dtld. kein vernuenftiges priv. Insolvenzrecht hat, wie z.B. das UK, wo man als Privatmann einen richtigen Bankrott hinlegen und nach einem Jahr zwar meistens ohne Assets darsteht, aber auch ohne Schulden.

      Der „Lender of last Resort“ ist ohne im Zweifel die Notenbank, die durch die staatl. Authoritaet gestuetzt wird.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 18:50

      • „Der Vorteil eines reinen Notenbankgeldes ist nunmal, dass es seitens der Notenbank beliegig vernichtet und erzeugt werden kann. Nur koennen Maerkte halbwegs stabil gehalten werden. Die wirklich grossen Bankenkraeche schahen im 19. Jahrhundert zu Zeiten des Goldstandards. Erst die Einfuehrung moderner Waehrungen verhinderten solche Ausschlaege.“

        Ähmmm Sorry 2008 schon vergessen?

        Zitan on: Börsencrash 2008: Die schlimmste Kalenderwoche im Dow Jones
        Dass die letzte Börsenwoche Einzug in die Geschichtsbücher finden wird, hat sicher jeder schon vermutet, der das Geschehen halbwegs aktiv verfolgt hat. Im Dow Jones haben wir die mit Abstand (-18,15%) schlechteste Kalenderwoche (Mo-Fr) seit 1929 erlebt. So ein großer Verlust wurde selbst nicht nach dem Anschlag auf das World Trade Center erreicht (-14,26%). Auch während der Großen Depression Ende der zwanziger Jahre fielen die Wochenverluste kleiner aus. Sogar die Woche des Börsencrash im Jahr 1987 sieht mit einem Minus von nur -13.17% deutlich freundlicher aus. Zitat off

        Naja hoffentlich wissen das auch die Notenbanken *GGG* die Deine zietierte Probaganda in die Welt setzten. Walter K. Eichelburg hätte da nen bösen Schafschur Kommentar abgegeben. Ich sage nur Informiere dich bitte ordentlich und hinterfrage stets die Probagandameldungen des Systems.

        Eine Frage noch: Wie vernichten Notenbanken Geld? Das geht doch nur wenn ein Schuldner ausfällt?! Oder der Kredit getilgt wird. „Beliebig“ würde in diesem Zusammenhang bedeuten, sie könnten dafür sorgen dass ein Schuldner ausfällt, das wäre 2. das offenen Eingestehen das die Notenbanken die Märkte derart manipulieren können um geziellte Crashs auszulösen!
        Nur durch Gläubigerverzicht, Wertverfall der Anlage durch Crash oder Schuldenbedienungs-Ausfall kann Geld vernichtet werden.

        Nirvana

        4. Juli 2010 at 19:09

        • Man sollte mal etwas laengere Zahlenreihen betrachten: Ein richtiger Crash waere soetwas wie de-facto Pleite der Banque Royal unter Law oder die Greunderkrach 1873, wo Banken reihenweise fielen.

          Die aktuelle Krise war eine sinnvolle Wertberichtung, wenn man einzelne Aktien anschuat, dann haben jene wieder sich erholt, hinter denen solide Wirtschaft stand und Rest hat ein Problem.

          rheinlaenderinlondon

          4. Juli 2010 at 19:27

  12. @ Dm

    „die Schreibe erinnnert mich an galle13 aus dem ‘Profiboard’. Der hatte auch keine Ahnung.“
    Wer ist da von Dir gemeint?
    Hast du Ahnung und von was? Ahnung kommt von Ahnen etwas erahnen, vorhersehen oder Inkompetenz ausdrücken.

    Jeder hier zeigt in Teilgebieten eine gewisse Inkompetenz, da möchte ich niemanden ausnehmen auch mich nicht. Er wäre einfach nur ein neuer kleiner Eichelburg, der von sich Grössenwahnsinnig überzeugt wäre. Möchtest du diesem Part übernehmen? Ich nicht. Daher strahle ich, wie jeder andere hier in Teilgebieten pure Kompetenz aus. 😉 Das ist die Kraft des positiven Denkens, nicht nur jammern, meckern und aufmucken. Etwas echtes Beitragen, auch wenn man unterschiedlicher Meinung in Teilgebieten ist, so wird sich dies erst els richtig oder falsch erweisen wenn es eingetreten ist oder eben nicht eintreten wird.
    Ihr beschäftigt Euch alle mit dem kompliziertesten was es gibt, der Geld- und Wirtschaftstheorie, das ist Chaosforschung vom allerfeinsten. Jemanden egal wem, Inkompetenz vorzuwerfen ist in meinen Augen ausgelebter Grössenwahn. Darüber sollte der Macher dieser Seite auchmal nachdenken. Er stellt derzeit nur den grössenwahnsinnigen Gegenpart zu Eichelburg, dem Gelben usw. dar! Er ist, tut mir leid, selbst genauso von sich überzeugt wie ein Eichelburg von sich. >>>>>>>>>>Nachdenken<<<<<<<<<<

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 17:05

    • „Darüber sollte der Macher dieser Seite auchmal nachdenken. Er stellt derzeit nur den grössenwahnsinnigen Gegenpart zu Eichelburg, dem Gelben usw. dar! Er ist, tut mir leid, selbst genauso von sich überzeugt wie ein Eichelburg von sich. “
      Das Gegenteil ist der Fall, er stellt sich dem Goldwahn und wirtschaftlichen Weltuntergangspropheten entgegen.

      Randifan

      4. Juli 2010 at 17:13

  13. „Das Gegenteil ist der Fall, er stellt sich dem Goldwahn und wirtschaftlichen Weltuntergangspropheten entgegen.“

    Eben, er Propagiert das genaue Gegenteil mit genau den selben billigen Kommentaren und Beleidigungen wie der Eichelburg auf seiner Seite. Er ist demnach im Grössenwahn, dass er es ist der Recht hat und die Anderen nur schei.. gross *ggg* labern. Wer von beiden letzendlich recht hat, wird sich zeigen. Eine echte Diskussion kann nur entstehen, wenn man dem Gegenüber tolerant erscheint und entgegenbringt. Hochnässigkeit wird keinen von beiden etwas nützen, da sie noch nie nutzreich war.

    Wenn Eichelburg aus Grössenwahn eine A-Bombe zündet, *U made my day* das selbe macht, meinste einer von Beiden hat dann gewonnen? Und was wird aus dir?

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 17:26

  14. @Nirvana
    „Wer von beiden letzendlich recht hat, wird sich zeigen. Eine echte Diskussion kann nur entstehen, wenn man dem Gegenüber tolerant erscheint und entgegenbringt. Hochnässigkeit wird keinen von beiden etwas nützen, da sie noch nie nutzreich war. “

    Wenn sich ein Experte mit seinen Vorhersagen falsch liegt, kann er nicht auf Toleranz hoffen. Vor allen wenn die Vorhersagen einen radikalen Schritt ankündigen und nichts passiert. Wer seine Glaubwürdigkeit verspielt und mit, vor allen nicht, wenn er sein Geld mit „Furcht, Ungewissheit und Zweifel“ Stratgie, mit dem ist eine ernsthafte Diskussion unmöglich.

    Ich nehme die Medien auch nicht besonders ernst, weil sie häufig alles verzehrt darstellen.

    In diesen Blog wird die Empfehlung einseitig in Gold zu investieren, kritisiert und das ist richtig so.

    Gold ist nur ein Metall, mehr nicht. Selbst Platin ist nur ein wenig teuer, aber viel seltener.

    Randifan

    4. Juli 2010 at 17:36

  15. „Wenn sich ein Experte mit seinen Vorhersagen falsch liegt, kann er nicht auf Toleranz hoffen.“

    Du wirst den Eichelburg doch nicht unterstellen das es ein Experte wäre, man das würde nichtmal ein echter Goldbug tun! Das ist nur ein billiger Populist, zum Experten würde er nur werden wenn er einen entsprechenden Titel aus den Wirtschafstwissenschaften tragen würde.

    „In diesen Blog wird die Empfehlung einseitig in Gold zu investieren, kritisiert und das ist richtig so.

    Gold ist nur ein Metall, mehr nicht. Selbst Platin ist nur ein wenig teuer, aber viel seltener.“

    Sagt wer? Viele generationen vor der unsrigen lagen mit einer Investition in Gold und Silber aber total richtig! Woher nimmst du wieder das Expertenwissen gegen historisch belegbare Quellen zu intervenieren?
    Das sind nunmal Tatsachen!

    Nehmen wir nochmal das Beispiel der 20-RM von vor 1914. Also egal wie, hat der Münzbesitzer gegenüber dem Papierbesitzer doch alles richtig gemacht. Selbst wenn die Münze damals nur die Kaufkraft von 400,00-500,00 Euro besessen hätte, dann hat der Besitzer doch einen Teil 50% seines Vermögens mit Gold gerettet, der Papiergeldbesitzer hätte nicht mal 10% mit dem Festhalten am Papiergeld erhalten.
    Was hätte der Besitzer denn sonst noch für möglichkeiten gehabt diese 20-RM bis in die jetzige Zeit herüberzuretten? Aktien?= Viele Firmen aus dieser Zeit existieren schon lange nicht mehr.

    Rohstoffe? Was kostete damals ein Barrel Öl? Wahrscheinlich weniger als 2-RM, wo sollte er die 10 Fässer Öl bis heute kostenfrei lagern?

    Immobilien? Wieviele Häuser wurden durch den 2. WK zerstört? Die Gefahr auch hier nachträglich alles zu verlieren ist enorm gewesen. Nicht zu vergessen diese Immobilie benötigte über den Zeitraum von fast 100-Jahren auch einen enormen Satz für Werterhaltung.

    Also das einzigste was diese fast 100-Jahren völlig unbeschadet überstanden hatte, war die kleine Goldmünze unterm Kirschbaum. *G*

    Wenn du an einer Konstruktiven Diskussion interesse zeigst, dann führe diese mit einem echten Goldbug und nicht mit Eichelburg. Also was wäre denn die richtige Anlagestrategie gewesen, aus heutiger Sicht für diese 20-RM-Münze/Schein? Zeige mir den Weg, ich bin gerne bereit wenn du die utlimativ richtige Strategie aufzeigst, umzudenken!

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 18:17

    • „Wenn du an einer Konstruktiven Diskussion interesse zeigst, dann führe diese mit einem echten Goldbug und nicht mit Eichelburg.“
      Er ist nur eine von vielen, es gibt unzählige Experten, die ähnlich argumentieren.

      „Also was wäre denn die richtige Anlagestrategie gewesen, aus heutiger Sicht für diese 20-RM-Münze/Schein? Zeige mir den Weg, ich bin gerne bereit wenn du die utlimativ richtige Strategie aufzeigst, umzudenken!“
      Es gibt keine perfekte Anlagestrategie, man sollte nicht naiv auf die Anlageberater hören.

      „lass ich nicht mehr gelten, obwohl es viel seltener ist, wurde wie von mir geschrieben dieses Metall einfach auf den Meeresboden versenkt. Heute wird diesem Metall halt ein höherer Stellenwert eingeräumt. “
      Was mit Platin früher angestellt wurde, ist eine andere Sache. Andere Metall galten früher als wertlos, weil es kein Verwendungszweck gab. Platin ist ein Gebrauchsmetall, es lagern keine tausende von Tonnen Platin nutzlos herum.

      Randifan

      4. Juli 2010 at 19:05

      • @ Randifan,

        du zeigst mir also keinen alternativen Weg ausser die derzeitige Anlage in Gold auf. Warum meckerst du dann gegen diese Anlage, wenn sie wie von mir in diesem Fall wohl bewiesen die sicherste Anlageform überhaubt ist?!

        Ähmm wäre es nach den Gesetzen des menschlichen Verstandes dann nicht an der Zeit die eigene Possition zu überdenken?

        Ironie on Kommentar: Walter K. Eichelburg: „Wieder ein Schaf aus der Herde gerettet“ *schulterklopf* Ironie off 😉

        Nirvana

        4. Juli 2010 at 19:15

        • Die „sicherste“ Anlage ist ganz bestimmt keine spekulative Anlage.

          Der Goldpreis schwankt seit dessen Freigabe 1971 um etlich 100% – es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich das aendern wuerde. Eine Anlage, die in der Vergangenheit solche Schwankungen unterlag, wird es mit etlicher Wahrscheinlichkeit auch in der Zukunft tun.

          Das ist etwas wie mit dem londoner Haeusermarkt, der auch alle paar Jahrzehnte seit Victorias Zeiten Boom-and-Bust spielt.

          rheinlaenderinlondon

          4. Juli 2010 at 19:51

        • @Nirvana
          Ich habe nur geschrieben, es gibt keine perfekte Anlagestrategie. Es ist wirklich schwer zu verstehen, was ich damit meine.

          Gold hat nichts mit Vernunft zu tun, der Goldpreis macht eine Achterbahnfahrt durch, da ist es nicht zu empfehlen, sein gesamtes Vermögen in Gold zu investieren.
          Verstehst du jetzt?

          Randifan

          4. Juli 2010 at 20:36

    • Es gibt hier im UK einen ganzen Haufen Institutionen, die ihr Vermoegen seit Jahrhunderten bewahren. Einer der fuer London wichtigsten und aeltesten, City Bridge Trust, unterhaelt nicht nur Sozialwohnungen, sondern unterhaelt auch die Bruecken in Central London und zahlt noch Gelder fuer sozilae Projekte aus.

      Offensichtlich war es moeglich seit der Gruendung im Jahre 1282 (kein Typo), ohne Gold zu verbuddeln, durch Investment in Real Estate, Regierungspapiere und Aktien, nicht nur das Vermoegen zu bewaren, sondern zu steigern und wie gesagt davon erhebliche Auslagen zu taetigen.

      Dtld. ist hier insofern unguenstig, weil zweimal in kurzer Zeit ein Weltkrieg in den Sand gesetzt wurde.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 19:45

      • Das mag sein,ich kann es nicht nachpfüfen, ich behauptete nie, das Gold die utimativ sicherste Anlage ist oder war. Es mag sichelich auch besseres geben, nur das ist halt ein bischen sehr schwer für einen Anleger diese wenigen Anlageformen zu finden, dann nimmt man halt das zweitsicherste und das ist nunmal die Anlage in Edelmetalle.

        Wer in Gold investiert, also phys. Inestiert, der ist sicherlich kein Spekulant, sondern er ist ganz im Gegenteil ein langfristig ausgerichteter Investor der das Quäntchen Sicherheit sucht. Sekulative Anlagen in Gold (Wetten) ja auch diese Art der Anleger gibt es, das würde ich nie abstreiten. Diese Spekulanten sind aber mit ihren marktmanipulativen Investments quer über sämtliche Asset-Klassen verteilt, somit ist nicht eine einzige Anlage frei von Spekulation und damit frei von etwahigen Marktverwerfungen! Ich darf erinnern an eine VW-Aktie oder eine Telekom, auch dort konnte ein nichtspekulativer Anleger in den letzten Jahren viel Geld verlieren. Das hat leider eben auch nichts mehr mit Wirtschaftlichkeit oder einer anderen Markttugend zu tun.

        Also steht es wohl immernoch Unentschieden beim Pro und Contra einer Anlage in Gold und EM 😉

        Lieber rheinlaender, meinst du nicht das wir uns langsam darauf einigen sollten, dass ein Investment in Gold genauso sinvoll und richtig sein kann, wie ein Investment in egal was auch immer? Langsam solltet Ihr doch gemerkt haben, dass jeder Investor egal in was er investiert ist, alle Pro und Contras für sich lange und weit vor der Anlage geprüft hat.
        Wer dies nicht tut, der ist in meinen Augen das Schaf von dem Eichelburg spricht und diese Schafe wurden eben erst im Jahre 2008 aus ihrer Gier (nach immer mehr Zinsen) heraus und wegen dieser verdammten Gleichgültigkeit gekoppelt mit Faulheit sich umfassend zu informieren, geschoren.

        Ich wünsche euch allen viel viel Glück durch diese schwere Zeit, egal auf wessen Seite ihr steht. Ich habe des öffteren die Zeile:
        >>>>>>>>>NACHDENKEN<<<<<<<<<<<<<
        eingefügt, bitte beherzigt diese Zeile und lasst euch nicht auf diese arrogante Schwelle eines Eichelburgs herab, sondern seit fair zu eurem Gegenüber und höhrt diesen auch mal aufmerksam zu. Zum Lernen ist keiner zu alt, ob ich mit meinen 50 Lenzen oder einige von Euch die gerade mal 20 Lenze auf dem Buggel haben.

        Ich hoffe wenigstens diesen Teil von Menschlichkeit; Das runterkommen auf dem Boden der Tatsachen und nicht wie einige von euch weiter oben oder in den anderen Beiträgen hier, von Würmern ect., Hochnässig und den eigenen Grössenwahn fröhnent, herübergebracht zu haben. Ich wede nun diese Seite nurmehr beobachten und wieder als Leser in Erscheinung treten. Leute seit Menschen und benehmt euch entsprechend, ich hoffe ihr seht das Argumente treffender als Beleidigungen sind, dies gilt natürlich ebenso für den Herrn Eichelburg und wenn der meint er müsse weiter in dieser beleidigenden Weisse schreiben, dann zeigt ihm doch, dass es auch anders geht.
        Mit intelligenten Witz! So wie diese wirklich gute Montage "Eichelburg als Revolutionsführer" Leute das hat was und unterscheidet sich stark von den billigen Verhöhnungen auf seiner Seite.

        Danke den Usern die sich auf diese Diskussionsrunde eingelassen haben!

        Nirvana

        4. Juli 2010 at 20:43

        • @Nirvana
          „Wer in Gold investiert, also phys. Inestiert, der ist sicherlich kein Spekulant, sondern er ist ganz im Gegenteil ein langfristig ausgerichteter Investor der das Quäntchen Sicherheit sucht. . “
          Wer in physisches Gold investiert, spekuliert auf einen Gewinn und der Goldpreis wird durch Spekulation bestimmt. Das ist der Sinn und Zweck einer Investition, aber man kann die gesamte Investition verlieren oder froh sein nach 20 Jahren den Einkaufspreis zurück zu bekommen.

          Das meiste Gold verbraucht die Schmuckindustrie, der Industrieverbrauch ist niedrig und mit dem Rest wird herumspekuliert. Würde die Schmuckindustrie nur etwas weniger Gold kaufen, würde der Preis sinken, wenn Anleger dann Gold kaufen, steigt der Preis.

          Randifan

          4. Juli 2010 at 21:00

        • @Nirvana

          Du schreibst: „Das mag sein,ich kann es nicht nachpfüfen, …“

          Nun, das ist leicht nachpruefbar. Die meisten Institutionen, die hier seit Jahrhunderten agieren wurden entweder durch eine Stiftung oder eine Royal Charter ins Leben gerufen. Im Falle sehr wichtiger Institutionen, wie dem British Museum, sogar per Act of Parliament. Sie muessen dementsprecht ihre Anlagen, was ja gestiftete Mittel sind, die die Funktion unabhaenig vom Staatshaushalt und wirtschaftlichen Schwankungen langfristig ermoeglichen sollen, Rechenschaft abgeben.

          Man kann also sehr leicht feststellen, wie die Investionstruktur dieser Institutionen aussieht. Du wirst kein Gold finden, sondern langfristige Staatspapiere, Immobilien und Aktien erstklassiger Unternehmen.

          rheinlaenderinlondon

          6. Juli 2010 at 09:22

  16. @ Randifan

    das Platinargument von dir,

    lass ich nicht mehr gelten, obwohl es viel seltener ist, wurde wie von mir geschrieben dieses Metall einfach auf den Meeresboden versenkt. Heute wird diesem Metall halt ein höherer Stellenwert eingeräumt. Was mit Gold/Silber/Rhodium/Palladium/Iridium/Osmium oder eventuell irgendwann einmal dem Kupfer oder Wasser genauso passieren kann.

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 18:26

  17. Q Randifan,

    lass es einfach sein, du überzeugst mich nicht 😉

    „Gold hat nichts mit Vernunft zu tun, der Goldpreis macht eine Achterbahnfahrt durch, da ist es nicht zu empfehlen, sein gesamtes Vermögen in Gold zu investieren.
    Verstehst du jetzt?“

    Gold macht keine Achterbahn, seit gut 10 Jahren gehts nurnoch Bergan. Natürlich wird das Gold auch mal wieder fallen, so wie es aussieht aber dank der Schuldenkrise eben nicht so schnell. Da haben sämtliche Assets im selben Zeitraum wirklich eine Wahre Achterbahnfahrt hinter sich gebracht.
    Ich habe ja auch nicht alles in Gold und Silber gesteckt, eine Immobilie mit genügend Land drumrum, zum Beispiel.

    Hee Danke dafür: „da ist es nicht zu empfehlen, sein gesamtes Vermögen in Gold zu investieren.“ ich sehe das Umdenken hat begonnen 😉 weiter oben warst du noch strickt gegen Gold nun siehst du es zumindest schonmal unterbewusst richtig. „Nicht alles“ schliesst eine Anlage grundsätzlich nicht mehr aus.
    Auch wenn du nun antworten willst oder sogar wirst, dass du es so nicht gemeint hättest, doch du hast es genau so gemeint wie es dort steht! Dein Unterbewusstsein setzt sich mit den Thema auseinander 😉 Danke dafür nochmal! Ich konnte wohl etwas Licht ins Dunkel bringen. Das ist der schönste Lohn für einen überzeugten Goldbug.

    Nirvana

    4. Juli 2010 at 20:55

    • Die 10 Jahre sehen anders auf, wenn 20 jahre nimmst.

      Deine Argumentation erinnert mich etwas an jene Prospekte, die bis vor kurzen hier in London einem entgegen flatterten: Man solle in Immobilien invesieren, da deren Preis seit rund 15 Jahren sich vervielfach hatte – in einigen Gegenden sogar vervierzigfacht (!). Nur, wenn man die Graphic vielleicht auf 40, 100 oder 200 Jahre bezogen haette, waere es eben kein stetiges Ansteigen, sondern eine Fieberkurve mit massiven up-and-downs.

      Gold ist erst seit rund 40 Jahren endgueltig vom Geld getrennt worden – wie so haeufig hat hier die Not, i.a.W. das Unvermoegen Nixons gleichzeitig den Vitnamkrieg zufuehren und soziale Reformen zu bezahlen, zu einem lange ueberfaelligen Schritt gefuehrt.

      Ich sehe Gold als eine hoch spekulative Anlage, mit der man sicher Gewinn machen kann, aber auch vorzueglich auf den Bauch fallen.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 21:41

  18. So sieht eine echte Diskussion aus – Uneinigkeit und Kompetenz in der Sache, aber mit Achtung für den Diskussionspartner. Find ich klasse – und darüber hinaus auch noch sehr informativ. Danke Rheinländer, Nirvana und Radifan!

    Syssi

    4. Juli 2010 at 22:26

  19. Hahaha, Nirvana you made my day. Ich zitiere:

    „Die Käufer dieser Shortpossitionen könnten nun ebenfalls die Lieferung des Goldes phys. verlangen. Wenn schon von 20 Käufern der Longpossitionen 19 nix bekommen, weil es dieses Gold nicht gibt, woher bekommen dann die Shortkäufer das Gold?“

    Wenn ich eine Shortposition kaufe (wobei schon diese Formulierung totaler quatsch ist aber ich bleibe der Einfacheit halber dabei), dann bin ich derjenige, der der Longposition das Gold gibt. Das heißt: Wenn es 20 Longpositionen gibt, dann MUSS es auch 20 Shorts geben. Du kannst nicht long gehen ohne dass du eine Gegenpartei findest, die short geht und vice versa. Wenn die Verträge auslaufen und derjenige, der long ist, verlangt sein Gold, muss die Shortposition liefern bzw. eine Ausgleichszahlung leisten, wobei letzteres, also Cash Settlement der Futures/Forwards in der Praxis üblich ist.

    Will heißen: Die Shortposition kriegt nie Gold und kann bei Auslaufen der Verträge NIE eine Lieferung verlangen sondern ist in der Position, dass sie liefern muss: entweder Sie hat welches und kann es zu einem festgelegten Preis verkaufen (würd ich machen, wenn ich ne Goldmine hätte) oder sie bekommt von der Longposition einen Ausgleich in Cash wenn der Goldpreis sinkt.

    C.

    5. Juli 2010 at 07:43

    • Im Bank Participation Report per 3. Februar 2009 zum Bleistift; finden sich aufschlussreiche Informationen über die Beteiligung von US-Banken an der Gold- und Silberpreismanipulation über den Futures-Markt.

      Von 37.063 Gold Long-Kontrakten werden 3.629 von 3 US-Banken und 33.434 von 23 Nicht-US-Banken gehalten.

      Von den 153.525 Short-Kontrakten halten die 3 US-Banken 111.190 Kontrakte (netto short 107.561 Kontrakte) und die 23 Nicht-US-Banken 42.335 Kontrakte. Die 3 US-Banken halten also 70,06% der Netto-Shorts. Die COMEX berichtet per 6. Februar von Netto-Shorts der Commercials in Höhe von 177.589 Kontrakten. Diese 3 Banken halten also wiederum 60,5% der gesamten COMEX-Shortposition im Gold.

      153.000 Shorts (Verkäufe von Gold) stehen nur 37.000 Longs gegenüber.

      you made my day C.

      Goldhamster

      5. Juli 2010 at 08:08

  20. Noch ein schönes Fundstück aus dem WEB vom Dez. 2009:

    Die gute alte COMEX. Dort kommen sie alle zusammen: Spekulanten, Spieler, Investoren, Zocker. Eine lustige Herde, die mit dem Kauf und Verkauf von Futures auf der Suche nach Gewinnen (Spekulanten) sind, oder nach der Absicherung des eigenen Geschäfts. (Produzenten) Gold ist ein beliebter Tummelplatz, auf dem große Investoren inmitten voller und leerer Schnaps – und Valiumflaschen unterwegs sind. Die letzte Inventur im Lagerhaus ergab einen Bestand von 9.609 Mio. Unzen Gold. Die Anzahl der offenen Wetten beträgt zum Berichtstag 52.125 Millionen Unzen.

    Die COMEX könnte 18 Prozent der offenen Kontrakte bedienen. Mit steigendem Goldpreis ging diese Rate von 32 Prozent vor einem Jahr auf jetzt 18 Prozent zurück.

    In der Regel werden 97 Prozent der offenen Kontakte auf die Folgezeit weiter gerollt, drei Prozent kommen zur Auslieferung. Kein Grund zur Sorge, wenn sich ein paar Investoren das Gold liefern lassen, die restlichen zum nächsten Abrechnungstermin ihre Wetten verschoben haben. Aber was passiert, wenn die Spieler wirklich ihr Gold haben wollen? Dann brennt die Hütte – und zwar lichterloh.

    Goldhamster

    5. Juli 2010 at 08:20

    • Das dürfte wol das sein was Nirvana gemeint hat. Der scheint wirklich Ahnung zu haben, von dem was er da von sich gegeben hat. Bitte bitte ich möchte mehr von dir ä ihenen lesen.
      Ich bin erst 16 Jahre alt und Beschäftige mich wegen meinen Eltern mit Edelmetallen. Ich will mal was Erpen und Suche solsche guten Informationen.

      Liebe Grüße Goldhamster

      Goldhamster

      5. Juli 2010 at 08:36

      • Na dann, viel Spaß beim Erpeln.

        C.

        5. Juli 2010 at 09:25

    • Die „Spieler“ wollen ihr Gold eben nicht haben sondern sind mit einer Ausgleichszahlung durch Papiergeld völlig zufrieden – genau aus diesem Grund gibt es den Future-Handel. Gegen Preisschwankungen ist man durch Ausgleichszahlungen vom Long- bzw. Shortseite gesichert. Eventuelles Kontrahentenrisiko (also das „dann brennt die Hütte Szenario“) wird von der Börse durch Margin-Regelungen (Initial Margin und Maintainance Margin) minimiert, weiterhin ist die maximale Menge der Futures, die eine individuelle Partei halten kann, begrenzt.

      Noch eine Frage: Du schreibst: „153.000 Shorts (Verkäufe von Gold) stehen nur 37.000 Longs gegenüber.“ Und, was sagt uns das jetzt? Das Verhältnis von Longs und Short hat gar nichts zu bedeuten. Schlaue Zahlen zusammen suchen kann ich auch, eine vernünftige Interpretation eben dieser wäre aber deutlich interessanter (aber bitte nicht bei Frank Meyer abschreiben, es sei denn, du bist eben diese Person).

      C.

      5. Juli 2010 at 09:07

      • Und, was sagt uns das jetzt? Das Verhältnis von Longs und Short hat gar nichts zu bedeuten.

        Ich denke doch, Angebot und Nachfrage, regeln den Preis.

        Das angebot ist größer als die Nachfrage, Darum singt der Preis durch jeden verkauf short. Soviel weiss ich auch.
        Verarschen lass ich mich von dir nicht! Ich hab nachgefragt und du schreibst da mist.

        Goldhamster

        5. Juli 2010 at 10:44

        • Was für eine Melodie singt denn der Preis?

          C.

          5. Juli 2010 at 11:34

  21. @alle: Danke für die wirklich gute und sachliche Diskussion hier. Viele Kommentare sind von weit besserer Qualität als die Artikel selbst, das wertet auf !

    @Nirvana u.a. Unsere Blogartikel sind schon bewußt etwas polemisch + manchmal unter d. Gürtellinie. Wir haben eben einfach den Eichelburg-Stil incl. der Fotomontagen etwas kopiert. 3 Leute (2 davon derzeit im Urlaub) betreiben dieses kleine Hobby-Projekt, nicht mal diese 3 sind sich einig in Bezug auf Gold und andere Investments. Wir richten uns weder gegen Goldbugs noch gegen die Freunde der „Papier“-Investments, wir halten beides für gut und nötig.

    Die Seite hier entstand spontan nach Eichelburgs Flop mit der Währungsreform einfach als notwendiges Gegengewicht zu seinem dummen Gequatsche was zu allem Überfluss auch noch zahlreich zitiert wird.
    Was wir woanders so an Mist lesen kommt hier eben auch dran, z.B. Game Over gleich morgen mit Rückfall in die Steinzeit oder dubiosen Vorhersagen aus Elliott-Wellen.

    @ C. und Goldhamster
    Ja es ist bekannt daß´die „Future-Spieler“ US-Großbanken sind und bestimmt gelingt es manchmal einer großen Adresse den relativ kleinen Goldmarkt kurzzeitig in die gewünschte Richtung zu manipulieren.

    Aber passiert das im Auftrag irgendwelcher Regierungen oder Notenbanken ? Das hat noch niemand zuverlässig belegt, daß hier im „Auftrag“ gehandelt wird. Was sollten auch diese Auftraggeber davon haben den recht unbedeutenden Goldmarkt zu drücken ? Zumindestens in westlichen Industrienationen wird doch Gold zumeist gar nicht mehr als „Geld“ wahrgenommen.

    Gruss
    antonia

    uxmadexmyxday

    5. Juli 2010 at 10:49

  22. Ein kleines Gedankenexperiment:

    Mit einer gerade erfundenen Zeitmaschine kann man 100 Jahre in die Zukunft reisen. Zu Beginn muß man sich entscheiden, was man alles mitnehmen will (die Ladekapazität ist natürlich begrenzt). Es ist möglich, 20.000 Dollar in Banknoten oder 20 Unzen Gold in Münzen mitzunehmen. Welche Wahl würden die meisten wohl treffen?

    Goldstandard

    5. Juli 2010 at 18:39

    • Irreales und irrelevantes Szenario: Zeitmaschinen existieren nicht und ich bin mir sehr sicher, dass wir alle in 100 Jahren nicht mehr so „ganz frisch“ aussehen.

      Niemand propagiert Banknoten als Anlage – sie haben eine ganz andere Funktion. Reale Anleger, die in solchen Zeitraeumen denken muessen, wie z.B. die Trusts (hier im Sinne von Stiftungen) hinter Colleges in Cambridge oder Oxford, die oft in das 16. Jahrhundert zurueckreichen oder das Gresham College in London, dass 1597 gegruendet wurde, schichten natuerlich ihre Anlage regelmaessig um. Oder glaubst Du, dass die Trustees heute das gleiche Portfolio halten wie 1700, 1800 oder auch nur 1990?

      rheinlaenderinlondon

      6. Juli 2010 at 09:13

  23. Gold könnte in 100 Jahren drastisch an Wert einbüßen, im Meer und im All soll es große Mengen von diesen Metall geben. Käme ein Teil davon auf dem Markt, würde der Goldpreis drastisch sinken. Es könnte Chrom ablösen und überall gebe es vergoldete Gebrauchsgegenstände.

    Randifan

    5. Juli 2010 at 19:21

    • könnte , könnte, könnte..

      hat jemand einen guten Tipp für mich. Rohstoffe, Aktien, Immos?

      Goldschaf

      5. Juli 2010 at 20:51

      • Eine Mischung aus allem … Fuer die nicht-spekulative Anlage in Aktien sollte aber lernen eine US/UK-Bilanz zu lesen (und zu verstehen).

        rheinlaenderinlondon

        6. Juli 2010 at 09:32

        • das sehe ich auch so, breit streuen, damit man einen Totalverlust in einem Teilbereich verkraften kann, schmälert zwar die Rendite, aber man verliert nicht mit einem mal alles. Was hälst du kurzfristig von dt. Solaraktien?

          Goldschaf

          6. Juli 2010 at 09:43

      • Dax heute fast 100 Punkte im plus, wenn das nun die Trendwende war, weiss ich was ich von diesem Board halte und Gold bashen ohne es am low empfohlen zu haben , ist auch unter aller sau.

        Goldschaf

        6. Juli 2010 at 09:33

  24. Goldstandart und Goldschaf

    les das Beispiel von Nirvana mit den 20-RM. Dann komt nur Gold in frage. Mir hat mal wer geschriben das keine einziges Schuldgeld jemals 100 jahre ohne eine Abwertung oder Totalverlust überstanden hatt.
    Im WEB gefunden:
    Gold besitz seit tausenden von Jahren immer einen Wert. Ein Wertverlust ist damit möglich. Gold führte im Gegensatz zu sämtlichen anderen Anlagemöglichkeiten in Papier- oder Immobilen-Werten noch nie zu einem Totalverlust!

    Ja randifan Gold ist im Meerwasser und auch im All in form von Molekühlen vorhanden. Die Kosten für ein gramm liegen jähnseits von deiner Vorstellungskraft.

    Liebe Grüße Goldhamster

    Goldhamster

    6. Juli 2010 at 06:15

    • Keiner laesst Banknoten 100 Jahre herumliegen und meint, dass sie werthaltig blieben – das ist schlichter Dummsinn der groben Sorte.

      Wenn Du aber z. B. reale Wertanlagen anschaust, dann sieht dies anders aus.

      NB: In London gab es seit 1666 (das grosse Feuer) keinen „Totalverlust“ an Immobilienwerten, obwohl diese z. Zt. hochspekulativ sind.

      rheinlaenderinlondon

      6. Juli 2010 at 09:28

      • hochspekulativ????rechnest du etwa mit fallenden Immobilienpreisen?
        In meiner Gegend steigen die langsam, München, Hamburg, Stuttgart, Berlin sind allerdings schon extrem vorgelaufen, aber bundesweit werden die Immos in den nächsten Jahre teurer werden, weil die Mieten mittlerweile bundesweit zweistellig zulegen. Wenn du London und UK meinst, die steigen weil das Pfund abstürzt und die Leute ihre Kohle in Sicherheit bringen wollen..

        Goldschaf

        6. Juli 2010 at 09:37

        • Ich rede vom londoner Markt: Hier gab es die letzten rund 15 Jahre Steigerungen von teilweise 20% jaehrlich. Soetwas passiert hier seit dem 18. Jahrhundert alle paar Jahrzehnte, dann krachte gewaltig (das letzte mal in den fruehen 1980ern und geringer 1990), dann steigen sie wieder.

          Dort jetzt einzusteigen ist spekulativ.

          rheinlaenderinlondon

          6. Juli 2010 at 15:12

        • Um das Ganze mal konkret zu untermalen:

          In den 1820/30er gab es, nach dem gewonnenen Krieg gegen Napoleon, einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung, so dass die Hauspreise stiegen. Ein gewisser Herr Ladbroke kaufte zu den bestehenden Grundstuecken in der Gegend Westlondons, die heute Notting Hill heisst, weitere hinzu und begann mit einem grossangelegten Bauprogramm, in das er sein gesamte Vermoegen von £800’000 (damals wirklich sehr, sehr viel Geld) und noch geliehenes Geld steckte.

          Als 1844 der Hausmarkt kollabierte, verlhr Ladbroke sein gesamtes Vermeogen und es dauerte bis zum naechsten Boom in den 1860ern, dass Notting Hill entwickelt wurde.

          Solche Boom-and-Bust sind hier eine normale Erscheinung, die sich alle 20 bis 40 Jahre wiederholt. Deshalb sind Investionen in Real Estates in London tendenziell spekulativ, zumal der Preisindex immer noch sehr hoch ist (in Notting Hill ist ein Haus kaum unter £2 Mio. zu bekommen).

          rheinlaenderinlondon

          7. Juli 2010 at 08:31

  25. Walter E. ist ratlos

    Sein Argument , sie hauen wieder drauf auf den Goldkurs tja oder die Schaffe verkaufen es , weil die Aktien explodieren :-))))

    also 1190 und es geht steil runter DAX +2,5% öl geht hoch und Euro bei 1,26 der pfund und dollar werden wohl als nächstes atacktiert

    alex

    6. Juli 2010 at 14:11

    • @alex
      > also 1190 und es geht steil runter DAX +2,5%

      1190 umgekehrt ist 0911 also 9/11 = WTC-Anschlag. Ich denke wir sind einer terroristischen Goldpreisdrückung auf der Spur.

      Goldstandard

      6. Juli 2010 at 18:31

  26. Hallo zusammen,

    ich bin auch kein großer Freund von Verschwörungstheorien, deswegen kann ich mich den letzten Kommentaren nur anschließen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein so großer Markt, in dem dermaßen viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, gezielt manipuliert werden kann. Eine kurze Einführung zum Einfluss des indischen Goldmarkts auf den Weltmarktpreis habe ich hier gefunden: http://www.gold-goldbarren.com/goldschmuck-in-indien/ Wie aus dem Artikel hervorgeht ist auch die Bedeutung dieses recht wichtigen Faktors noch alles andere als klar. Es ist wohl wie beim Ölpreis von dem der Economist einst die weise Aussage machte: „Where the oil price goes, nobody knows.“ Also auch keine Spekulanten! Vielleicht sind Prognosemärkte eine reale Chance, die zukünftige Entwicklung des Goldpreises annäherend zu bestimmen. So sind zumindest die Versprechungen, siehe http://www.gold-goldbarren.com/goldpreis-prognose-fur-2010-3-quartal/

    Goldbeißer

    15. Juli 2010 at 22:45


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