U * made * my * day !

LOL du Experte für Börse, Wirtschaft und Finanzmärkte – You made my day !

Sommerloch ?!


Nichts Neues – offenbar ist Sommerloch bei den einschlägigen (Finanz)Weltverschwörern und sonstigen Dummschwätzern.  Durchaus amüsant fanden wir den Haircut-Artikel bei hartgeld.com. Hier schreibt der große Meister ab Seite 4 wie er sich konkret den großen €€€-Crash vorstellt – ROFL – U made my day Walter !

Viel besser und unterhaltsamer:Der Klassiker „Der Untergang“ von Michael Winkler

Aber es kommt noch besser: Ausgerechnet im erlauchten Gelben Forum der Finanzmarktversteher fühlt man sich hier weit überlegen und meint „Walter Eichelburg hat die Hosen runtergelassen„. Wo doch die meisten Schreiber da selbst schon lange intellektuell mit nacktem Arsch dastehen !!! Da reicht schon ein Blick in die Überschriften der meisten Themen im Forum !

In den Mainstream Blogs findet man zwar nicht so viel Verschwörung und Weltuntergang aber ansonsten auch reichlich dünnes, inkompetentes Zeugs. Zum Beispiel hier bei einer gewissen Susanne Schmidt, die darüber sogar Bücher schreibt – unglaublich.

So ist es eben im Sommerloch – das Leben und die Nachrichten finden rund um die  Fussball-WM statt – Gut so !

Mit freudigen Grüßen aus Süd-Afrika und Impressionen vom spannenden Spiel Deutschland – Ghana.

Lesenswert und irgendwie passend dazu: WEISSGARNIX – Also sprach die Vuvuzela



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Written by uxmadexmyxday

24. Juni 2010 um 12:12

159 Antworten

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  1. Recht so es gibt Wichtigeres als die Ergüsse irgedwelcher Game Over Propheten wie Eichelburg oder dottore.
    Sehr nett das Stadion in JoBurg, sieht aus wie ne leckere Currywurst!

    Elefant

    24. Juni 2010 at 12:19

  2. Eines fällt mir auf, wenn ich die Tipps dieser Typen lese:
    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/070307.html

    Sie prophezeihen den Untergang der Wirtschaft, raten zum Kauf von Gold und Vorräten, aber die Propheten selber ziehen es vor, im Luxus eines Wirtschaftssytems zu leben, dessen Untergang sie seit Jahren prophezeihen. Verdienen mit ihren Thesen jede Menge Papiergeld, aber verspüren keine besondere Motivation in einer autarken Gemeinde auf den Land zu leben, wo harte Arbeit auf sie wartet, ohne den Luxus des modernen Lebens, ohne Fernsehn, Internet und andere Sachen.
    Eine autarkte Gemeinde bedeutet, ohne Unterstützung der modernen Gesellschaft, ohne nennswerte moderne Technologie und ohne eigenes Auto zu leben.

    Randifan

    24. Juni 2010 at 12:32

  3. Völlig richtig, Randifan !

    Dazu verdienen diese Herren Ihr Papiergeld eben nicht mit ehrlicher Arbeit als Handwerker, Bauer oder Ingenieur wie sie es immer fordern. Sondern mit dubiosen Werbebannern, Büchern und Seminaren.

    Diesen Leuten fällt gar nicht auf, wie extrem angeschmiert sie wären wenn es tatsächlich zum absoluten Chaos käme. Sie propagieren oder glauben sogar, daß ein paar Unzen Gold und Silber vor den Mühen des Wiederaufbaus schützen und ein angenehmes Leben garantieren (Gold-revolution, Rettungsboote).

    Ein Teil Vermögen in EM anzulegen ist sicher nicht falsch aber wie kann man nur so naiv sein ?

    uxmadexmyxday

    24. Juni 2010 at 12:48

    • Wuerde ich auf einen Zusammenbruch spekulieren, so wuerde ich aus den Erfahrungen nach 2. Weltkrieg wohl eher in Kaffee, Zigaretten, Fleischkonserven und Schnapps investieren – und zwar nicht zum Eigenkonsum, sondern als Investionsgueter.

      Diese waren in der Schwarzmarktzeit wirklich werthaltig, waehrend man das massive Silberbesteck, fuer dass man sich vor Jahren noch richtig krumm legte, fuer Butter hinterhergeschmissen bekam.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 14:30

    • Ich spreche nicht aus eigener Erfahrung, aber mein Grossvater haben diese Zeit in Frankfurt gelebt und – ist tod und ist wohl auch verjaehrt – hat sich mit dem Zwischenhandel von Schnapps aus dem Heimatdorf (aus Futterrueben gebrannt, und an die Nachtlokale in Ffm weiterverkauft) ueber Wasser gehalten.

      Die Abrechnungseinheit waren „Lucky Strike“ Zigaretten, auf die sich alle Geschaefte bezogen, die Bezahlung erfolgte zumeist in Kaffee oder Tabak, was meistens wiederum weiter verkauft wurde, Konserven aus US-Militaerbestaenden, etc.

      Es bestand also keine Edelmetalwirtschaft, sondern Tauschhandel, bei dem die Bauern und die Besitzer von Konsumguetern die „Koenige“ waren.

      Gold und Silber spielte keine Rolle.

      Dieses System endete erst mit der Einfuehrung der DM, die wiederum nie in Gold gedeckt war, was bei der Einfuehrung 1948, angesichts der Kassenlage Deutschlands, schlicht illusorisch gewesen waere. Die DM war deshalb bei ihrer Einfuehrung 1948 erfolgreich, weil hinter hier defacto die drei westlichen Siegermaechte standen, insbesondere die USA. Es ist kein Zufall, dass die erste Serie der DM-Banknoten stark an US-Dollar-Bills erinnern.

      Moderne Waehrungen stehen und fallen mit den Staaten, die hinter ihnen stehen. Ein tatsaechlicher Zusammenbruch der staatl. Strukturen im Euroraum ist nicht nur auf unabsehbare Zeit jenseits aller Warscheinlichkeit (einmal sicher etablierte Demokratien sind extrem stabile Systeme: Beispiele Schweiz (seit 1848), UK (seit 1684), USA (seit 1776), Schweden (seit 1815), etc. pp.) sondern auch ein Ereignis, dass so tiefgreifend waere, dass man sich nicht darauf vorbereiten koennte, noch sicher waere die erste 24 Sts. zu ueberleben.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 14:52

      • Oder um noch andere historisches Beispiele einer reinen Papierwaehrung zu nehmen:

        Die mongolische Yuan-Dynastie in China fuehrte im 13, Jahrhundert eine verbindliche Papierwaehrung ein – diese Waehrung funktionierte so lange, wie die Yuan-Dynastie sicher China beherrschte. Erst der Zusammenbruch dieser Dynastie rund 250 Jahre spaeter fuehrte zu einer Entwertung der Papierwaehrung.

        Auch hier wieder: Die Stabilitaet einer Papierwaehrung ist abhaenig von der Stabilitaet des politischen Systems, das diese stuetzt.

        Anderes Beispiel: Die Amsterdamsche Wisselbank wurde durch die Stadt Amsterdam 1609 gegruendet. Es war in Amsterdam, immerhin einer der Hauptgeschaeftsplaetze Europas, verboten Geschaefte ueber einen bestimmten Betrag (ich glaube 10 Gulden – muesste aber nachschauen, zu faul jetzt) anders als in Banknoten dieser Bank abzuwickeln. Obwohl diese Waehrung formal an Silber und Gold gekoppelt war, war die einzige Garantie dieser Banknoten, die weit ueber die Grenzen der Niederlande angenommen wurden, die Soliditaet der Rechnungsfuehrung. Es bedurfte eines Napoleons dieses System zu beenden.

        Erneut: Die Soliditaet einer Papierwaehrung ist abhaenig von der Soliditaet politschen Struktur, die diese traegt.

        Rheinlaender

        24. Juni 2010 at 17:10

    • Man kann auch z.B. in andere Krisenzeiten schauen:

      Waerend des Dreizigjaehrigen Krieges verfiel die Kaufkraft der Edelmetalle staendig: Es gab eine Art Hyperinflation.

      Diese wurde gespeist durch zwei Faktoren: Der staendige Fluss von Edelmetal nach Deutschland, insbesondere aus Frankreich, Schweden und Spanien zur Bezahlung der Soeldner und gleichzeit die Verringerung des Warenangebots durch die Zerstoerung von Produktionsmittel (i.a.W. das ermorden von Bauern und Handwerkern, als Erzeuger von Werten, der Unterhalt von unproduktiven Menschen, aka Landsknechten, wie das Abbrennen ganzer Doerfer und Staedte).

      Die Wirtschaft waerend dieser Zeit war nicht so sehr gepraegt durch einen Mangel an Geld, sondern an Guetern, die dafuer zu kaufen waren.

      Das Muenzverschlechterungen hier noch ein Uebriges taten – nur am Rande.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 15:41

    • Das Internet ist mit Goldpropheten, viele sind noch geschäftstüchtiger als unser Waldi. Gerhard Spannbauer betreibt die Webseite krisenvorsorge.com und verkauft neben Edelmetallen, auch Campingsausrüstung, sogar NATO-Draht und Armbrüste gibt es im Angebot.

      http://www.feineherren.de/?p=139#comments

      Seine Vorschläge eine Krise zu überleben sind vollkommen absurd, zu glauben, man müsste sich im Falle eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs nur einige Monate zu Hause verschanzen, bis sich die Lage beruhigt ist mehr als naiv. Er lebt nicht in einer autarken Kommune, sondern in einem schönen Haus, mit Storm und den modernen Luxus.

      Randifan

      29. Juni 2010 at 12:02

  4. Na klar, sind ja auch Zivilversager, zumindest bei Waldi
    ist das so (bei Siemens entsorgt).

    Was soll der sonst machen,

    Fotomodell ?
    Radiosprecher ?
    Modeberater ?
    Frisurenmodel ?
    Basketballspieler ?
    Scharfschütze ?

    wir wissen, für alle diese Jobs hats die Natur
    mit Waldi äußerst schlecht gemeint,
    wofür er aber wirklich selbst wenig kann…

    …dennoch,
    für den Blödsinn den er auf HG schreibt kann er sehr wohl was,
    daher gehört das aufgezeigt, und der Waldi mit dem Kopf
    immer wieder fest draufgestoßen..

    Weiter so

    Gauß

    24. Juni 2010 at 13:20

  5. Das Geld ist nichts mehr wert. Ich investiere nur noch in Gold und Silber. Bausparer, Lebensversicherung – alles gekündigt. Wer klug ist macht es mir nach.

    Goldstandard

    24. Juni 2010 at 17:22

    • Mit allen gegebenen Respect:

      Ich habe von Dir noch _KEIN_ vernuenftiges Argument gelesen, noch habe ich von Dir eine fundierte Antwort auf eines meiner oder anderer Argumente gesehen.

      Ich komme um den Eindruck nicht herum, dass es sich bei Dir um jemand handelt, der wenig oder keine Ahnung von Wirtschaft hat und einen eklatanten Mangel an Faktenund eigenem Denkvermoegen durch einen quasireligoesen Glauben ersetzt und ausser der Wiederholung der immer gleichen Phrasen nichts kann.

      Wenn das, was du hier vorstellst, wirklich Deinem intellektuellen Niveau entspricht, dann stellst du Dir ein verdammt mieses Zeugnis aus.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 17:38

    • Am Rande:

      Wenn Geld nichts mehr wert sein sollte, warum rueckt dann der Supermarkt um die Ecke reale Gueter fuer Geld heraus – und sogar fuer reines Buchgeld?

      In Dtld. scheint dies noch eher unueblich zu sein, aber hier im UK ist es absolut normal mit der sog. Debit-Card in Geschaeften zu zahlen, wobei der Betrag direkt vom Girokonto abgebucht wird und man sich so die wirklich etwas anachronistische Papierzettel- und Muenzwirtschaft sparen kann.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 17:52

      • Am Rande: Ich starte jetzt einen Feldversuch zur Ermittelung der Werthaltigkeit von Fiat-Money:

        Gestern war der Wirt um die Ecke noch bereit Gueter (aka vergorener Geteidesud, aka Bier) gegen Fiat-Money auszutauschen. Der Versuch mit einer Silbermuenze zu bezahlen (habe noch eine 1/2 Crown 1914, Sterling Silber) wurde abgelehnt, aber der Papierzettel der Bank of England wurden willig angenommen.

        Schaue mal nach, ob die heute immer noch Papierzettel annehmen.

        😉

        Rheinlaender

        24. Juni 2010 at 18:04

        • Das Experiment sagt überhaupt nichts aus. Ein Affe im Zoo wird auch lieber Bananen nehmen statt Silber-Münzen, obwohl letzteres erheblich werthaltiger ist. Außerdem werde ich mein Silber definitiv nicht aus der Hand geben.

          Goldstandard

          24. Juni 2010 at 18:45

        • Nun, gerade von meinem Feldversuch zurueckgekommen: Der Wirt gibt noch gegen Papierzettel Bier heraus.

          Nun, den Wirt mit einem Affen zu vergleichen faellt mir schwer. Dieser Wirt baut eher auf die Erfahrung, dass banknoten der Bank of England seit 1694, also seit ueber 320 Jahren, hierzulande fuer Gueter ausgetauscht werden koennen.

          Rheinlaender

          24. Juni 2010 at 23:45

        • Weiterer Feldversuch: Offensichtlich hat meine Katze ein tieferes Verstaendnis fuer den tatsaechlichen Wert von Guetern als unsere Edelmetaljuenger. Diese interessierte sich einen Mist um die Silbermuenze und fand den Tunfisch fuer sehr viel wichtiger.

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 17:52

    • Eine einseitige Investition in Gold und Silber ist genauso vernünftig, wie eine Investition in Warentermingeschäfte, in beiden Fällen erwartet ein Investor hohe Gewinne, aber auch ein totaller Verlust ist möglich.
      Der Goldpreis steigt nur, solange die Nachfrage zunimmt, aber die Investoren sind nicht bereit jeden Preis dafür zu bezahlen, dann werden viele ihr Gold verkaufen und der Preis sinkt. Wer Glück hat, bekommt bei diesem Spiel den Einkaufspreis und ein wenig Gewinn zurück.

      Angenommen das Horrorszenario dieser Weltuntergangspropheten tritt ein, was soll ich mit Gold anfangen? Was bringt mir Gold, wenn die Wirtschaft kaum etwas produziert und die Arbeitslosigkeit steigt oder eine totalles Chaos auf den Straßen herrscht?
      Glauben die Goldbesitzer ernsthaft, sie könnteen mit ihren Metall aus dieser Situation Profit schlagen?

      Randifan

      24. Juni 2010 at 18:10

    • Mach dir nichts draus Goldstandard, der Systemschreiberling „Rheinlaender“ will halt auf seine Art „aufklären“. Das einzige was mich ärgert, ist dass ich im Falle eines saftigen Haircuts nicht in die staatsgläubigen Visagen dieser Systemhonks schauen kann um mich so richtig totzulachen! Naja so ist es nun mal: Als Goldbugg setzt man gewisserweise auch auf den Untergang der Struktur, da muss man ideologisch mit leben :-))
      Im übrigen komt es mit vor, als ob die aktuelle Zeit Ähnlichkeit mit 1938 hat. Da war es auch so schööön friedlich und jeder hatte Arbeit…

      Friseur

      24. Juni 2010 at 19:18

      • Auf dem Goldmarkt tummelt sich eine Goldblase auf, zwar sehr langsam, aber sie entsteht. Irgendwann wird sie platzen und die Gewinner sind Spekulanten wie George Soros.
        http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/Zertifikate-Die-Gold-Blase-Soros-folgt-der-Herde-754380

        Es ist wirklich seltsam, wie wenige Aussteiger es unter den Goldpropheten gibt und wie sehr sie an den Luxus unser Wirtschaft gewöhnt oder verwöhnt sind.
        Harte Arbeit auf den Feldern, Holz hacken oder eigene Kleidung weben, so etwas liegt ihnen nicht besonders sehr.
        Da müssen die Goldprophezeihungen her.

        Es ist kein Zufall, dass diese Propheten nicht zum Kauf von Diamanten oder Platin raten, der Preis von Diamanten wird von Großkonzernen kontrolliert, ohne diese Preisregulierung, gäbe es Diamanten im Supermarkt zu kaufen. Die vorhandene Menge Platin ist zu gering, um die Massen dazu zu bewegen, dieses Metall massenhaft aufzukaufen, schon nach kurzer Zeit stiege der Preis sprunghaft an, um nach ebenso kurzer Zeit rapide zu Fall. Da trette ein Fall ein, wie die Spekulationsblase mit den Tulpenzwiebeln in Holland des 17. Jahrhundert.

        Gold hingegen ist in ausreichender Menge vorhanden, um einen Massenmarkt aufzubauen und gleichzeitig ist genug vorhanden, um den Menschen vorzugauckeln, es sei besonders selten und deshalb wertvoll.

        Randifan

        24. Juni 2010 at 21:48

        • Wobei man tunlist verschweigt, dass Staaten wie Italien oder Frankreich noch auf Goldreserven sitzen, die jeweils die Jahresproduktions erheblich uebersteigen.

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 00:39

      • „Als Goldbug setzt man gewisserweise auch auf den Untergang der Struktur“

        Aha, und was machst du wenn die Menschen nach dem Untergang doch kein Gold wollen (z.B. weil so gut wie niemand Gold hat ?).

        Nichts gegen etwas Gold, habe ich auch, aber alles auf diese Karte zu setzten ist schlicht extreme Spekulation. Kann gut gehen oder auch mit Totalverlust enden. Ich für meinen Teil diversifiziere lieber. Wenn ich werthaltige Sachwerte kaufe, dann müssen Sie mir und meiner Familie persönlich nützlich sein !
        Für ein Worst Case Sezenario wie WW II gibt es derzeit keine Anzeichen, eben weil es den meisten doch recht gut geht und niemand das will !

        uxmadexmyxday

        25. Juni 2010 at 08:27

        • Kein Gold wollen? Wie sollen die in einer kollabierenden Währung kein Gold wollen? Es gibt nichts mit dem man einen Wert so stabil aufbewahren kann. Ich gehe inzwischen vom Schlimmsten Fall aus (hoffentlich irre ich mich, wäre mir recht), die Anzeichen stehen aber sehr schlecht. Immerhin ist es aktuell so weit, dass die Zentralbanken zum ersten mal nach dem Fall von Bretton Woods 1974 NettoGoldkäufer sind…

          Es gibt einen guten Blog über das Überleben in einer Depression „Surviving on Argentina“ von Ferfal, da gehts zur Sache und zwar reallife. Stimme euch insofern zu, dass Gold allein keine Rettung bedeutet, dazu gehört noch viel mehr, aber man kann wahrscheinlich einen Teil seines Vermögens für die Zeit NACH der Depression bewahren. Das zeigt die Geschichte der Staatspleiten und der Kriege.

          Friseur

          25. Juni 2010 at 19:35

        • Nochwas: Untergang der Struktur heisst Untergang des Staates, Auflösung der Rechtsordnung, absolutes Chaos. Es gibt Philosophen die künden das schon seit längerem an. Ein System ist zu komplex und kommt irgendwann an einen Punkt wo es sich unter seinem eigenen Gewicht selbst auflöst…Ein Beispiel ist Rom als es alle grossen Feinde überwunden hatte: Caligula hat romische Soldaten als Germanen verkleiden lassen und gegen die Römischen Truppen kämpfen lassen. Er selbst hat von einem Tron aus zugeschaut,gesiegt haben die „römischen Soldaten“ anschliessend liess er sich als Feldherr feiern 🙂

          Friseur

          25. Juni 2010 at 19:41

        • „Surviving IN Argentina“ heisst es nat.

          Friseur

          25. Juni 2010 at 19:43

        • @Friseur

          Welche Philosophen kuendigen diesen Zusammenbruch an? Es sieht nicht danach aus (ganz im Gegenteil) und kaeme es, keiner koennte sich darauf vorbereiten.

          Am Rande: Was du ueber Gaius Julius Caesar Augustus Germanicus, genannt Caligula, schreibst ist schlichter grober Unsinn. Vom Umstand abgesehen dass zwischen seiner Herrschaft und dem Ende des Roemischen Reiches noch runde 400 Jahre lagen, Deine Interpretation seiner Herrschaftszeit zeugt von blanken Unwissen. Du hast offensichtlich weder die orginalen Quellen, im wesentlichen Josephus, Suetionus und Cassius Dio gelesen, noch moderne Interpretationen, wie von Prof. Winterling, Uni Freiburg.

          Die Qualitaet dieser Aeusserung passt leider nur zu gut in das uebrige Bild Deiner Aeusserung – um halbwegs hoeflich zu bleiben.

          Rheinlaender

          26. Juni 2010 at 00:56

    • Ganz offen gesprochen:
      Dein Blödgestammel verdient die Höflichkeit, die
      Dir Rheinländer entgegenbringt überhaupt nicht mehr,
      also, in meinen Worten:

      Verpiss Dich aus dem Forum, wenn Du zu blöd für
      Argumente bist !!

      „Geld ist nichts mehr wert“ ist derselbe Satz
      wie „Wasser ist nicht mehr nass“….

      Vollpfosten !!

      Gauß

      25. Juni 2010 at 11:49

      • betrifft natürlich „Goldstandard“ der Kommentar,
        eh klar !!!

        Gauß

        25. Juni 2010 at 11:51

      • Das ist nicht gerade die feine englische Art mit Diskussionspartnern umzugehen.

        Zur Zeit ist dieser Blog für die Goldpropheten nur lästig, sie stören derren Geschäfte und Broterwerb nicht besonders schwer. Im Gegensatz dazu gefärdet Esowatch die Geschäfte einer ganzen Reihe von „Geschäftsleuten“.

        Randifan

        25. Juni 2010 at 12:21

  6. Endlich einer der es verstanden hat. Fiat Money is doomed!
    http://www.wiwo.de/finanzen/ich-traue-ueberhaupt-keiner-papierwaehrung-433774/

    Goldstandard

    24. Juni 2010 at 18:52

    • War das nicht der Jung, der bis vor kurzen von einem absoluten Kollaps des US-Dollar sprach?

      Was bei diesen „Katastrophenanalysten“ immer wieder auffaellt ist der Umstand, dass sie zum einem Geld als Wertmassstab benutzen, zum anderen dessen Funktion als solchen verneinen.

      Ich glaube, dass man zu wenig ueber die grundsaetzliche Funktion des geldes nachgedacht hat (was auch die schwachsinnigen Aussagen zu keynesischer Wirtschaftspolitik erklaert.

      Rheinlaender

      24. Juni 2010 at 23:53

      • @Rheinlaender
        Das gesamte Geld auf dem Planeten Erde umfaßt einen Würfel mit der Kantenlänge von 20 Metern. Im Gegensatz zu Fiat Money kann es nicht beliebig vermehrt werden. Daher wird es im Wert steigen, wenn die Notenbanken die Druckerpressen anwerfen und damit die Geldmenge massiv steigern. Aus diesem Grund muß man jetzt in Sachwerte wie Gold umsteigen um sein Vermögen zu behalten.

        Goldstandard

        25. Juni 2010 at 15:41

        • 1) Begrenzung der Menge
          Mondgestein ist auf der Erde eine ziemlich begrenzte Substanz, sicher reicht es nicht aus fuer eine (20m)^3 Wuerfel. Warum also nicht in Mondgestein investieren?

          2) Anwurf der Notenpresse
          Die Bank of England (BoE) hat ca. £200 Mrd. durch ihr „Quantitative Easing“ Program in die britische Wirtschaft gepumpt – das rund 14% des BSP. Dennoch stieg die Inflationsrate nur begrenzt. Warum? Weil die Geldmenge nur ein Faktor ist. Relevant ist das Gleichgewicht aus Gueterangebot- und Geldnachfrageseite. Die wachsende Verunsicherung ueber die wirtschaftliche Zukunft hat, wie heute die BoE gemeldet dazu gefuehrt, dass die Sparquote stieg. Geld, dass aber nicht auf den Markt fuer Gueter draengt laesst die Infaltion nicht steigen. Ferner: Die Menge der Gueter kann erhoeht werden: Eine steigendes Angebot an Geld erhoeht die Produktion (Keynes hat keinen Unsinn geschrieben).

          Selbst die Nachfrageorientierte Politk der 1970ger (in Dltd. durch Kanzler Schmidt) erhoehte zwar die Inflation, aber durch die hohen Zinsen waren Geldvermoegen davon kaum betroffen (aehnliches gilt fuers UK).

          Offensichtlich verstehst Du Wirtschaft nicht ein dynaminsches Netzwerk, in dem viele Faktoren sich gegenseitig beeinflussen, sondern als etwas eher statisch Mono-Causales. Das ist aber nicht.

          3) Sachewerte
          Eine Immobilie in London ist ein Sach-Wert, weil es auf unabsehbare Zeit Leute geben wird in London leben wollen und bereit dafuer zu zahlen. Eine Aktie ist ein Sachwert: Hinter einer Aktie von BHP steckt ein bestimmter Anteil an einer ganz grossen Rohstoffunternehmen. Gold hat aber keinen „eingeborenen“ Gebrauchswert, im Gegensatz zu z.B. einer Immobillie oder Aktie.

          Nur, wenn die absolute Garantie fuer die Sicherheit Deiner Investments haben willst, die gibt es nicht. Hauspreise koennen fallen, der Goldpreis kollabieren, Firmen pleite gehen.

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 16:24

        • Es gibt keine Sicherheit im menschlichen Leben, ausser dass wir alle irgentwann tot sein werden.

          Das gilt auch fuer Investitionen: Jede Investition ist auch immer eine Spekulation. Die Frage ist nur das Risiko. Das Risiko, dass die BRD eine Staatspleite hinlegt ist extrem gering, aber absolut nicht auszuschliessen. Weil dieses Risiko so gering ist, gelten Bund im Euroraum als die sichersten Anlagen (von kl. Spielern wie Luxemburg abgesehen).

          Um das Risiko abzuschaetzen schaut auch in die Vergangenheit von Anlagen – die Hauspreise in London gingen in den letzten 40 Jahren ziemlich hoch-und-runter. Eine Immobilie in London ist also eine spekulative Anlage. Die Aktien von BHP unterlagen auch Schwankungen, aber nicht in diesem Ausmass, die Zahlen der Firma (troz der derzeitigen australischen Steuerplaene) sind recht solide und man produziert Gueter, die nahezu unverzichtbar sind – es handelt sich also um eine nicht sehr spekulative Anlage.

          Was die Goldprediger und -juenger glauben ist, dass es eine total sichere anlage gaebe – die geschichte des Goldpreises deutet durch seine starken Schwankungen und dem Umstand, dass Gold keiner wirklich braucht, ganz stark auf Spekulation hin.

          Zur Erheiterung – aus dem Hauspreiscrash:

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 16:41

        • Aber du rätst nicht zum Kauf von Platin, was viel seltner ist, als Gold. Die Industrie braucht Platin für verschiedene Zwecke, während die industrielle Nachfrage nach Gold vergleichsweise gering ist, nur die Schmuckindustrie kauft größere Mengen. Warum rätst du nicht zum Kauf von Platin oder anderen seltenen Metallen?

          Randifan

          25. Juni 2010 at 17:38

        • > Nur, wenn die absolute Garantie fuer die Sicherheit
          > Deiner Investments haben willst, die gibt es nicht.
          > Hauspreise koennen fallen, der Goldpreis kollabieren, > Firmen pleite gehen.
          @Rheinlaender
          Die Investition in Gold ist nicht als Spekulation sondern als Wertspeicher gedacht. Ein Anzug hat z.b. vor 100 Jahren in London 1 Unze Gold gekostet. Heute bekommt man für 1 Unze immer noch einen Anzug. Auch in 100 Jahren wird man sich mit dieser Menge Gold einkleiden können.
          Die Idee hinter der Anlage in Gold und Silber ist also der, daß man davon ausgeht, sein Vermögen damit zumindestens ansatzweise über die Krise retten zu können. Es geht dabei in keinster Weise um Spekulation.

          Goldstandard

          25. Juni 2010 at 19:04

        • Nur kurz geantwortet:

          Die objective Kaufkraft des Goldes hat seit 1900 gegen einen Warenkorb massivest abgenommen. Das kann ziemlich leicht zeigen und habe ich hier auch schon vorgerechnet.

          Es waere gut, wenn Du solche Behauptungen („Anzug“) nicht einfach nachbeten wuerdest, sondern dich selber mal schlau machen, was 1 oz troy in £ von 1820 bis 1914 ausmachte (kl. Tip: £1 entsprach 113 grain Ag) und was damals z.B. ein Haus oder eine Pint Bier kosteste.

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 19:21

        • Nach dieser Quelle hat Gold über Jahrhunderte hinweg seine Kaufkraft erhalten. Auf die Schnelle kann ich die Angaben natürlich nicht nachprüfen, aber mir scheint es plausibel zu sein.

          Gold war seit seiner Entdeckung sehr begehrt. Wir alle kennen viele Geschichten und Mythen rund um Gold. Die folgenden Tabellen zeigen lediglich nur Schätzungen der Wertentwicklung von Gold. Zwischen Mittelalter und der Neuzeit blieb der Goldpreis erstaunlich stabil.

          http://www.investmentsparen.net/gold.html

          Goldstandard

          25. Juni 2010 at 19:34

        • Ok – ein Anzug, massgemacht (von Stange war noch nicht ueblich) kosteste in London vor dem 1. Weltkrieg rund £2/10/0 – das waren 282 1/2 grain oder grob 0,5885 oz. troy, der Goldpreis pro oz. derzeit bei rund £830, also entspricht das Gold ca. £489. Dafuer gibt es einen Anzug bei M&S, aber in fuer die massgemacht muss noch eine 2 davorschreiben.

          Die heutige Kaufkraft des Goldes ist als rund 20% von der von 1914.

          Rheinlaender

          25. Juni 2010 at 19:55

        • Viele gute Kommentare habe ich in diesem Blog gelesen.
          Rheinländer, obwohl ich seine Meinung nicht teile vorneweg.

          Aber das, ist exakt und genau der Kern.

          Dieser Würfel ist der Kern !
          Ich kann mit Kredit-Exzessen das System immer wieder aufblähen und zusammenklappen lassen, (ein VTler der dahinter System vermutet 🙂 ) aber die Grundlage allen Geldes auf diesem Planeten ist Gold.

          Ob es in bestimmten Phasen offizielles Zahlungsmittel ist oder nicht, spielt hierfür keine Rolle.

          Zu mehr möchte ich mich nicht äußern, da hier teilweise grosser Sachverstand, auf teilweise absolut hahnebüchenden Unsinn stößt (der selbst den Walter erblassen lassen würde)

          Zusatz:
          Wem Gold als Inflationsindikator des ZB-Geldes nicht passt, der nehme Oel, Weizen oder Palladium als Messlatte.
          Das praktische Problem der „Anlage“ ist nur für den normalen Anleger …

          Gold ist Bargeld, ohne Entwertungsrisiko.
          (Nicht mehr, aber auch nicht weniger)

          Und sorry, Rheinländer (ich mag Deine Posts), aber dieser „Bullshit“ mit der Münze beim Wirt …. tztztz … unter Deinem Niveau.

          Mit dem Schweizer Franken kann ich hier in Lateinamerika auch nicht im Supermarkt zahlen, sondern muss vorher zur Wechselstube (Metallhändler/Bank etc.)

          Abschluss:
          Den „Globo“ gibts übrigens schon, fängt witzigerweise auch mit G an, heist nämlich Gold (Geld).

          @ymmd – langsam wird aus Deiner „Bashingseite“ ein echter Blog :-), Respekt !

          Gruss
          IT

          IT

          27. Juni 2010 at 04:20

        • Zitat IT: „… aber die Grundlage allen Geldes auf diesem Planeten ist Gold.“

          Eben nicht: Die Funktion des Geldes ist Gebrauchswerte zu representieren, als universelles Tauschmittel zu agieren. Dafuer man kann Gold oder Silber nehmen, oder seltene Muscheln oder, wie heute, Papier- und Buchgeld.

          Was aber die grundsaetzliche Basis von Geld ist die Produktion und das Warenangebot – alles andere dient als Symbol fuer diese realen Werte, um deren Austauch zu erheblich zu vereinfachen, bzw. ueberhaupt erst zu ermoeglichen.

          Selbst zu Zeiten des Goldstandards war das Buchgeld weitgehend unabhaenig von der tatsaechlichen Menge des physisch vorhandenen Goldes und im Wesentlichen abhaenig von der Kapitalbildung in der Form von realen Investionen (Fabriken, Machinen, etc.) und deren Bewertung. Es war Karl Marx der im 3. Band des Kapital dies sehr geanu analysierte (MEW, Bd. 25, S. 511 ff.). Das korrespondiert auch mit den Kreditblasen, die im 19. Jhrdt. sich aufblaehten und wieder platzten.

          „Kreditexcesse“ sind eben von der formalen Grundlage der Waehrung unabhaenig und geheoeren zu normalen Erscheinungen einer kapitalistischen Wirtschaft. Es ist nur so, dass wohl jede Generation „aus dem Haeuschen faellt“, als ob dies das erste Mal in der weltgeschichte gewesen sei.

          Kl. Abschweifung: Es war schon Kaiser Tiberius (14 – 37 n.Chr.), der mit solchen Kreditblasen kaempfen musste und eine solche Blase nur durch erhebliche Zahlungen aus der kaiserlichen Kasse in der Griff bekam (Tacitus An. 6/17; Suetionius, Tiberius, Kap. 48).

          Zitat IT: „Ob es in bestimmten Phasen offizielles Zahlungsmittel ist oder nicht, spielt hierfür keine Rolle.“

          Wie ausgefuehrt, muss man die Funktion von Waehrungen sehen. Es war Keynes, der die Schwaeche einer Goldwaehrung genauer analysierte:

          „Money, that is to say, cannot be readily produced; — labour cannot be turned on at will by entrepreneurs to produce money in increasing quantities as its price rises in terms of the wage-unit. In the case of an inconvertible managed currency this condition is strictly satisfied. But in the case of a gold-standard currency it is also approximately so, in the sense that the maximum proportional addition to the quantity of labour which can be thus employed is very small, except indeed in a country of which gold-mining is the major industry.

          Now, in the case of assets having an elasticity of production, the reason why we assumed their own-rate of interest to decline was because we assumed the stock of them to increase as the result of a higher rate of output. In the case of money, however — postponing, for the moment, our consideration of the effects of reducing the wage-unit or of a deliberate increase in its supply by the monetary authority — the supply is fixed. Thus the characteristic that money cannot be readily produced by labour gives at once some prima facie presumption for the view that its own-rate of interest will be relatively reluctant to fall; whereas if money could be grown like a crop or manufactured like a motor-car, depressions would be avoided or mitigated because, if the price of other assets was tending to fall in terms of money, more labour would be diverted into the production of money; — as we see to be the case in gold-mining countries, though for the world as a whole the maximum diversion in this way is almost negligible.

          […]

          It is interesting to notice that the characteristic which has been traditionally supposed to render gold especially suitable for use as the standard of value, namely, its inelasticity of supply, turns out to be precisely the characteristic which is at the bottom of the trouble.“ (The General Theory of Employment, Interest and Money
          Chapter 17)

          Es ist eben zu keinem Zeitpunkt automatisch gegeben, dass die Menge der produzierten Gueter im gleichen Masse waechst, wie die Menge des Geldes auf dem Markt, wenn dieses Geld an ein seltenes Metall gekoppelt ist. Eine flexible Papierwaehrung ist hier sehr viel guenstiger, kann deren Menge durch die Zentralbanken jeweils angepasst werden.

          D.h. Gold ist – eben durch seine Eigenschaften (Begrenzheit der Produktion und nahezu Unzerstoerbarkeit) – als Waehrungsmassstab ungeeignet.

          Zitat IT: „Wem Gold als Inflationsindikator des ZB-Geldes nicht passt, der nehme Oel, Weizen oder Palladium als Messlatte.““

          Der Oelpreis ist wenig geeignet, da zum guten Teil politisch bestimmt, aber bleiben wir beim Weizen. Weizen wurde in Chicago (dem Haupthandelplatz fuer Weizen) 1970 fer etwas $140 das US-Bushel gehandelt, heute liegt der Preis irgendwas um $500. Das ergibt eine jaehrliche Inflation von ca. 3,5%.

          Eine solche Inflation ist sinnvoll und gewollt: Es ist fuer eine Wolkswirtschaft nichts schaedlicher, als dass Kapital, sei es in der Form von Goldbarren oder Banknoten, tod herum liegt. Der Sinn von Kapital ist es in reale Produktionsanlagen (Fabriken, Infrastruktur, Ausbildung, etc.) investiert zu werden und damit neue Gueter zu erzeugen. Eine langsame Entwertung durch eine schleichende Inflation ist sehr rational, um eben das geld im Umlauf zu halten und Anlager dazu zu bringen ihr Geld volkswirtschaftlich sinnvoll anzulegen, statt es tod herum liegen zu lassen.

          Zitat IT: „Mit dem Schweizer Franken kann ich hier in Lateinamerika auch nicht im Supermarkt zahlen, sondern muss vorher zur Wechselstube (Metallhändler/Bank etc.)“

          Das liegt in der Natur unseres moderen Geldes, dass im Wesentlichen durch staatliche Proklamation und die hinter dem jeweiligen Staat stehende Volkswirtschaft „gedeckt“ ist – und damit auch in seiner unmittelbaren Kaufkraft an der Landesgrenze endet. Immerhin ist der Ruf der Eidgenossen so gut, dass man ohne grosse Probleme SFr in Landeswaehrungen umtauschen kann.

          Es besteht z.Zt. nur eine wirkliche globale Waehrung: Der US-$. Das brigt fuer Weltwirtschaft, und auch fuer die USA selber, etliche Probleme; solange jedoch keine Alternative dazu besteht, wird es bis auf weiteres dabei bleiben.

          Gold ist als „Weltwaerung“ nicht geeignet, weil schlicht die Menge des vorhandenen Goldes in keinem Verhaeltnis zum weltweiten BSP steht. Wenn zu einer realen globaneln Waerung kaeme, waere es wohl eine Art Euro auf Weltbasis, herausgegeben von einer unabhaenigen Notenbank, gestuetzt auf staatliche Proklamation.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 09:56

        • Vielleicht noch ein Wort zu den Notenbanken:

          Das Grundproblem unser Notenbanken ist, dass sie zu eng an der Politik haengen. Politiker denken aber selten weiter als bis zur naechsten Wahl und „blood, toil, tears and sweat“ lassen sich im Normalfall keine Wahlen gewinnen. Die so angreichteten mittel- und langfristigen Probleme werden dem Nachfolgern ueberlassen. Das war mit James Callaghan und Thatcher zu sehen und wiederholt sich z.Zt. mit Brown und der Con-LibDem-Koalition.

          Eine Rueckkehr zum Goldstandard waere aber noch uebler in den Auswirkungen als das jetzige System.

          M. M. nach waeren absolut unabhaenige, enventl. sogar private Notenbanken, wie die Bank of England vor der Verstaatlichung durch Clement Attlee 1947 im privaten Eigentum war, aber durch Gesetze mit besonderen Vorrechten als Notenbank ausgestattet oder heute noch die Schweizer Nationalbank, Notenbanken mit klaren Richtlinien fuer die jetzige Situation am guenstigsten.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 10:39

        • @IT

          Aus Deinem Blog: „Weil es [Gold] die einzige Anlageform ist, die grössere Vermögenswerte aufnehmen kann, ohne gleichzeitig die Weltwirtschaft abzuwürgen und zu zerstören.“

          Das ist eben nicht der Fall – der Umfang des Goldmarktes ist im Verhaeltnis zur Weltwirtschaft sehr klein. Kaffee, Zucker, Erdoel, Investionsgueter oder Bananen spielen da in einer anderen Klasse der Groessenordnung.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 11:42

      • Doch noch eine Verteidigung meines Kneipenvergleichs:

        Die wirtschaftlichen Vorgaenge in einer Kneipe haben mehr mit den realwirtschaftlichen Vorgaengen zu tun als der gesamte Goldhandel – es werde eben staendig reale Werte (Gueter und Dienstleistungen) gegen Fiat-Money ausgetauscht und dieser Austausch ist Grundlage unser gesamten Existenz.

        Wirtschaft findet eben auch in der „Wirtschaft“ statt, und sei es die „Wirtschaft um die Ecke“.

        (Man verzeihe mir das Wortspiel)

        Rheinlaender

        27. Juni 2010 at 11:31

  7. @Goldstandard
    Bei Gold und Silber geht es immer um Spekulation, wer einseitig in Gold und Silber spekuliert, hofft auf eine enorme Wertsteigerung. Aber wie wird diese Wertsteigerung gemessen? In Papiergeld, ein Zahlungsmittel das viele Goldinvestoren angeblich abgeschrieben haben und keine Zukunft geben.

    Der Goldpreis selbst wird von großen Spekulanten gesteuert, sie profitieren, wenn kleine Spekulanten im Glaube an die Wertbeständigkeit Gold kaufen.

    Randifan

    25. Juni 2010 at 19:42

    • Bin zu 80% in Gold und Silber inverstiert (Einstand Gold 380 Eur, Silber 7,30 EUR), 15% Cash für spekulative Zwecke und zum Hedgen und 5 % für tägl. Bedarf^^

      Paöpiergeld (Euro) hat immerhin seit 2001 75% gegenüber Gold verloren. Aktuell werten ALLE Papierwährungen gg Gold ab!

      Renten=0; absolute Blase, das Schlimmste kommt noch…
      Aktien=0; aber auf Watchliste, bei starkem Einbruch wird auf jeden Fall investiert, jetzt nicht.

      Friseur

      25. Juni 2010 at 19:53

      • Renten?

        30 Years UK-Gilt: 4,23%

        Anleihen in AUS-$ oder NZ-$ um die 4,5%
        Anleihen in Ind. Rupees schnell ueber 12%

        Rheinlaender

        26. Juni 2010 at 02:10

      • Bevor ich es vergesse:

        Schweden: 5,5% fuer 2 Jahre Treasury Bills

        Rheinlaender

        26. Juni 2010 at 02:20

  8. @Friseur
    Warum macht ihr um Platin und Diamanten einen so hohen Bogen? Ihr meidet es, wie der Teufel das Weihwasser.

    Angenommen, es kommt zu einem totallen wirtschaftlichen Zusammenbruch? Wie soll ich als normaler Mensch, ohne eignes Land und alleine es schaffen, mich und meine Familie für die nächsten Monate und Jahre durchbringen? Wie soll mir ein persönlicher Goldvorrat helfen?

    Die entscheidene Frage: Warum ziehen die Goldpropheten den Luxus und die Annehmlichkeiten eines Papiergeldsystems dem harten Leben einer autarken Kommune vor?

    Randifan

    25. Juni 2010 at 20:00

    • @Randfan

      Alle Sachwerte sind gut, somit auch Platin, Kupfer. Gegen Diamanten hab ich was, der Markt ist total gecornert und es gibt inuwischen nicht mehr unterscheidbare Fälschugen…Ein paar tausend liter Benzin oder Öl ist auch eine super Idee^^

      –Angenommen, es kommt zu einem totallen —wirtschaftlichen Zusammenbruch? Wie soll ich als —normaler Mensch, ohne eignes Land und alleine es —schaffen, mich und meine Familie für die nächsten –Monate und Jahre durchbringen? Wie soll mir ein –persönlicher Goldvorrat helfen?

      Es gibt keine Garantie, aber du wirst in einem Umfeld in dem die Kaufkraft der Währung verfällt, deine Kaufkraft behalten, halbwegs. Klar, Nahrungsmittel werden noch mehr steigen wie Gold (vor allem am Anfang), wenn du am Anfang der Krise nicht dein Gold/Siilber verkaufen musst um zu Überleben, hast du gute Chancen NACH der Krise Vermögen aufzubauen ohne erst 30 Jahre schuften zu müssen. Erkundige dich genauer über das Thema, ist sehr sehr wichtig. Du darfst nciht vergessen dass wir die längste Friedensphase aller Zeiten hinter uns haben, die Grosse Depression 1929 wurde erst mit „Hilfe“ des 2WK
      und ab Mitte 1955 überwunden!

      -Die entscheidene Frage: Warum ziehen die -Goldpropheten den Luxus und die Annehmlichkeiten -eines Papiergeldsystems dem harten Leben einer -autarken Kommune vor?

      Gold hat den einmaligen Vorteil, dass man es nicht gezielt vermehren kann. Es braucht keine Ausschüsse, Parteien , Gremien etc. um mehr Gold zu Produzieren sondern Arbeit. Es kann auch nicht gefälscht werden, nicht beliebig reroduziert werden. Wenn die Geschichte eins zeigt, dann ist es, dass der menschlcihe Charakter mit der Zeit zu immer grösserer Korruption neigt. So kam es, dass die römische Goldmünze Aureus nach ein paar 100 Jahren nach ihrem Entstehen immer mehr „verdünnt“ (inflationiert) wurde und am Ende nur noch aus 10% Gold bestand, der Rest war Zinn, Kupfer,blei, etc…:-) War klar die Kaiser mussten immer mehr davon ausgeben…

      Friseur

      25. Juni 2010 at 20:13

      • Nochwas: Nach dem Autreus kam der „Solidus“ von Kaiser Konstantin. Hatte über 1000 Jahre bestand und wird als der „Dollar des Mittelalters“ bezeichnet. Bestand aus 90% Gold und das wurde bis ca. 1200 nicht verändert! Nach dem Untergang von Ostrom 1453 waren diese Münzen immer noch im Umlauf bis zur heutigen Zeit!

        Friseur

        25. Juni 2010 at 20:20

        • Sowohl die karolonigische Waehrung („Pfennigzeit“), wie die Englands basierte auf Silber. Der heute noch gebraeuchliche Begriff „Sterling“ fuer sowohl eine Waehrung („Pound Sterling“) wie fuer eine Silberlegierung (10 oz 2 dwt by the pound troy allow) leitet sich vom Silber her.

          Auch der Reichsthaler als Rechnungseinheit (9 Thaler auf eine Koelner Mark Feinsilber) nach der Augusburger Muenzreform (sog. 9-Thaler-Fuss) bezog sic auf Silber. Dies entsprach etwa einem Ecu d’Argent franz. Praegung.

          Das Pound Sterling wurde durch Henry VII, dem ersten Tudor, auf 4 oz. Sterling auf das £1 bezogen.

          Gold spielte bis 1820 als Waehrungsmetall in Europa die zweite Geige.

          Rheinlaender

          26. Juni 2010 at 00:09

      • @Friseur
        „wenn du am Anfang der Krise nicht dein Gold/Siilber verkaufen musst um zu Überleben, hast du gute Chancen NACH der Krise Vermögen aufzubauen ohne erst 30 Jahre schuften zu müssen.“
        Das ist eine sehr gewagte Spekulation. Das geht womöglich von der Annahme aus, nach einer großen Krise, gäbe es wieder das alte System mit dem Papiergeld.

        „Alle Sachwerte sind gut, somit auch Platin, Kupfer. Gegen Diamanten hab ich was, der Markt ist total gecornert und es gibt inuwischen nicht mehr unterscheidbare Fälschugen“
        Um Platin machen die Goldpropheten einen hohen Bogen, der Grund ist offensichtlich, bei Platin würde sich eine Spekulationsblase viel eher auftürmen und platzen.

        „Nochwas: Eine autarke Kommune ist sogar fast besser wie Gold! Klare Sache! Das Beste was man in einer Depression haben kann. Gold ist dann zusätzliche Sicherheit…“
        Aber keiner dieser Goldpropheten lebt in so einer Gemeinschaft und arbeitet auf irgendeinen Acker. Sie verdienen ihr Papiergeld mit diesen Untergangsprophezeihungen.
        Wie es in so einer Kommune zugeht, zeigen die Amish.

        Zwischen klugen Worten und echten Taten liegen Welten. Solange diese Goldpropheten in keiner autarken Kommune leben, glaube ich denen keinen Wort von einen totallen wirtschaftlichen Zusammenbruch. Die sind viel zu bequem und glauben nicht wirklich, was sie da predigen.

        Der Euro war ein Fehler, Politiker gehen verantwortungslos mit Geld um und die Staatsverschuldung wird uns alle treffen. Solche ähnlichen Thesen propagiert Herr Eichelburg, aber man muss kein Experte sein, um zu ähnlichen Schlüssen zu kommen.

        Randifan

        25. Juni 2010 at 20:30

        • „Das ist eine sehr gewagte Spekulation. Das geht womöglich von der Annahme aus, nach einer großen Krise, gäbe es wieder das alte System mit dem Papiergeld.“

          -> davon gehe ich schon aus, selbst im schlimmsten Fall wird der Staat nicht aufhören zu existieren, die deutsche Sprache ist schliesslich mindestens 1000 Jahre alt, Deutschland hat es nach dem 2 WK auch ncoh gegeben, es geht weiter, Papiereld sicher, nur evtl. wird es diesmal eine „physische Grundlage“ haben, also die aktulellen Luftbuchungen werden der Vergangenheit angehören, wenn die Menschheit weiterexisieren will.

          „Um Platin machen die Goldpropheten einen hohen Bogen, der Grund ist offensichtlich, bei Platin würde sich eine Spekulationsblase viel eher auftürmen und platzen.“

          ->Naja ich nehme auch nicht jeden Goldbug ernst^^
          Aber eins ist auch klar: Gold/Silber sind Münzmetalle, Platin nicht,da zu selten, es gibt zu wenig.

          „Wie es in so einer Kommune zugeht, zeigen die Amish.“

          ->Also ich bin ein ziemlicher Gegner der meisten Kommunen, da geht es schon diktatorisch zu. Ich meine „Kommune“ eher im Sinn von Nachbarschaftshilfe und Freundschaft ohne ideologischen Balast.

          „Zwischen klugen Worten und echten Taten liegen Welten. Solange diese Goldpropheten in keiner autarken Kommune leben, glaube ich denen keinen Wort von einen totallen wirtschaftlichen Zusammenbruch.“

          Ich glaube da sind echte Ängste dahinter, die Menschen spüren, dass ihnen die Welt zu kompliziert und undurchsichtig wird und halten sich am Gold fest. Im worst case, und das sind die ersten Wochen/Monate einer echten Depression, ist Gold erstmal vollkommen irrelevant. Da gehts evtl. nur ums Überleben, danach gewöhnt man sich an die Umstände (Kriminalität,Uruhen, Streiks etc) und das Leben geht weiter, dann erst kommt Gold ins Spiel, wenn die Währung langsam verfällt…

          „Der Euro war ein Fehler, Politiker gehen verantwortungslos mit Geld um und die Staatsverschuldung wird uns alle treffen. Solche ähnlichen Thesen propagiert Herr Eichelburg, aber man muss kein Experte sein, um zu ähnlichen Schlüssen zu kommen.“

          ->Also ich denke sogar, dass der Euro eine sehr gute Sache war. Die Wirtschaft hat ohne Ende profitiert. Deutschland hat in der EU ein gewichtiges Wort. Die Hauptfrage ist: Wo sind die Gewinne hin? Wurden die an die Bevölkerung weitergegeben? Ich sehe vor allem die Großunternehmen mit ihren Lobbysten als die Hauptgewinner, der „kleine Mann“ hat ziemlich wenig vom Kuchen abgekriegt. Der Walter sieht das schon unverhältnissmässig, wo ist es denn viel besser als in der EU? In den USA oder GB? Da möchte ich gewiss nicht leben/arbeiten. Die political correctness ist da viel massiver, das höre ich von Kollegen die dort gearbeitet haben, dagegen ist es hier super! Die sind nicht umsonst alle zurückgekommen 🙂

          Friseur

          25. Juni 2010 at 23:08

        • Zitat Friseur: „Ich glaube da sind echte Ängste dahinter, die Menschen spüren, dass ihnen die Welt zu kompliziert und undurchsichtig wird und halten sich am Gold fest.“

          Was erwarten Leute, dass die Welt so einfach sei, dass sie in ihr Hirn passt? Arme Irre!!!!

          Weil sie sie Schroedinger Wellengleichungen nicht verstehen sind diese falsch? Weil sie nicht die Bilanz der FED oder der EZB verstehen sei das nicht richtig? Sollen Idioten die Welt regieren?

          Wann will Sicherheit? Nun, die gibt es nicht! Alles fliesst und alles ist im staendigen Umbruch!

          Man will klare Wertmassstaebe? Gibt es auch nicht und gab es auch nie! Weder wirtschaftlich, noch sonst!

          Entweder wird man sich klar, dass man in einer unsicheren Welt lebt und macht das Beste daraus, dass man sie versucht zuverstehen oder man betaeubt sich mit geistigen Opium: Sei es Religion oder der Glaube an Gold!

          Wer jedoch meint, dass er mit einem alten Rezept, hier: Gold, die Zukunft meinstern zu koennen, hat aus Geschichte nichts gelernt – konstant ist nur der Wandel: „panta rei“!

          Rheinlaender

          26. Juni 2010 at 00:39

      • Ganz offen: Im Falle eines „totalen Zusammenbruchs“ kann Dir Dir weder Gold, noch Silber, noch etwas helfen. Waere ich religoes wuerde ich beten empfehlen.

        Ein „totaler Zusammenbruch“ wuerde bedeuten, dass das globale Netz, dass unsere Zivilisation am Leben haelt zubricht. Gegen ein solches Ereignis ist „Vorsorge“ schlicht nicht moeglich, da selbst Ernaehrung auf diesem Netz basiert.

        Wenn etwas in dieser Groeseenorndung passierte, dann waere es ohnehin unlogisch sich darum zu kuemmern, weil in seinen Auswirkungen ausserhalb meiner Kontrolle – warum sollte ich mich darum kuennern? Es waere eine Verschwendung von Zeit und Aufwandt!

        Rheinlaender

        26. Juni 2010 at 00:26

        • Die Apokalyptiker bspw. aus dem DGF, stellen sich vor, daß sie mit ihrem Goldsäckchen dann beim Bauern stehen und er dafür Kartoffeln rausrückt, während alle anderen, die so „doof“ waren, nicht vorzusorgen, kläglich verhungern müssen.

          Das ist so ähnlich wie in den 80ern das „no future“-Gelaber. Manche haben sich damals Atombunker in ihre Gärten gebaut. Heute kaufen sie sich Gold, horten tonnenweise Lebensmittel, und besorgen sich Schusswaffen. Alter Wein in neuen Schläuchen. Durch Massenmedien wie das Internet allerdings mit erheblich größerem Aufmerksamkeitspotential.

          Dieses „Leben in Clans“ wie es das DGF (glaube sogar, der Meister selbst) als Zukunftsperspektive immer wieder vertritt, ist m.M. ein im Kern zutiefst kleinbürgerlicher Komplex – ein Traum, die Komplexität der heutigen Welt auf ein wieder überschaubares Maß in einer Art „asterix’schen Dorfgemeinschaft“ zu reduzieren.
          Quasi die Herbeisehnung einer umfassenden, rückwärtsgewandten revolutionären Krise, um eigene Defizite, Perspektiv- und Machtlosigkeit einzuhegen.

          Kurz gesagt haben die nicht mehr alle Latten am Zaun.

          Gelbfan

          29. Juni 2010 at 18:12

    • Nochwas: Eine autarke Kommune ist sogar fast besser wie Gold! Klare Sache! Das Beste was man in einer Depression haben kann. Gold ist dann zusätzliche Sicherheit…

      Friseur

      25. Juni 2010 at 20:17

      • In welcher Welt lebst Du?

        „Autark“? Ich glaube Du sollest etwas schlau machen, wie Wirtschaft in einem globalen Zeitalter funktioniert?

        Der Zusammenbruch dieses Systems waere Dein – und mein – sicheres Ende: Egal in welche Lebensumstaenden Du genau lebst!

        Ich frage mich ernsthaft: Ist das jetzt Satire oder vollstaendiger Realitaetsverlust?

        Rheinlaender

        26. Juni 2010 at 00:45

        • Ein totaler Zusammenbruch wird nicht kommen. Aber es wird in irgendeiner Form zu einer Neuverhandlung der Staatsschulden kommen, sei es durch einen Währungsschnitt oder eine Währungsreform. Denkbar wäre auch eine Streckung der Rückzahlungsverpflichtungen. Das System wird gegen die Wand fahren und muß dann neu gestartet werden.

          Goldstandard

          26. Juni 2010 at 05:42

        • Man scheint den Unterschied zwischen einem Staat und einem privaten Schuldnern nicht zu verstehen:

          1) Staaten sterben nicht, sie sind ewige Schuldner. Staaten koennen die Rueckzahlung auf Jahrzehnte strecken, so gibt die brit. Regierung regelmaessig Schuldpapiere auf 30 Jahre heraus. Der Umstand, dass z.B. Grossbritanien bis heute nicht seine Schulden aus dem Unabhaenigkeitskrieg der USA (1776-1783) zurueck gezahlt hat, sondern immer nur umgelagert, hat die Kreditwuerdigkeit der brit. Regierung nie wirklich belastet.

          2) Staaten koennen Mittel per Steuern aufbringen – d.h. sie koennen ihre Buerger „anhalten“ zu zahlen; zahle meine Steuern nicht, bekomme ich ziemlich schnell viel Aerger. Weiter: Sowohl auf der Ausgabenseite, wie auf der Steuerseite ist allen europ. Laendern „sehr viel Luft“, um den Staatshaushalt in relativ kurzer Zeit zu sanieren.

          Rheinlaender

          26. Juni 2010 at 07:23

        • Natürlich kann ein Staat pleite gehen. Das ist dann der Fall wenn die Zinsausgaben die Einahmen des Staates übersteigen. Eine Verkleinerung der Ausgaben kann nur begrenzt erfolgen ohne Aufstände zu provozieren. Auch die Einnahmen sind normalerweise kaum steigerbar.

          Goldstandard

          27. Juni 2010 at 14:55

        • Wir reden nicht von theoretischen Staaten, sondern von jenen westlichen Staaten, in denen wir leben.

          Um beim Deipiel Dtld. zu bleiben: Dtld. gibt rund 30% mehr fuer gesundheit aus als das UK. Striche man den Leistungskatalog der dt. Krankenkassen auf das des NHS zusammen und noch etwas weniger, waere das Land auch saniert. Setzte man die Rente einheitlich auf €600 den Monat und keinen cent mehr waeren auch Probleme schlagartig geloest.

          Striche man den Steuerabzug fuer Werbungskosten, die Subventionen fuer den Nahverkenhr, erhoehte man die MWSt auf 25%, etc. pp. waere der Haushalt auch bals saniert.

          Gerade im dt. Staatshaushalt ist sehr viel Luft.

          rheinlaenderinlondon

          27. Juni 2010 at 16:08

  9. @Friseur
    „->Also ich bin ein ziemlicher Gegner der meisten Kommunen, da geht es schon diktatorisch zu. Ich meine „Kommune“ eher im Sinn von Nachbarschaftshilfe und Freundschaft ohne ideologischen Balast.“
    Du hast keine Ahnung, was es bedeutet, wenn die Wirtschaft vollkommen zusammenbricht, obwohl dies von den Goldpropheten ständig prophezeit wird.
    In dieser Situation bringt Nachbarschaftshilfe gar nicht, dann heißt es eher, ab auf die Felder und harte Arbeit von früh bis spät, ohne den Luxus unser Gesellschaft. Genau von diesem Luxus sind diese Goldpropheten sehr abhängig.

    Deine Wertschätzung für Gold orientiert sich an den Marktpreis für dieses Metall, aber der Marktpreis selber ist reine Spekulation.

    Randifan

    26. Juni 2010 at 09:01

    • Es waere um Kategorien drastischer: Es waere eben kein „Arbeiten auf dem Feld“, sondern schlichtes Krepieren. Es gaebe schlicht nichts zu beissen – auch nicht gegen alles Gold der Welt. Die Idee 80 Mio. Dt. oder 8 Mio. Londoner per traditioneller Landwirtschaft zu ernaehren ist schlicht idiotisch.

      Rheinlaender

      26. Juni 2010 at 09:11

    • Zu dieser Idee mit kl. Kommunen fand schon Thomas Hobbes die richtige Antwort:

      „For the laws of nature, as justice, equity, modesty, mercy, and, in sum, doing to others as we would be done to, of themselves, without the terror of some power to cause them to be observed, are contrary to our natural passions, that carry us to partiality, pride, revenge, and the like. And covenants, without the sword, are but words and of no strength to secure a man at all. Therefore, notwithstanding the laws of nature (which every one hath then kept, when he has the will to keep them, when he can do it safely), if there be no power erected, or not great enough for our security, every man will and may lawfully rely on his own strength and art for caution against all other men. And in all places, where men have lived by small families, to rob and spoil one another has been a trade, and so far from being reputed against the law of nature that the greater spoils they gained, the greater was their honour; and men observed no other laws therein but the laws of honour; that is, to abstain from cruelty, leaving to men their lives and instruments of husbandry. And as small families did then; so now do cities and kingdoms, which are but greater families (for their own security), enlarge their dominions upon all pretences of danger, and fear of invasion, or assistance that may be given to invaders; endeavour as much as they can to subdue or weaken their neighbours by open force, and secret arts, for want of other caution, justly; and are remembered for it in after ages with honour.

      Nor is it the joining together of a small number of men that gives them this security; because in small numbers, small additions on the one side or the other make the advantage of strength so great as is sufficient to carry the victory, and therefore gives encouragement to an invasion. The multitude sufficient to confide in for our security is not determined by any certain number, but by comparison with the enemy we fear; and is then sufficient when the odds of the enemy is not of so visible and conspicuous moment to determine the event of war, as to move him to attempt.“ (Leviathan, Cap. 17)

      Mehr ist dazu nicht zu sagen.

      Rheinlaender

      26. Juni 2010 at 09:26

  10. Diese Goldpropheten nutzen die Gier der Menschen, um ihr Papiergeld oder Buchgeld zu verdienen. Sie versprechen enorme Wertsteigerung von Gold und Silber, bei der Hyperinflation, die immer zu einem festgesetzten Termin anfangen, aber immer wieder verschoben wird. Sie suggerieren, mit Gold könnte man in dieser Situation wie ein König leben.

    Bei den Pyramidenspielen versprechen die Veranstalter den Menschen auch hohe Gewinne und selbst gebildete Leute fallen darauf rein.

    Aber im Gegensatz zu den Pyramidenspielen, begehen die Propheten des Gold keine illegale Tat, sie prophezeihen ständig irgendwelche Hyperinflationen und wirtschaftliche Zusammenbrüche, bietetn einseitige Investionen in Gold als Schutz vor Armut und Hunger in so einer Situation an. Solche fehlerhaften Prophezeihungen sind in Deutschland nicht starfbar, sonst sässen zehntausende von Wahrsagern im Knast. Auch die Experten, die zum Kauf von Telekomaktien rieten, ehe der Kurs massiv einbrach.

    Wie hier schon erklärt wurde, gibt es kein sicheres Mittel, um sein Vermögen und Altersvorsorge zu schützen. Im Grunde muß jeder mehr oder weniger spekulieren, darauf hoffen, dass die eine oder andere Investition sich am Ende lohnt und man im Alter nicht im Elend leben muss.

    Randifan

    26. Juni 2010 at 16:45

  11. U !!!REALLY!!! made my day 🙂
    Danke für diese Seiten. Weiter so!!! 😉

    Avishag

    26. Juni 2010 at 16:48

  12. Wenigstens einer der verstanden hat, was dahinter steckt. Es wird versucht, das System kontrolliert gegen die Wand zu fahren.

    Goldstandard

    26. Juni 2010 at 17:46

    • Was der Mann da erzählte, steht in keinen Zusammenhang mit Gold oder Silber. Außerdem hat die Immobilienkrise in den USA auch andere Ursache, da bekamen unzählige Menschen ein Darlehnen zum Hauskauf, die in Deutschland keine Bank gewährt hätte.

      Man kann die Entscheidung der US-Regierung hunderte von Milliarden Dollar in bankrotte Banken kritisieren, es ist aus meiner Sicht auch falsch.

      Randifan

      26. Juni 2010 at 18:21

      • @Randifan
        > Was der Mann da erzählte, steht in keinen Zusammenhang mit Gold oder Silber
        Das stimmt, aber in seinem Buch empfiehlt der den Kauf von (physischem) Gold und Silber. Das Problem ist, daß die Immobilienkredite faul sind und niemals zurückgezahlt werden können. Daher muß noch sehr viel Buchgeld abgeschrieben werden.

        Goldstandard

        27. Juni 2010 at 07:15

        • Ich habe den Mann spaetestens nach dem Satz, dass die FED keine staatl. Einrichtung sei, nicht mehr enrst genommen. Wer soetwas behauptet, luegt entweder oder hat nie den FED-Act gelesen oder kann nicht genug Englisch um ihn zu verstehen – oder ist einfach ein Knalldepp. Zum selber nachlesen:

          http://www.law.cornell.edu/uscode/html/uscode12/usc_sup_01_12_10_3.html

          Die Immobilienkredite waren nicht das Grundproblem, sondern der Trigger der Krise. Die tiefer liegende Ursache sind m.M. nach Handelsbilanzungleichgewichte und das US-Staatshaushaltdefizit und die Kosten fuer militaerische Einsaetze. Das alles spielt in einer ganz anderen Kategorie als die faulen Kredite.

          Das Problem des US-$ ist eben nicht eine „private“ FED, sondern eine FED, bei die Politik zu grossen Einfluss hat. Haetten die USA wirklich rein private Notenbank, wie die Schweizer Nationalbank, waere uns einiges an Schlamassel erspart geblieben.

          Ich halte deshalb Waehrungen wie den €, den AUS-$ oder auch die indische Rupee fuer unterwertet, waerend der US-$ (und auch das £) weit ueberbewertet sind.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 08:42

        • @Randifan

          Wie gesagt: Im ersten Video macht der Mann sich selber unglaubwuerdig mit seiner Bemerkung ueber die FED.

          Vor einem Boersenhintergrund zu stehen und eine Kravatte zu tragen und Zeug zu reden, macht jemand noch lange nicht zum Experten.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 11:11

        • „Bausparen“ und „Lebensversicherung“? Nun, man wird wohl kaum eine (… mmmhhh … nennen wirs mal so) „Anlage“ finden, die schlechter ist als ein Bausparvertrag und eine Lebensversicherung!

          Das sind keine „Anlagen“, sondern Formen einer Deppensteuer!

          rheinlaenderinlondon

          27. Juni 2010 at 15:54

      • @Randifan
        Hier das Video mit der Empfehlung etwa 10-20% in Gold und Silber anzulegen. Nebenbei bemerkt waren 1982 ca. 25% der Anleger in Edelmetalle investiert, derzeit sind es weniger als 1%. Das bedeutet, daß noch einiges Aufwärtspotential vorhanden ist wenn erst die Masse zu investieren beginnt.

        Goldstandard

        27. Juni 2010 at 10:43

        • @Goldstandard
          Die Überschrift „Wie sie mehr aus ihrem Geld machen“ kann von jeden beliebigen Finanzberatern stammen, da muss ich an die Telekomaktie denken, derren Wert schon kurze Zeit nach der Ausgabe in den Keller sank.

          „Das bedeutet, daß noch einiges Aufwärtspotential vorhanden ist wenn erst die Masse zu investieren beginnt.“
          Je mehr Leute Gold kaufen, desto höher steigt der Preis, bis er so hoch ist, dass die ersten Anleger wieder verkaufen. Geschieht dies massenhaft, dann bricht der Goldpreis ein.
          Wer Gold kauft beteiligt sich an einer Spekulation, genauso wie bei Aktien und andere Investionen.
          Jeder sollte so etwas nicht vergessen und vor allen nicht den Rat von Experten blind vertrauen.

          Es sollte nicht verschwiegen werden, dass 1982 der Goldpreis eine Rekordhöhe erreicht, bis er in den folgenden Jahren einbrach, unter Berücksichtigung der Inflation, kann ich sagen, der Goldpreis hat die Rekordhöhe von 1982 noch nicht erreicht.
          http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Historical_price_of_gold_02-2010.svg

          Ich vermute, dieser Prophet des Gold besitzt irgendwo selber ein fettes Konto oder Aktiendepot.

          Randifan

          27. Juni 2010 at 11:05

        • Alleine das Geldvermoegen in Dtld. betraegt rund €4700 Mrd. Die weltweite Goldproduktion betraegt rund 2,5 Gg. Diese Produktion stellt einen Wert von €80 Mrd. – also 20% alleine des dt. Geldvermoegens (€940 Mrd.) wuerde den Gesamtwert der Goldproduktion etwa den Faktor 12 uebersteigen!

          Wer solchen Stuss verzaehlt luegt entweder mit Absicht oder hat schlicht seine Hausaufgaben nicht gemacht, bevor er den Mund auftut.

          Rheinlaender

          27. Juni 2010 at 11:25

        • > also 20% alleine des dt. Geldvermoegens (€940 Mrd.)
          > wuerde den Gesamtwert der Goldproduktion etwa den
          > Faktor 12 uebersteigen!

          Aber das wäre doch kein Problem wenn der Goldpreis durch die Nachfrage um den Faktor 12 steigen würde.

          Goldstandard

          27. Juni 2010 at 14:51

        • @Goldstandard
          „Aber das wäre doch kein Problem wenn der Goldpreis durch die Nachfrage um den Faktor 12 steigen würde.“

          Da gibt es die Spekulation, sie treibt den Goldpreis in die Höhe, aber großen Spekulanten sorgen dafür, dass der Goldpreis keine astronomische Höhen erreicht. Die Spekulationsblase würde eher platzen, bevor die Nachfrage auf dieses Niveau stiege.

          Es ist nicht der tatsächliche Bedarf, der den Goldpreis steigen lässt, sondern die Aussicht auf Gewinn, sowohl von kleinen, als auch von großen Spekulanten. Sie verkaufen, wenn der Preis günstig steht und wenn viele es machen, sinkt der Preis.
          Deshalb ist eine sprunghafte Steigende Nachfrage nach diesen Metall eher unwahrscheinlich.

          Wer will, kann ein Teil seines Vermögen in dieses nutzlose Metall anlegen, ich selber besitze etwas von diesen Metall.

          Randifan

          27. Juni 2010 at 15:36

        • @Randifan
          Ich lege mein Geld zum Teil in Edelmetalle an weil ich der Meinung bin, daß Gold und Silber werthaltiger sind als Bausparer oder Lebensversicherungen. Mit Spekulation hat das nichts zu tun sondern mit Investment und gesundem Menschenverstand.

          Goldstandard

          27. Juni 2010 at 15:43

        • „Bausparen“ und „Lebensversicherung“? Nun, man wird wohl kaum eine (… mmmhhh … nennen wirs mal so) „Anlage“ finden, die schlechter ist als ein Bausparvertrag und eine Lebensversicherung!

          Das sind keine „Anlagen“, sondern Formen einer Deppensteuer!

          rheinlaenderinlondon

          27. Juni 2010 at 15:55

        • @Goldstandard
          „Ich lege mein Geld zum Teil in Edelmetalle an weil ich der Meinung bin, daß Gold und Silber werthaltiger sind als Bausparer oder Lebensversicherungen. Mit Spekulation hat das nichts zu tun sondern mit Investment und gesundem Menschenverstand.“
          Da kannst auch die Hälfte deines Vermögens verspekulieren. Es gibt viele Argumente gegen eine einseitige Investition in Gold und Silber, in Platin investierst du nicht. Der Preis für Platin zeigt, in welchen Ausmaß bei Gold spekuliert wird.

          Im April dieses Jahres kostete 1 Gramm Feingold 29,01 Euro, ein Gramm Platin kostete 43,44 Euro. Die jährliche Goldfördermenge und Vorräte sind erheblich höher, als die von Platin. Das zeigt, in welchen Ausmaß mit Gold spekuliert wird, bei Platin ist es nicht der Fall, dieses Metall wird zum großen Teil in Katalysatoren eingebaut.

          Bei Gold ist die Nachfrage in der Elektroindustrie und Zahntechnik eher gering. Nur die Schmuckindustrie und Spekulanten kaufen dieses Metall in größeren Mengen auf. Je teuer dieses Metall wird, desto weniger kauft die Schmuckindustrie, aber die Spekulanten um so mehr. Das treibt den Preis in die Höhe, bis es selbst den Spekulanten zu teuer ist.

          Randifan

          27. Juni 2010 at 16:04

      • Höhöhö… super Ausdruck „Formen der Deppensteuer“. Dem kann ich nur zustimmen. Ich muß aber zugeben, daß ich mir aus Unkenntnis solche Anlageformen habe andrehen lassen.

        Goldstandard

        27. Juni 2010 at 15:59

  13. @Rheinlaender
    > Gold ist als „Weltwaerung“ nicht geeignet, weil
    > schlicht die Menge des vorhandenen Goldes in keinem
    > Verhaeltnis zum weltweiten BSP steht

    Das ist kein Problem, weil nicht die Geldmenge flexibel sein muss sondern die Geldpreise müssen flexibel sein und sich auf das veränderte Angebot und die sich verändernde Nachfrage anpassen.

    Von den Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie (Mises, Hayek)sind genau diese Fragestellungen bereits erörtert worden. Die Lösung ist die außerdem Zulassung von Privatgeld und die Regulierung des Zinssatzes über den Markt (und nicht mehr über die Notenbank).

    Goldstandard

    27. Juni 2010 at 15:05

    • „Flexible Geldpreise“, bedeuten bei einer wachsenden Wirtschaft Deflation.

      Das bedeutet, dass der reale Wert von geld steigt, selbst wenn es nur unter Matraze nutzlos herum liegt. Niemand haette mehr Interesse Geld zu investitieren, da dies mit Risiko verbunden ist.

      Kurz: Die Wirtschaft wuerde stagnieren.

      Privatgeld? Das hiesse, dass vor der Akzeptanz einer Banknote muesstest Du die Liquiditaet des Ausstellers pruefen.

      Diese Vorschlaege sind nicht neu: Das gab es schon im 19. Jahrhundert und fuehrte immer wieder zu Bankkrisen und -zusammenbruechen.

      Ausprobiert und als unbrauchbar verworfen!

      rheinlaenderinlondon

      27. Juni 2010 at 16:00

      • > Diese Vorschlaege sind nicht neu: Das gab es schon im
        > 19. Jahrhundert und fuehrte immer wieder zu
        > Bankkrisen und -zusammenbruechen.

        Meines Wissens nach sind diese Ideen noch nie in der Praxis ausprobiert worden (vor allem die Zinsfestlegung über den Markt)

        Beim Privatgeld würe sich bald die „Spreu vom Weizen“ trennen und nur seriöse Anbieter übrigbleiben. Dann könnte man z.B. wählen ob man sein Gehalt in Euro oder z.B. Allianz-Mark auszahlen lassen will.

        Goldstandard

        27. Juni 2010 at 18:43

        • Das war genau die Situation in den USA vor der Gruendung der FED.

          Banknoten wurden von konkurienden Banken unter State-Law herausgeben – es existierte von einer kurzen Periode unter President Washington und waerend des Buergerkriegs weder eine Zentralbank, noch die Ausgabe von Banknoten durch eine zentrale Insitution.

          Die Folge war ein wuester Wirr-Warr von Banknoten, deren Werthaltigkeit keiner wirklich einschaetzen konnte, und eine Reihe von Bankkrisen, die schliesslich in der „Panic of 1907“ kommulierte. Die Einfuehrung einer Zentalbank nach europaeischen Muster durch FED Act 1913 beendete dies und stabiliserte das US-Finanzsystem. Nachzulesen u.a. in jason Goodwin, Greenback, Hamish Hamilton Publisher, New York/London 2003, p. 255 ff.

          Aehnliche Krisen in Grossbritanien fuehrten waehrend des 19. Jahrhunderts zu immer groesseren Rolle der Bank of England, so dass 1844 in England das defacto Monopol fuer die Ausgabe neuer Banknoten (einige unbedeutende Ausnahmen bestanden bis in 1930er), waerend sie nach der Overend Gurney Crisis 1866 zum „Lender of Last Resort“ und damit alle Funktionen einer modernen Zentralbank uebernahm.

          Die modernen Zentralbank standen nicht aus irgentwelchen dunkeln Plaenen heraus, sondern waren jeweils die Reaktion von Krisen, die eben nur noch durch eine entsprechende Institution verhindert werden konnten.

          rheinlaenderinlondon

          27. Juni 2010 at 23:14

        • @Rheinlaender
          Du bist fachlich wirklich sehr bewandert. Mein Respekt!

          Goldstandard

          28. Juni 2010 at 18:07

        • @Rheinlaender
          Und was schlägst du als Ausweg aus der Krise vor? Etwa den Keynesianismus (vermute ich mal)? Das geht nur eine Weile gut, bis die Staaten von den Schulden erdrückt werden.

          Goldstandard

          28. Juni 2010 at 18:09

        • Zunaechst ist diese Krise nicht halb uebel wie sie erscheint: Es ist zwar auf den Maerkten „viel Blut geflossen“, aber es gab keinen wirklichen Einbruch in der Produktion.

          Um jedoch etwas zu tun muesste auch erstmal verstanden werden was hinter der jetzigen Situation steckt – m.M. nach eine Entkoppelung des Geldvermoegens von der Produktion, der eingentlichen Wirtschaft (daher auch meine Meinung, dass Gold kein wirklicher Wert ist (im Gegensatz .z.B. zu Kupfer), weil eben mit der Produktion nicht in irgentwelchen Zusammenhang stehend) Banken und Boersen haben eine wichtige Funktion fuer die Wirtschaft, sind aber nicht Selbstzweck: Ich denke dass hier institutionelle Regeln geaendert werden muessen.

          Ein weiteres Problem sind die Handelsungleichgewichte – auch hier sollten Regierungen eingreifen. Wie? Keine Ahnung.

          Keynes: Ich bin insofern Anhaenger Keynes, dass der Staat eine aktive Rolle in den Maerkten spielen muss, das heisst aber auch, dass der Staat handlungsfaehig bleiben muss und Staatsschuld in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs reduziert werden muss. Ich denke nicht, dass z.Zt. das Problem darin liegt, dass zu wenig Geld im Umlauf waere (eben die Situation 1929 ff.). Eine Erheohung der Staatsausgaben ist deshalb kaum wirklich hilfreich.

          rheinlaenderinlondon

          29. Juni 2010 at 08:06

        • Ich sehe die Rolle des Staates auch nicht darin Banken zu retten – Fuer den Kleinsparer gibt in Dtld. die Institution der Sparkassen, mit ihrer Staatsgarantie: Alle anderen Anlageformen sind m.M. Privatsache und wer sein geld einer Bank anvertraut, soll sich bewusst sein, dass diese envtl. pleite geht: Wie jeder anderen Anlageform.

          Die defacto Verstaatlichung z.B. der britischen Grossbanken (mit der Ausnahme von Barclays) z.B. hat die Handlungsfaehig der Treasury so stark beschraenkt, dass die jetzige Regierung kaum noch aktiv in die Maerkte eingreifen kann.

          Durch einen m.M. falsch verstandenen Keynes sich damit der Staat selber wirtschaftlich kastriert, so dass notwenige Langzeitinvestments, z.B. in Bildung und Infrastruktur, nicht durchgefuehrt werden koennen.

          rheinlaenderinlondon

          29. Juni 2010 at 08:16

      • @rheinlaenderinlondon
        Naja also die historischen Zeitreihen hast du ja ganz gut drauf, aber Historiker und Bibliothekare machen kein Geld an der Börse. Du hast keine Einstellung eines Contrarian, vertrittst den Zeitgeist, obwohl ein Stockblinder mit minimaler Bildung mindestens fühlt, dass was nicht stimmt. Lebe nur in deiner idealen Welt weiter und investiere in Renten für 1 +x %…Du hast Gold GRUNDLEGEND nicht verstanden und pochst auf dein theoretisches Wissen von „Warenkörben“, 200 Jahre alten Zeitreihen etc. und ähnlich belangsloses Zeug. Aber ich tippe darauf, dass du entweder der Bloggbesitzer bist oder wie gesagt ein Systemschreiberling auf 400 € Basis 🙂

        Ich bleibe Goldfan und Contrarian. Wenn 4800 Mrd in den Sparbüchern liegen, in Gold hingegen max ein kleiner 1 stelliger Bereich, wer wird im Falle eines Haircuts geschoren?

        Fakten zu Gold für alle die es wirklich interessiert:

        http://img.godmode-trader.de/charts/3/2005/erstebankgold2010.pdf

        Friseur

        29. Juni 2010 at 14:55

        • @Friseur
          Das ist wirklich lustig:
          „Bei einer Deckung des Geldmengenaggregates M2 mit Gold, müsste der
          Goldpreis auf knapp USD 30.000 je Unze steigen.“
          Wie alle Anlegeberater, versprechen auch die Leute hinter diesen „Fakten“ den Anlegern das Blaue vom Himmel. Alle enthaltenen Angaben, sind auf den US-Markt zugeschnitten, was bringen Angaben in Dollar? Ein deutscher Goldkäufer muss mit dem Goldpreis und dem Dollarkurs rechnen.

          Sie preisen die Goldaktien und Goldminenaktien so an, dass ich an die Sage von König Midas denken muss.

          Platin ist nur ein wenig teuer als Gold, aber die gefördete Platinmenge macht nur ein Bruchteil der des Goldes aus. Es lagern zehntausende von Tonnen Gold ungenutzt herum oder wurden zu Schmuck verarbeitet. Bei Platin ist es nicht der Fall.
          Die Goldproduktion könnte eingestellt werden, der Goldpreis würde trotzdem nicht explodieren.

          Gerade weil die gelagerten Goldmenge so hoch sind, könnte der Goldpreis ab einen bestimmten Punkt kippen. Ab einen bestimmten Preis würden Verkäufer den Markt mit Angeboten überfluten, während Käufer sich zurückhalten.

          Randifan

          29. Juni 2010 at 15:20

        • Nun Renten werden besser bezahlt als 1,x% – selbst Bundespapiere liegen dort besser.

          Man muss die Geschichte etwas kennen, um seine eigene Zeit einschaetzen zu koennen und nicht auf dummes Geschwaetz, wie „Gold ist ueber Jahrhunderte werthaltig“ oder „Gold ist Geld“ hereinzufallen. Wer sich etwas mit der Geschichte der Waehrungen auskennt, etwas mit historischen Preisentwicklungen und wie Staaten schon im 16. Jahrhundert anfingen ihre Wirtschaft zu steuern, weiss das. Geschichte ist nur eines meiner Hobbies.

          Was ich schon verstehe, ist der „Mythos Gold“, der keine reale Basis hat – ich orienentiere micht an Tatsachen, wie Werte entstehen und wie Preise gebiltet werden. Werte entstehen nicht durch herumliegende gelbe Kieselsteine, sondern durch Arbeit und Handel.

          Zu diesem R

          rheinlaenderinlondon

          29. Juni 2010 at 17:14

        • Zu diesem Report nur weniges, was besonders aergerlich dumm ist:

          S. 28/29: Was dort ueber den Goldstandard steht ist grober Unsinn – weder hat der Goldstadard zu dieser Zeit Krisen verhindert, noch Staaten davor bewahrt sich zu verschulden und zu ruesten auf Teufel komm heraus. Diese Idealisierung ist grober Stuss!

          Was Seite 34 ueber Keynes steht kann wohl als grobe Unverschaehtheit betrachtet werden – es ist widerlich zu sehen, wie der Author seine eigene Dummheit feiert.

          S.36/38: Der US-$ erhebliche Probleme hat (sehr viel groesse als die des €), ist nicht neu, nur was hat das mit Gold zu tun?

          S. 42 – Zitat: “ George Soros, der in Davos noch verkündete, dass Gold derzeit die „ultimative Vermögensblase“ und die Bewertung „übertrieben“ sei, verdoppelte seine Beteiligung am SPDR Gold im Vorjahr.“ – Hier wird der Eindruck erweckt, dass Soros in Gold investierte: Dem Goldtrust ist es egal, ob Gold faellt oder steigt im Preis: Er lebt von den Gebuehren, die so-oder-so faellig werden. Soros will also nur an den Deppen verdienen.

          S.63: Wieder Zitat: „Mit einem Wert von 9,4 liegt das Verhältnis derzeit leicht über dem langfristigen Median von 8.Das bedeutet, dass Gold in Relation zum Dow Jones aktuell nach wie vor günstig bewertet ist.“ In anderen Worten: Mit Aktien waere man besser gefahren … aber kauft Gold!

          Den Rest des Stuss soll ein ander aufwischen.

          rheinlaenderinlondon

          29. Juni 2010 at 17:34

  14. auf hartgeld.com war ich schon eine Ewigkeit nicht mehr, ist mir alles viel zu negativ und pessimistisch

    soso

    28. Juni 2010 at 14:43

  15. Hallo an alle.
    Ich wusste nicht wie man hier posten kann,habs aber endlich gefunden.
    Hab die Seite hier vor zwei Tagen entdeckt,nicht schlecht muss ich sagen.
    Und wer ist der charmante Mann denn da oben rechts?Der Herr mit Brille da mein ich.
    Der Blogbetreiber?
    Er sieht zwar sehr charmant aus muss ich sagen aber ich kann ihm irgendwie nicht vertrauen,also er hat so das Gesicht dafür.
    Ich bilde mir das vielleuicht auch nur ein.Nichts für ungut.

    Also immer weiter so…Top Seite.

    Julia

    29. Juni 2010 at 18:32

  16. @Julia nun ja, der „Herr mit Brille“ ist natürlich Eichelburg (etwas verfremdet) vor dem großen Sommerloch der Verschwörungen !

    Die Blogbetreiber sind zum glück noch etwas ähhh… frischer !

    antonia

    E1chelburg

    30. Juni 2010 at 12:53

  17. By the way:

    Die Eichel hat grad wieder eine „Leserzuschrift“
    eingestellt, wo einem „Leser“ auffällt, daß ein
    „Schaf“ beim Goldmünzverkauf beim Händler seinen
    Ausweis zeigen musste !!
    Waldi weiß warum: Ausweis wird kopiert um bei eventuell später festegestellter Fälschung der Münze
    den Verkäufer ausfindig machen zu können.
    Stimmt !!
    So Freunde und nun stellt Euch einmal vor, wie
    „einfach“ es nach einer kleinen „Goldauslistung“
    (konkret einem Goldzwangsrückkauf zu Fixkursen)
    mit Gold am „freien“ (also dann schwarzen) Markt ist,
    auch nur irgendetwas verkauft zu kriegen ???

    Ihr seid dann „doomed“ mit den unerlaubten Münzen,
    das leg ich Euch !!!

    Aber keine Angst, die ganzen Horroszenarien mit
    Währungsreform, Zusammenbruch, etc.
    also
    das gewünschte „Mad Max – Szenario“ wo man mit dem
    Schwarzgold dann Straßenzüge etc. kaufen kann,
    kommt ja sowiso nicht,
    gibts
    ja nur in den Hirnen der Goldwixxer !!
    (das sind die, denen dann die Frauen nachlaufen,
    weil sie Goldmünzen besitzen !?!?
    solche Volltrottelmeldungen liebe ich überhaupt !!

    Anonymous

    30. Juni 2010 at 14:42

    • Am Rande: Bevor Banknoten gaenige Zahlungsmittel wurden war die Faelschung von Gold- und Silbermuenzen, bzw. deren Manipulation, ein Dauerthema fuer Gerichte. Wer sich mal ueber den Umfang von Muenzfaelschungen alleine in London schlau machen will, der suche mal in den „Proceedings of the Old Bailey, 1674-1913“ danach (dankbarerweise online gestellt): http://www.oldbaileyonline.org/

      Das Misstrauen gegen gemuenztes Edelmetall ist durchaus berechtigt.

      Interessanterweise ist im UK das Vertrauen in Edelmetall mit amtlicher britischer Punzierung („Hallmarked“) hoeher als in Muenzen: Dieses wird ohne weitere Fragen ioder tests von Edelmetallhaendlern zum Tagespreis minus 3-6% angenommen, waerend man bei Muenzen meistens erst nach eigender Pruefung Geld bekommt.

      rheinlaenderinlondon

      30. Juni 2010 at 19:54

      • Meine Krügerrands (sagt man das so?) sind aber echt, dessen bin ich mir sicher.

        Goldstandard

        30. Juni 2010 at 19:55

        • Der Krugerand ist keine Umlaufmuenze – dazu ist er hoch legiert (999/1000) und damit zu weich, auch ist er zu hochwertig mit rund 31 g. Waere Gold wirklich Waerungmetal, waere genauso „praktisch“ wie eine €1200-Banknote beim Baecker fuer zwei Broetchen.

          Die alte Umlaufmuenze im UK war nach 1820 der Sovereign und nach 1711 mit jeweils einer 22 karaetigen Legierung (916,6667/1000), was die Abriebfestigkeit schon erheblich erhoehte – aber selbst hier war diese Muenze unueblich: Im taeglichen Gebrauch waren Silber- und Kupfermuenzen im Umlauf (genauso wie man heute doch selten mit €200 Scheinen zahlt.

          Bevor ich mein IT-Geschaeft halbwegs etablieren konnte jobte ich bei einem Haendler fuer Silber: Daher kenne ich zumindest den Silbermarkt etwas: Beim Ankauf von Silber und Gold waren die Edelmetallhaendler in Hatton Garden nie misstrauisch gegenueber britsch. Punzierungen, haben aber Muenzen immer erst sehr eingehend geprueft.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 20:28

        • Um das noch etwas auszufuehren:

          Auch waerend des Goldstandards zwischen 1820 und 1914 ware Goldmuenzen im UK kaum im Umlauf: Fuer die taeglichen Geschaefte ware sie zu hochwertig (siehe €500-Euro-Banknote), fuer die Austausch groesser Bertrage zu unhandlich. So wurden die taeglichen Geschaefte in Silbermuenzen abgefertig, die aber vom Metallwert unterwertig waren (defacto Scheidemuenzen) und groesse Betraege wurden mit Banknoten oder Buchgeld (A/C-Cheques, Letter of Credit, etc.) bezahlt.

          Die Goldmuenze, an der theoretisch alles hing, der Sovereign zu einem Pound Sterling, war weitgehend eine reine Rechungseinheit.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 20:42

        • Der Feingehalt des Krügerrand ist 916/999. Außerdem ist er mit Kupfer versetzt, was seine Kratzfestigkeit erhöht und ihm seine rötliche Färbung verleiht.

          Goldstandard

          30. Juni 2010 at 21:15

        • Goldstandard

          30. Juni 2010 at 21:15

        • Ok – gebe meinen Irrtum zu: Damit entspricht der Krugerrand der klassischen engl. Goldlegierung von 22 Karat – Mea Culpa, mea culpa, mea culpa maxima.

          Damit hat er aber auch alle traditionellen Probleme der Faelschungssicherheit der engl./britischen Goldmuenzen.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 21:23

        • Das grundsaetzliche Problem hier ist zweierlei:

          1) Reine Gold- oder Silberlegierungen (999/1000) sind sind sehr weich. Selbst 954,3 (Britannia Std.) oder das franz. Silber 950/1000 (nach 1795 – zuvor war eine noch hoeherer Leigeung ueblich) ist eigentlich fuer den Gebrauch zu weich – weshalb 1720 in England nach dem Hallmarking Act 1697 wieder der Sterling Standard erlaubt wurde (925/1000). Aehnliches gilt fuer Gold – nur die rund 8% reichen aus die Farbe so zu manipulieren, dass eine hoehre Legierung leicht vorgetaeuscht werden kann – deshalb in fast ganz Europa (Ausnahme Deutschland) eine extrem restriktive Gesetzgebung bezueglich der Punzierung von gold und Silber.

          3) Muenzbild: Ein Muenzbild ist relativ leicht zu faelschen (wir haben im UK eine Landplage mit gefaelschten £1-Muenzen). Schon bei diesem geringen Betrag ist eine Faelschung nur auf den zweiten Blick von einem Orginal zu unterscheiden

          Eine franz., niederlaendische, schweizerische, ital. oder brit. Punzierung ist um Kategoerien schwerer nachzumachen als ein Muenzbild. Ich wuerde eher ein Stueck franz. Gold mit sauberer Punzierung annehmen als einen Krugerrand.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 21:40

        • Um mal etwas ins Detail zu gehen:

          Bei Gold wird zunaechst eine kleine Menge abgenommen und genau gewogen, diese wird in einer kl. Aschenschale („Kuppel“) in einem Bleimantel einer oxidierenden Flamme ausgesetzt, dabei verbrennen alle unedelen Metalle oder wandern in die Kuppel. Das uerbiggebliebene Metal wird duenn augehaemmert und in kochender Salpeter ausgekocht, um das Silber zu eleminieren. Die Restmenge, reines Gold, wird widerum gewogen und so der Feinheitsgehalt ermittelt.

          Bei Silber ist seit dem 19. Jhrdt. das „Nasse Assay“ ueblich, bei dem entweder ueber einen eine Farbumschlag oder oder einen Umschalg der Leitfaehigkeit (seit etwa 1950) eine Loesung der Legierung in eine Nitratloesung geben wird und dann eine weitere Loesung zugeben wird, bis der Umschlag, der Farbe oder der Leitfaehigkeit erfolgt – sog. Gay-Lussac-Verfahren.

          Fuer Dich als Laien ist die Legierung von Gold oder Silber kaum fststellbar. Sie ist, noch mehr als bei jeder Banknote, Vertrauenssache.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 22:02

        • Wenn ich mir die Seiten hartgeld.com und ihre Partnerseite durchlese, so fällt mir auf, sie bieten keine Ausrüstung an, um Gold auf den Gehalt zu testen und geben keine Ratschläge, wie die unterschiedlichen Legierungen voneinander zu unterscheiden sind.

          Randifan

          1. Juli 2010 at 08:40

        • @Randifan

          Es gibt einfache Test-kits fuer Gold und Silber, diese geben aber nur einen Anhaltswert. Fuer eine genaue Feststellung des Feinheitsgehaltes braucht man ein kl. Labor.

          rheinlaenderinlondon

          1. Juli 2010 at 16:37

  18. I LOVE EICHELBURG!!!!!!!!!!!!!

    harald

    30. Juni 2010 at 19:51

    • Bloody Pervert!

      rheinlaenderinlondon

      30. Juni 2010 at 19:55

    • Und er liebt dein „(Papier)Geld, wie jeder Prophet auch. Er nimmt es nicht selber an, aber er verweist auf seine „Freunde“ die es für Gold entgegen nehmen.

      Unser Waldi hat so viele treue Fans. Wieviel verdient er?

      Randifan

      30. Juni 2010 at 20:03

      • Bitte keine bösen Unterstellungen. Bei Waldi kann man selbstverständlich auch mit Gold zahlen (oder mit der neuen DM nach der Währungsreform bzw. der dann gültigen Währungseinheit).

        Goldstandard

        30. Juni 2010 at 20:05

        • Die ganzen Werbebanner zeigen deutlich, wer seine „Freunde“ sind, Gold,- und Silberhändler, die freuen sich über das „wertlose“ Papiergeld. Nicht einmal diese Geschäftsleute nehmen Waldis „Warnungen“ ernst, anstatt ihre Edelmetalle auf Kredit aufzukaufen, handeln sie damit.

          Mit diesen Werbebannern bessert er seine Rente auf.

          Platin umwirbt unser Eichelburg nicht so sehr, wie Gold und Silber, obwohl der Wert in den vergangnen Monaten stieg.
          http://www.finanzen100.de/wertpapier/platin-us-dollar-xpt-usd-_H980771769_1152570/
          Aber selbst er scheint zu erkennen, bei Platin kann eine Spekulationsblase schneller platzen, als bei Gold.

          Randifan

          30. Juni 2010 at 20:21

        • Ich koennte morgen zu Geschaeftszeiten hier in London soviel Platin, Gold oder Silber in Barren, Platten, Profilen etc. von Haendlern abschleppen wie mein Konto und mein Schleppvermoegen jeweils hergibt – in jeder gewuenchten Legierung.

          rheinlaenderinlondon

          30. Juni 2010 at 20:32

        • @rheinlaenderinlondon
          Warum bieten diese Goldseiten diese Testkits nicht zum Verkauf an? Betrachten die Goldhändler, die Goldkäufer als passive Konsumenten?

          Nicht einmal die Webseite krisenvorsorg.com verkauft diese Kits, obwohl dort ständig vom einem bevorstehenden Zusammenbruch die Rede ist.

          Randifan

          1. Juli 2010 at 17:14

        • Das ist eine interessante Frage:

          Zu jenen Zeiten, als Gold- und Silbermuenzen noch dominierten gehoerten Goldwaagen, ein Pruefstein und ein Satz Pruefnadeln (auch eine Methode die Legierung grob einzuschaetzen) zur Grundausstattung jedes Kaufmanns.

          Man schaue nurmal was z.B. im beruehmten Portrait des Georg Gisze von Holbein d.J. im Hintergrund haengt:

          Wuerde ich wirklich davon ausgehen, dass unsere Papierwaehrungen zusammenbraechen, ich haette eine solche Waage und entsprechende Testkits schon lange mir angeschaft.

          Man kann nur davon ausgehen, dass diese Leute ihre Kunden fuer etwas doof halten.

          rheinlaenderinlondon

          1. Juli 2010 at 17:39

        • Nochwas am Rande:

          Die Probleme den Edelmetallgehalt von Muenzen wirklich zu kontrollierten fuehrte in England im Jahr 1281 zum „Trail of Pyx“ in dem Proben aus der laufenden Produktion der Royal Mint entnommen werden und abhaenig von einem Committee der Goldschmiedeinnung, als durch gesetz als Gericht sitzt, geprueft wird:

          http://www.royalmint.com/corporate/facts/pyx.aspx

          Dieser Test wird immer noch fuer notwendig gehalten.

          rheinlaenderinlondon

          1. Juli 2010 at 18:08

        • Hier gibt es die Goldmünzen-Testkits zu bestaunen:


          Theoretisch müßte man aber noch das spezifische Gewicht bestimmen (wegen Wolfram-Kern LOL)

          Goldstandard

          1. Juli 2010 at 18:37

        • Nicht ganz:

          Der eigentliche Test fuer Silber ist eine chemische Reaktion, bei eine gewisse Verfaerbung der Prueffluessigkeit auftritt, wenn eine bestimmter Grad der Legierung ueberschritten wird.

          Der Test fuer Gold arbeitet mit einem Pruefstein (heute zumeist schwarze Keramik). Das zu pruefende Object wird ueber den Stein gezogen, so dass eine duenne Spur des Metalls sich zeigt, dann werden Nadeln mit bekannter Legierung an diesen diesen Strich vorbeigezogen, mit einer Saeure behandelt und dann die genaue Farbe verglichen.

          Beide Schnelltests sind heute noch ueblich, nur braucht der Pruefstein fuer Gold mehr Erfahrung.

          rheinlaenderinlondon

          1. Juli 2010 at 19:02

  19. Es ist immer wie schön mit anzusehen wie weit die Realitätsentfernung der nichtarbeitenden Bevölkerung, von der realen Welt geht. 🙂

    Nur um das klar zustellen: ein hart arbeitender Trader und/oder Spekulant ist für mich ebenso ein echter Arbeiter(in), wie eine Krankenschwester, ein Müllmann, ein Elektriker, Rohstoffhändler, Bäcker, Sekretärin.

    Der „Abschaum“ dieser „R-konstruierter“ Gesellschaft sind die leistungslosen Gesellen, die ihren Unfug und ihre Halbwahrheiten in die Welt blasen … auf der einen wie auf der anderen Seite.
    Ich empfehle hierzu: Volker Pispers „Berufe die die Welt nicht braucht“.

    Vielleicht braucht man auch den Beruf eines WE nicht, aber die intellektuellen Dummschwätzer (die keinerlei Ahnung von Währungen haben, NULL … und die NULL, sage ich als grosse NULL, braucht man ebensowenig …. und diese sind das wesentlich grössere Krebsgeschwür unserer Gesellschaft !

    Dazu zählt übrigens nicht der witzige Blogbetreiber, den ich eindeutig NICHT zu dieser komplett überflüssigen Kategorie zähle, denn dieser Blog an sich ist sowas wie Cabaret … und DAS war immer wichtig !

    Gruss IT

    IT

    1. Juli 2010 at 00:44

    • @IT
      Beleidigungen wie „Krebsgeschwür“ sind keine Argumente, sondern zeigt eher fehlendes Wissen über Wirtschaft, Märkte und Währungen und eine Hilflosigkeit gegenüber sachlichen Argumenten.
      Die Parolen der Goldpropheten nachplappern macht aus dir erst recht kein Experten.
      Dieser Teil deines Blogs zeigt, wie wenig Ahnung du hast:
      http://goldpreisblog.blogspot.com/2010/05/wird-der-goldpreis-bis-10000-pro.html
      „Wird der Goldpreis bis 10.000 $ pro Feinunze ansteigen ?“
      Selbst wenn die Unze 10000 Dollar wert sein sollte, so kann dies verschiedene Gründe haben: Der Dollar verliert massiv an Wert, der Euro nimmt dratisch an Wert zu oder auf den Goldmarkt herrscht ein extremes geringes Angebot an Gold.

      Randifan

      1. Juli 2010 at 08:34

    • Hallo IT – genau das ist die Intention hier, die Dummschwätzer mal hochzunehmen.
      Unsere Artikel sind eben auch nicht alle bierernst gemeint, gut erkannt.

      antonia

      uxmadexmyxday

      2. Juli 2010 at 10:46

  20. rheinlaenderinlondon

    30. Juni 2010 um 20:32

    Einen Scheissdreck könntest Du !!

    DU hast NULL Ahnung davon was grössere Vermögen (10 Mio USD+ unterbringen wollen) … vielleicht solltest Du mal die Insel wechseln …

    IT

    1. Juli 2010 at 00:48

    • „RheinlAEnder“ ist ein Systemschreiber auf 400 Euro Basis schätze ich. Es fällt auf, dass vor allem Systemschreiberlinge wie er, immer Tastaturen ohne Umlaute benutzen…Spindoktoren nennt das der Volksmund. Rheinlaender such die eine ehrliche Arbeit!

      harharhar

      Friseur

      1. Juli 2010 at 05:56

      • Da wo Rheinlaender wohnt kommt man mit EUR 400 (oder dem Equivalent in GBP) nicht weit, zumindest wenn man im größeren Einzugsbereich von London lebt und dort Miete zahlen muss. Ansonsten fällt mir auf, dass ALLE Menschen, die im nicht-deutschsprachigen Raum leben, ohne Umlaute wie auch ohne ‚ß‘ auf Ihren Tastaturen auskommen müssen. Stell dir vor, bei manchen Tastaturen sind sogar ‚z‘ und ‚y‘ vertauscht.
        Ich habe gestern übrigens eine neue Tastatur bekommen, und, zu meiner größten Enttäuschung ist die Tastenkombi ‚Alt Gr‘ + ‚E‘ immer noch mit dem EUR-Symbol belegt. Aber ich suche weiter nach dem DM2 Symbol. Walter, vielleicht weißt du mehr von den Insidern?? (Ironie aus)

        C.

        1. Juli 2010 at 08:35

        • Einer der Gruende – ein anderer: Ich arbeite als IT-Mann und hier ist eine UK-Tastatur einfach prakticher, weil man die fuer div. Script- und Programmiersprachen wichtigen Tasten wie „{}[]~|\/¬“ ohne Fingerkraempfe erreichen kann.

          rheinlaenderinlondon

          1. Juli 2010 at 17:18

    • Na Du gehörst zu der Kategorie wohl sicher nicht,
      Du
      Vollpfosten !

      By the way:

      10 Mio USD, dafür kannst Du jetzt grad mal
      8.000 oz kaufen, das sind grad mal 20 400 oz Barren…
      in Worten

      ZWANZIG !!

      Und wo ist da jetzt das Problem,
      die 240 Kilo bring ich locker in den
      Kofferraum…..

      Rechnen lernen !!

      IT…..lol !!!

      Gauß

      1. Juli 2010 at 08:19

      • betrifft natürlich IT,
        und nicht den Friseur,
        diesen
        Vollkoffer kommentier ich sowíeso nicht !!

        Gauß

        1. Juli 2010 at 08:21

      • Dazu sollte man vielleicht wissen worauf sich die Abkürzung IT bezieht :-), aber dies spielt hier keine Rolle.

        Theoretisch nachrechnen kann das jeder, selbst ohne Rechenschieber.
        In der Praxis grössere Vermögen in Metall umzuschichten gestaltet sich (außerhalb der Welt der ZB Barren), an vielen Orten der Welt schwierig.

        Gruss IT

        IT

        1. Juli 2010 at 13:27

        • Ganz ehrlich,

          wie schierig glaubst Du ist es,
          sagen wir einmal ein einem nicht so schwierigen
          Ort der Welt,
          also in Wien, in Waldis
          engerer Heimat

          die 8.000 oz aufzutreiben.

          Angabe in Stunden bitte ??

          Ist klarerweise jetzt nur ein kleiner Test
          um Deine „Insiderkenntnisse“ etwas
          abzufragen,
          im Beispiel befindet sich das Geld in Euro
          auf Taggeldkonten bzw. ist teilweise bar
          vorhanen.

          Gauß

          1. Juli 2010 at 14:01

    • @IT

      Klar – und agierst in der $10 Mio. Kategorie …

      Wie so haeufig faellt mir eher das auf, was nicht geschrieben wird. Ich habe am 27. Juni 2010 um 09:56 mich ausfuehrlich mit Deine Argumenten auseinadergesetzt: Nun, eine Antwort steht aus, statt dessen eine Puetze gesetzt. Fuer jemand der die, ziemlich gewagte, These aufstellt, dass es sich bei Gold um eine Form des Geldes handeln wuerde sehr mager. Dazu muesste man ersteinmal verstehen, was Waehrungen zu Waehrungen macht: Und das seit den Tagen der griechischen Polis die staatliche Anordnung. Oder um mit Sir Thomas Smyth, einem Councilor von Elizabeth I, zu sprechen „The prince useth also absolute power in crying and decreeing the monies of the realme by his proclamation onely.“ (De Republica Anglorum, 1583, Book II, Chap. 3).

      Ohne staatliche Ordnung kein Handel und Recht, ohne Handel und Recht kein Geld – Gold ist aber staatsunabhaenig, kann also ohne staatl. Promotion nicht Geld sein, sondern nur eine Handelsware wie jede andere.

      rheinlaenderinlondon

      1. Juli 2010 at 16:35

      • @IT

        Wer den Euro zum „kindergartenkonfetti aus ‚brüssel'“ deklariert ist offensichtlich nicht in der Lage die wirkliche Staerke einer Waehrung zu verstehen:

        Die wirtschaftlichen Grundlagen in Euro sind sehr viel besser als den USA. In „Euroland“ wurden ueber Jahrzehnte in Infrastruktur Betrage gesteckt, die jenseits der Vorstellungen der US-Regierung sind – das stuetzt eine Waehrung, weil es konkret Produktionskraefte representiert. Waehrungen werden nicht „gedeckt“ durch gelbe Kieselsteine im Keller, sondern durch die Produktion des jeweiligen Waehrungsraumes.

        Euroland fuehrt nicht wirtschaftlich schwachsinnige Kriege und gibt ueber 4% des BIP fuer das Militaer aus, sondern etwas um 1,5% – Militaerausgaben sind wirtschaftlich so ziemlich der groebste Unsinn.

        Und vor allem: Der Euroraum hat gegenueber dem Rest der Welt ein Handelsbilanzplus (und das ohne nennenswerte Rohstoffe), waehrend die USA seit Jahrzehnten ein tiefrotes Minus schreiben.

        rheinlaenderinlondon

        1. Juli 2010 at 17:05

        • Man kann Dinge linear betrachten, oder im grossen Zusammenhang. Du betrachtest sie gerne linear. So what, Deine Sache und Dein Recht, nur das sich Dir dadurch einige Zusammenhänge nicht erschließen.
          Daher diskutieren wir auf unterschiedlichen Ebenen und wäre für uns beide nur Zeitverschwendung dies weiter zu verfolgen.

          Eine konkrete Anmerkung allerdings:
          Du kannst einem schwachen Wirtschaftsraum/Land keine starke Währung überstülpen – das MUSS schief gehen.
          Beispiele des „ausblutens“ dürften auch Dir hinlänglich bekannt sein.

          Gruss IT

          PS: Bitte keine Gegenbeispiele aus der Zeit wo es echtes Geld gab.

          IT

          2. Juli 2010 at 14:18

        • Nun, ich vermute nicht, dass Du den Euroraum als nicht ganzes als „wirtschaftlich schwach“ bezeichnest, sondern einzelne Regionen/Laender.

          Aber das Problem haben wir auch mit nationalen Waehrungen: Das ueberbewerte und starke £-sterling in den Boom-Jahren der City machte dem Regionen Nordenglands, Schottlands und Wales auch zu schaffen, dass die Labour-Regierung dort einen aufgeblaehten Staatssektor etablierte, um ihre Waehler dort ruhig zu stellen. Die DM galt sowohl in Hamburg wie in der strukturschwachen Eifel.

          „Echtes Geld“ ist seit der Entstehung moderner „echter Staaten“ im 16. und 17. Jahrhundert das, was diese Staaten zu Geld erklaeren (von kurzeitigen Krisen wie nach dem 2. Weltkrieg und der damaligen Zigarettenwaehrung abgesehen).

          rheinlaenderinlondon

          2. Juli 2010 at 15:53

        • Noch eine Bemerkung: Er eigentliche Unterschied zwischen den unterschiedlich starken Regionen/Laendern des Euroraums und den nationalen Waehrungen ist nicht oekonomisch, sondern politisch, dass dem Euroraum eine starke Zentralgewalt fehlt, die entsprechenden Ausgleich bewerkstelligen kann.

          Ich moechte diesen Hintergedanken zumindest dem ueberzeugten Europaer (manche werden vielleicht sagen „Ueberzeugungstaeter“) Helmut Kohl unterstellen, dass er davon ausging, dass eine Waehrungsunion ueber kurz-oder-lang eine staerkere politischen Union erzwingen muss.

          rheinlaenderinlondon

          2. Juli 2010 at 16:16

  21. Gold fällt grad wieder schön……………

    …..angenehmes Gefühl, wenn der Euro steigt,
    und
    die Kiesel eben wie die Steine fallen…….

    na ja,
    da
    werden viele noch aufwachen !!

    Die Gold – Trottel – Schafe !!!!

    Määäähhhhhh……………..

    Anonymous

    1. Juli 2010 at 15:09

  22. „Es gibt nichts mehr !!!“ sagt Waldi die Goldeichel,
    und gemahnt zu unkontrolliertem Goldankauf,
    zum Trottelpreis….

    „Es ist zuviel da von dem Scheiß !!!“ sagt der
    Goldpreis !!!

    Hehehehe,
    fällt wie ein Stein, denke es gilt

    JETZT GEHTS LOOHOOS !!!!

    goldwix basher

    1. Juli 2010 at 15:29

    • Nun, er ist ein Spekulatant, ein Erfolgreicher, und macht das, was ein Spekulant macht: Er spekuliert.

      Wenn Du dir eine Spekulation leisten kannst und willst: Nur zu. Wenn Glueck hast, gut fuer Dich, wenn nicht … naja.

      rheinlaenderinlondon

      1. Juli 2010 at 18:43

      • Ich sage doch nicht, daß man alles in Gold und Silber investieren soll. Ich mache es z.b. so, daß beim Kfz spare und ein sehr günstiges gebrauchtes Auto fahre obwohl ich mir durchaus ein höherwertigeres Fahrzeug leisten könnte. Die gesparten Ausgaben lege ich in Edelmetalle an.

        Goldstandard

        1. Juli 2010 at 20:02

    • Nirgendwo steht, John Paulson habe tonnenweise Gold aufgekauft, laut den Berichten investiert in Goldminen und Goldfonds. Er spekuliert mit dem Goldpreis, dass ist alles, wahrscheinlich spielt es keine Rolle, ob der Goldpreis steigt oder fällt.

      Da hilft es ihm , wenn die kleinen Leute dieses Metall in großen Menschen kaufen.

      An diesen Goldrausch werden die ganz großen Spekulanten verdienen. Selbst wenn die Goldblase platzt, die Goldpropheten werden zu Verschwörungstheorien greifen und Spekulanten wie John Paulson die Schuld geben.

      Randifan

      1. Juli 2010 at 19:01

  23. John Paulson, whose hedge fund made billions betting against subprime mortgages, is making a massively bullish call on gold

    Hedge fund makes headlong rush into gold

    ANDY HOFFMAN
    From Wednesday’s Globe and Mail
    March 18, 2009 at 1:00 AM EDT
    Investor John Paulson, whose hedge fund made billions betting against subprime mortgages, is making a massively bullish call on gold.

    Paulson & Co. paid $1.28-billion (U.S.) yesterday for an 11-per-cent stake in AngloGold Ashanti Ltd., one of the world’s largest miners of the precious metal.

    The deal is just the latest example of a major international investor buying into bullion as a safe haven amid the global financial crisis.

    As the economic meltdown has worsened in recent weeks and months, firms such as Eton Park Capital Management LP, Greenlight Capital Inc. and Hayman Advisors LP have been boosting their exposure to the yellow metal. The investment funds are turning to gold as central banks around the world continue to print money in hopes of stimulating economic growth.

    Investor John Paulson, whose hedge fund made billions betting against subprime mortgages, is making a massively bullish call on gold.

    Goldstandard

    1. Juli 2010 at 18:40

    • Schauen wir uns mal die AngloGold Ashanti Ltd. an. Diese Firma hat Gesamt Assets von rund SRd 69 Mrd., davon alleine rd. SRd 5,5 Mrd. an Cash („Fiatgeld“) und nur rund SRd 1,3 Mrd. an sog. „Intangible Assets“, die genau genommen nicht verwertet werden koennen. Dem gegenueber stehen Liabilities von rund SRd. 29 Mrd., wobei auffaellt, dass die Verschuldung von insgesamt ca. SRd 19 Mrd. auf rund SRd 11 Mrd. binnen eines Jahres gesenkt werden konnte.

      In anderen Worten, ein stink solides Unternehmen, dass auch einen drastischen Fall des Goldpreises gut ueberstehen duerfte.

      Zum Nachlesen auf seite 22:

      http://www.anglogold.com/NR/rdonlyres/C5F0F635-C95F-4319-8D3F-510188FC61AE/0/Mar2010PDF.PDF

      rheinlaenderinlondon

      1. Juli 2010 at 19:24

  24. @rheinlaenderinlondon, 2. Juli 2010 um 15:53 (da keine direkte Kommentarfunktion vorhanden)

    Korrekt, ich meine damit nicht die Eurozone gesamt, sondern einzelne Bereiche/Länder/Regionen :-).

    Sicherlich, Deine Beispiele wie Hamburg/Eifel und UK greifen, ebenso wie sie greifen können wenn Du Nebraska mit Kalifonien vergleichst.
    Nur Du hast dort:
    Eine einigermaßen gleiche Wirtschafts,- und Fiskalpolitik.
    Diese hast Du innert der Eurozone nicht !

    Also entweder die Vereinigten Staaten von Europa oder fiskalische Wirtschafsträume gehören währungstechnisch getrennt.

    Deine Beispiele aus der Vergangenheit hinken insoweit da du seit er von Dir beschriebenden Zeit immer in jedem Raum Parallelwährungen hattest.
    1. Die Zettel der Notenbanken/Regierungen (mit oder ohne Metalldeckung).
    2. Das Metall selber, welches immer als Geld von allen Marktteilnehmern angesehen und behandelt wurde.

    Selbst in Kriegszeiten wo die Regierungen die Deckung aufhoben, wurden die Metalle in den Bevölkerungen/Wirtschaft als Geld angesehen und behandelt.

    Dies ist außerhalb der westl. Welt übrigens heute noch in grossen Teilen des Erdballs so.
    Dort gibt es in der Regel 3 parallele Währungen:
    USD/Euro/Yen, lokale Zettelwährung, Gold.

    Gruss IT

    IT

    2. Juli 2010 at 16:08

    • Es gibt eben nur drei wirklich relevante Weltwaehrungen: $ € und Yen:

      Gold ist deshalb (heute) keine Waehrung, weil eben Geschaefte der Art, wie sie die Natur einer Waehrung ausmachen, Geld gegen Ware mit Gold nicht stattfinden. Es finden keine Geschaefte statt in denen Gueter/Waren gegen Gold gehandelt werden, statt dessen wird Gold wie eine Ware gegen Geld gehandelt.

      Gold ist also eine Ware und kein Geld.

      Das dies historisch anders war, bestreite ich nicht, aber Zeiten aendern sich.

      rheinlaenderinlondon

      3. Juli 2010 at 13:25

      • Es gibt aber Versuche, Gold und Silber wieder als Währung zu etablieren. Natürlich wird seitens des Staates versucht, dies zu unterbinden. So wurde z.B. eGold geschlossen. Als Anbieter steht aber GoldMoney.com noch zur Verfügung. Es wird sich interessant sein, ob sich ein solches System in Zukunft weltweit durchsetzen kann.

        http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_gold_currency#Providers
        http://en.wikipedia.org/wiki/GoldMoney

        Goldstandard

        3. Juli 2010 at 15:00

        • Nun, eGold scheinen einige merkwuerdige Dinge passiert zu sein, die wohl zurecht die Aufmerksamkeit der US-Behoerden erregten.

          GoldMoney ist eine ltd-Company (Mindestcapital £5 – in Worten: Five Pound Sterling) auf den Kanal-Inseln. Ich hatte noch nie beruflich einen Kunden in der Rechtsform einer solchen Gesellschaft, aber im Zweifel wuerde ich bei soetwas Vorkasse verlangen (was ich ansonsten nie tue).

          Der, ziemlich merkwuerdige, politische Status der Kanalinseln fuehrt dazu, dass zum einem auch grosse Firmen diese als Steuerschlupfloch benutzen (der Northern Rock Trust, namens „Granit“ ging hier ziemlich durch die Presse), aber auch jede Sorte windiger „Geschaefts“-Leute.

          Davon abgesehen: Mache dir mal die Muehe und schaue an welche Umsaetze jeden Tag weltweit fuer Industriegueter, Rohstoffe, etc. gemacht werden und schaue dir welche Mengen Gold fliessen: Gold ist schon mengenmaessig nicht in der Lage als Waehrung zu funnktionieren.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 16:08

        • @Goldstandard
          Dieses elektronische Edelmetalldeckung beruht auf den Vertrauen, die digitallen Einträge für eine bestimmte Edelmetallmengen, sei tatsächlich durch Edelmetall gedeckt. Der Kunde handelt nicht direkt mit Edelmetall, sondern überläst das Edelmetall einer Institution, die dann Gebühren kassiert.

          Zum Thema Goldstandard steht bei wikipedia:
          „Ein Goldstandard hat nicht zur Folge, dass Banknoten oder andere Zahlungsmittel vollständig durch Gold gedeckt sein müssen. So waren Banken in Frankreich und in Deutschland im 19. Jahrhundert lediglich dazu verpflichtet, ein Drittel des Wertes der von ihnen in Umlauf gebrachten Banknoten in Gold vorrätig zu halten.“
          http://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard
          Solange nicht alle Bürger ihre Banknoten in Gold eintauschen, funktioniert dieses System auch.

          Randifan

          3. Juli 2010 at 16:15

        • Im UK ging dies noch weiter:

          Private Banken, die selber Banknoten ausgaben (wie heute noch einige schottische und nordirische Banken), mussten diese wiederum nach 1844 durch Banknoten der Bank of England decken lassen, aber auch nur zu 30-50%. Die Bank of England hatte selber nur eine begrenzte Deckung in physischen Gold, so dass die Banknoten der Privatbanken in realen Werten vielleicht zu 10-20% in Gold gedeckt waren.

          Da im 19. Jahrhundert immer groessere Betraege nur in der Form von Buchgeld vorhanden waren, fuer diese Betraege aber nur die Mindesteinlage bei der Bank of England gerade stand, duerfte die reale reale Golddeckung des Geldes weit unter 10% gelegen haben.

          Das war auch sinnvoll, da ansonsten die geldmenge nicht mit dem rasanten Wachstum der Wirtschaft im 19. Jahrhundert bedingt durch den technologischen Fortschritt Schritt halten haette koennen und ein kuenstliches Hindernis dargestellte haette.

          Der Goldstandard war weitgehend fiktiv.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 16:32

        • @Randifan
          Richtig erkannt, eine 100% Golddeckung ist erforderlich.
          Dazu habe ich einen interessanten Artikel gefunden, in dem berechnet wird wie hoch der Goldpreis bei verschieden hohen Deckungsgraden sein müßte.

          http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13685

          Goldstandard

          3. Juli 2010 at 16:49

        • Kleine Korrektur: Es muß natürlich heißen, daß eine 100% Golddeckung NICHT erforderlich ist. Eine gewisse Deckung muß aber auf jeden Fall vorhanden sein um (z.B. nach einer Währungsreform) das Vertrauen der Bevölkerung in die Werthaltigkeit der Währungen zurückzugewinnen.

          Goldstandard

          3. Juli 2010 at 16:51

        • @Goldstandard

          Diese Zahlen von der „Goldseite“ sind genauso revelant wie die Annahme der Preise, wenn unsere Waehrungen in Haselnuessen, Platin oder Tunfischkonservendosen „gedeckt“ waeren.

          Was Du, und andere, die fuer einen Goldstandard eintreten, immer wieder vergessen ist der dynamische Character unser modernen Wirtschaft, die eben eine flexible Geldpolitik benoetig, mit etwas Inflation (so 1-4%) und ohne Deflation.

          Dies kann nur mit reinem Notenbankgeld bewerkstelligt werden.

          Die reale „Deckung“ einer Waehrung ist eben nicht irgendetwas im Keller Herumliegendes, sondern die Wirtschaftskraft des Waehrungsgebietes.

          rheinlaenderinlondon

          3. Juli 2010 at 17:11

        • @Goldstandard
          http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13685
          Ein Goldpreis von 200000 Dollar pro Unze ist auch bei einer Hyperinflation möglich.
          Eigentlich müsste berechnet werden, wie viel Gold vernichtet oder dauerhaft vom Markt verschwinden müssten, um eine solche Wertsteigerung auszulösen.
          Bislang wurden 150000 Tonnen Gold gefördert.

          Im Text selber wird die Goldblase erwähnt, aber der Verfasser spricht von „Blasenverhaltungsmuster“ für den Zeitraum von 2012 bis 2017.
          Das lustigste am Bericht, ist die Fixierung auf den US-Dollar.

          Auch diese Seite bietet keinen Gold Testkit oder Seminare für Goldbestimmung an.

          Randifan

          3. Juli 2010 at 17:30

        • @Randifan
          > Auch diese Seite bietet keinen Gold Testkit oder
          > Seminare für Goldbestimmung an.
          Ich würde mal vermuten, daß es sehr viel einfacher ist, einen Dollarschein als eine Goldmünze zu fälschen. Es sind daher sicherlich viel mehr gefälschte Dollars als Goldmünzen in Umlauf. Wobei man letzteres eher in das Reich der Fabeln gehört. Jedenfalls habe ich noch nie von einem nachgemachten Krügerrand gehört.

          Goldstandard

          3. Juli 2010 at 18:03

        • @Goldstandard
          Im Gegenteil, ein Geldschein zu fälschen, ist viel schwieriger, als ein Stück Stahl, zu täuschend echt aussehendes Gold zu verarbeiten.

          http://www.autobahngold.de/goldbarren.htm

          Auf den Autobahnen tummeln sich viele Betrüger, die den Autofahrern falsches Gold andrehen. Diese Masche funktioniert noch immer.

          Tiefergehendes Wissen über das Metall Gold vermitteln all die Goldverkäufer, mit ihren werbenden „Experten“, aus verständlichen Gründen meistens nicht.

          Randifan

          3. Juli 2010 at 21:45

  25. Auf dem Dollar steht übrigens „In God we trust“.

    Da muß jemand aus dem Finanzminsterium wirklich über rabenschwarzen Humor verfügt haben. 🙂

    Nicht umsonst heißt es andernorts: „In God we trust; all others pay cash“

    Im Zweifelsfall sind mir auch reale Werte lieber als Gottvertrauen.

    Goldstandard

    3. Juli 2010 at 18:07

    • „Reale Werte“ waeren Eisenerz. ein AMD-Processor, eine IBM-Mainframe, etc.

      rheinlaenderinlondon

      4. Juli 2010 at 00:26

  26. Wichtiger Artikel, ich werde wohlnun auch gleich wieder weiter baelttern hier. Bis zum Naechsten mal.

    Kreditkarte

    5. Juli 2010 at 01:29


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